Jugend forscht Sieger*innen von Sachsen-Anhalt

Jugend forscht Sieger*innen von Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt. Im Rahmen der Landesrunde des Wettbewerbs "Jugend Forscht" haben sich sieben MINT-Talente aus Sachsen-Anhalt für das Bundesfinale qualifiziert. Beim diesjährigen Online-Landeswettbewerb, ausgerichtet von der ECH Elektrochemie Halle und dem Technologie- und Gründerzentrum Halle, präsentierten 29 Jungforscher*innen insgesamt 23 Forschungsprojekte.


Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Stefan Neuber (17) vom Georg-Cantor-Gymnasium Halle (Saale). Er entwickelte eine spezielle App, die es Schüler*innen ermöglicht, grundlegende mathematische Kenntnisse auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten sehr effizient mit dem Smartphone zu trainieren.

Im Fachgebiet Biologie siegten Paul Lünenborg (14) vom Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg und Amelie Dybus (15) von der Landesschule Pforta in Naumburg (Saale). Die beiden präsentierten eine molekularbiologische Analyse verschiedener Weizensorten. Dabei identifizierten sie vorteilhafte Eigenschaften, die trotz Klimawandels künftig hohe Ernteerträge garantieren können.

Tim Grossmann (18) vom Georg-Cantor-Gymnasium Halle (Saale) überzeugte die Jury im Fachgebiet Chemie. Er setzte sich zum Ziel, die technischen Schwierigkeiten beim Bau einer vanadiumbasierten Mikroflussbatterie zu überwinden und so ein funktionsfähiges, besonders energieeffizientes Speichermedium zu konstruieren.

Den Landessieg im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften errang Inga Lovisa Endtmann (15) vom Georg-Cantor-Gymnasium Halle (Saale). Sie befasste sich mit in Bernstein eingeschlossenen Pollenkörnern, die im Tagebau Goitsche bei Bitterfeld zu finden sind. Da Pollenkörner Leitfossilien sind, lässt sich das bisher umstrittene Alter der Bernsteine damit besser bestimmen.

Im Fachgebiet Physik konnte sich Martin Rauch vom Gymnasium Südstadt in Halle (Saale) durchsetzen. Der 18-Jährige entwickelte eine neue Methode zur Verbesserung der lateralen Auflösung in der sogenannten Positronen-Annihilations-Lebensdauerspektroskopie. Diese könnte künftig bei der Suche nach Unregelmäßigkeiten im atomaren Aufbau von Werkstoffen genutzt werden.

Technik-Landessieger Johannes Lodahl (18) vom Gymnasium Martineum in Halberstadt konstruierte einen neuartigen Bordcomputer für Motorradfahrer*innen. Dieser ist im Helm integriert und liefert dem*den Fahrer*innen mittels Sensoren und über eine Handy-App laufend wichtige Daten etwa zu Temperatur und Navigation. Sie werden auf einem speziellen Display angezeigt, ohne dabei das Sichtfeld einzuschränken.

Weitere Informationen sind hier zu finden.


Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 3
20459 Hamburg
Fon: 040.374 709 40
Mail: prssjgnd-frschtd
Web: www.jugend-forscht.de


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