Projektstart MISA – Migration und Inklusion in Sachsen-Anhalt

Projektstart MISA – Migration und Inklusion in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt. Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt hat das neue Projekt "MISA – Migration und Inklusion in Sachsen-Anhalt" gestartet. Mit dem zweijährigen Projekt soll die Teilhabe und Selbstbestimmung von Migrant*innen mit einer Behinderung und/oder einer psychischen Erkrankung in der Gesellschaft gestärkt werden. Dazu werden ab Februar 2022 verschiedene Beratungsangebote bereitgestellt.


Das Projekt MISA wurde entwickelt, da viele Migrant*innen mit einer Behinderung und/oder einer psychischen Erkrankung mit unterschiedlichen Problemlagen konfrontiert sind und selten Kenntnisse über vorhandene Hilfsangebote haben. Sind Broschüren greifbar, dann sind diese überwiegend auf Deutsch und schwer verständlich für Migrant*innen. Dies führt dazu, dass betroffene Migrant*innen, die dringend eine Beratung benötigen, häufig nicht dort landen, wo ihnen geholfen werden kann.

Das Projekt möchte somit nicht nur die jeweiligen Stigmatisierungen in den Communities untersuchen, sondern zudem Migrant*innen gezielt informieren, sensibilisieren und beraten. Ziel der Beratungen, welche ab Februar 2022 angeboten werden, ist es, eine vermittelnde Position zwischen Migrant*innen und bestehenden Angeboten der Wohlfahrt einzunehmen.

Weitere Informationen sind hier zu finden.


Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.
Wilhelm-Külz-Straße 22
06108 Halle (Saale)
Fon: 0176.470 840 82
Mail: friederike.lettow@lamsa.de
Web: www.lamsa.de


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