Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung 2021

Deutschland. Die Mobile Opferberatung hat eine traurige Bilanz für das Jahr 2021 gezogen. Diese zeigt, dass rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Sachsen-Anhalt weiterhin auf dem hohen Niveau des Vorjahres liegen. Rassismus ist weiterhin das häufigste Tatmotiv. Zudem haben Angriffe auf politische Gegner*innen und LGBTIG* stark zugenommen sowie Gewalttaten mit Corona-Bezug. 156 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 213 direkt Betroffenen hat die Mobile Opferberatung für das Jahr 2021 in Sachsen-Anhalt registriert. Besonders bedrückend: Die Anzahl rechter Gewalttaten in 2021 ist genauso hoch wie im Vorjahr – ein Rückgang ist nicht zu erkennen.


Konkret bedeutet das, auch in 2021 wurden alle zwei bis drei Tage Menschen in Sachsen-Anhalt angegriffen und zum Teil erheblich verletzt, weil sie als nicht zugehörig, von vermeintlich geltenden Normen abweichend, unerwünscht und minderwertig angesehen wurden. Zudem ist weiterhin von einer hohen Anzahl nicht angezeigter und auch der Mobilen Opferberatung und ihren Kooperationspartner*innen nicht bekannt gewordener, politisch rechts motivierter Angriffe auszugehen, die bislang in keiner Statistik auftauchen.

Die vollständige Bilanz ist hier zu finden.


Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt
Erich-Weinert-Straße 30
39104 Magdeburg
Fon: 0391.620 77 52
Mail: pfrbrtngmttmtnndr-vd
Web: www.mobile-opferberatung.de


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