Mehrsprachige Hotline für Migrant*innen nach Anschlag in Halle verlängert

Mehrsprachige Hotline für Migrant*innen nach Anschlag in Halle verlängert

Halle (Saale). Nach dem rechtsextremistischen Anschlag in Halle hat das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) das mehrsprachige Hotline-Angebot für Migrant*innen nun bis Ende des Monats verlängert. Unter der Telefonnummer 0345.213 893 99 sind die Berater*innen vom LAMSA für jene, die als potenzielle Opfer von rechtsextremen Taten Sorge haben, erreichbar.


"Das spontan organisierte Angebot zeigte sich als richtig und wichtig für die teils sehr verängstigte Personengruppe", konstatiert Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA e.V. in den ersten Tagen: "besonders für jene, die die Nachrichten im Fernsehen oder auf Zeitungen sprachlich nicht vollständig verfolgen können."

Die Hotline vermittelt unter 0345.213 893 99 Informationen und Fakten, leistet psychosoziale Unterstützung, zeigt aber auch Möglichkeiten auf, sich zu engagieren. LAMSA, das sechs Bürostandorte in Sachsen-Anhalt betreibt, davon drei in Halle, setzt sich seit vielen Jahren mit Rassismus, Diskriminierung und weiteren Ungleichstellungen auseinander. Stets wies LAMSA darauf hin, dass Migrant*innen, People of Color, Andersreligiöse und andere, die von der vermeintlichen Norm abweichen, von Rechten bedroht und eingeschüchtert werden. Keinesfalls darf Alltagsrassismus verharmlost, bagatellisiert, relativiert und sicherheitspolitische Mängel ignoriert werden.


LAMSA e.V.
Bernburger Str. 25a
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.171 940 51
Mail: mmdmhmdlmsd
Web: www.lamsa.de


Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen