Startschuss für Bundesprogramm "Respekt Coaches/Anti-Mobbing-Profis"

Startschuss für Bundesprogramm "Respekt Coaches/Anti-Mobbing-Profis"

Hannover. Fast jede Schule in Deutschland hat Probleme mit Ausgrenzung. Außerdem häufen sich Fälle von Gewalt und religiösem Mobbing. Deshalb hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) das Programm Respekt Coaches/ Anti-Mobbing-Profis ins Leben gerufen. Am 16. November 2018 gab sie in Hannover den offiziellen Startschuss für die Arbeit der mehr als 200 speziell geschulten Sozialarbeiter*innen an aktuell bundesweit 175 Schulen. 


Die Respekt Coaches unterstützen bundesweit Schulen dabei, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, gegen religiöses Mobbing vorzugehen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Jugendmigrationsdienste setzen das Vorhaben vor Ort gemeinsam mit Expert*innen der Extremismusprävention und der politischen Bildung um. Sie legen mit den Schulen den konkreten Unterstützungsbedarf fest und erstellen ein Präventionskonzept. Die Bundesländer wurden eng in die Auswahl der Schulen eingebunden.

Im Jahr 2018 stehen für das Vorhaben 20 Millionen Euro bereit. Für das kommende Jahr hat sich die Regierungskoalition bei den Haushaltsverhandlungen erfolgreich dafür eingesetzt, dass - vorbehaltlich der Zustimmung durch das Parlament - die Mittel um drei Millionen Euro erhöht werden. Mit den Mitteln werden seit Schuljahresbeginn über 200 Respekt Coaches an Schulen geschickt, die diese Unterstützung gerne annehmen möchten. Die Respekt Coaches des Bundes sind eine Ergänzung zu den landes- und kommunalpolitischen Maßnahmen für Jugend- und Schulsozialarbeit.

Das Projekt ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus und wird wissenschaftlich begleitet. Weitere Informationen findet man hier auf der Webseite.


Weitere Informationen finden Sie unter
Fachstelle JMD Respekt Coaches
Adenauerallee 12-14
53113 Bonn
Fon: 030.214 096 27
Mail: fchstlljgndmgrtnsdnstd
Web: www.jugendmigrationsdienste.de


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