Ergebnisse der Sinus-Jugendstudie 2026 veröffentlicht

Deutschland. Immer mehr Jugendliche wenden sich bei gesundheitlichen Fragen an die KI und vertrauen den Antworten häufig. Das zeigt die aktuelle Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer Krankenkasse, für die im Herbst 2025 bundesweit rund 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden, darunter waren 223 aus den mitteldeutschen Bundesländern. Demnach haben bereits 44 Prozent der Jugendlichen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen KI-Chatbots um Rat zu Gesundheitsproblemen oder Symptomen gefragt. Gleichzeitig stuft nahezu jede*r Zweite die von KI vorgeschlagenen Gesundheitstipps als durchaus vertrauenswürdig ein. Die Studie ist online verfügbar.


Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen einen deutlichen Anstieg in der Nutzung von KI unter Jugendlichen. Während im Jahr 2023 noch 18 Prozent entsprechende Anwendungen regelmäßig nutzten, liegt dieser Anteil inzwischen bei 37 Prozent und hat sich damit mehr als verdoppelt. Im Gesundheitsbereich greifen viele junge Menschen bereits aktiv auf KI zurück: 44 Prozent der Jugendlichen in Mitteldeutschland haben KI-Chatbots zu Symptomen oder gesundheitlichen Fragen konsultiert. Gleichzeitig bewertet fast jede zweite Person (47 Prozent) die erhaltenen Tipps als vertrauenswürdig.

Neben der Nutzung zeigt die Studie auch Auswirkungen auf Zukunftserwartungen. 23 Prozent der Jugendlichen sehen ihre beruflichen Perspektiven durch KI gefährdet, was im Vergleich zu 12 Prozent im Jahr 2023 nahezu eine Verdopplung darstellt. Auch das Informationsniveau wird erfasst: 67 Prozent der Jugendlichen fühlen sich gut über KI informiert, gegenüber 61 Prozent zwei Jahre zuvor. Zudem berichten 12 Prozent, dass sie KI-basierte Anwendungen bereits zur Unterstützung bei psychischen Belastungen genutzt haben, während weitere 18 Prozent eine Nutzung in Betracht ziehen.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass KI im Alltag junger Menschen zunehmend an Bedeutung gewinnt und sowohl Chancen als auch Unsicherheiten mit sich bringt.

Alle weiteren Informationen sowie der Link zur Studie sind hier zu finden.


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Web: www.barmer.de


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