Quedlinburg. Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Erich Zeigner Haus Leipzig lädt zu einer Lesung mit Arne Semsrott ein. Der Bestseller-Autor und Politik-Aktivist liest am 6. Juni 2026 aus seinem neuen Buch "Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück". Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Demokratie im Alltag wirkt – und wie (junge) Menschen sich einbringen können, auch wenn politische Prozesse manchmal kompliziert oder wenig zugänglich erscheinen. Es zeigt insbesondere, wie die Zivilgesellschaft dem Rechtsruck entgegentreten kann. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erwünscht.
Halle (Saale). Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und die Stiftung Bürger für Bürger veranstalten vom 12. bis 13. Juni 2026 das Zukunftsfestival. Thematisiert werden gesellschaftlicher Austausch, Dialog und Engagement in der Region. Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen und schafft Räume für Diskussion, Vernetzung und neue Perspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf junge Engagierte im Jugendspace "jung & zuversichtlich". Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Deutschland. Das Leibniz-Institut für Medienforschung hat im Auftrag der Medienanstalten der Länder Bremen, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die Studie "Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen" veröffentlicht. Thematisiert wird die Rolle von Kindern in Social Media sowie deren Einfluss auf Reichweite und Vermarktung im sogenannten Family Influencing. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder gezielt zur Steigerung von Aufmerksamkeit und Interaktion eingesetzt werden und liefern Impulse für einen bewussteren Umgang mit ihrer Darstellung im digitalen Raum.
Deutschland. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift KJug mit dem Titel "Kinder- und Jugendschutz im Diskurs – zwischen Kontinuität und Wandel" veröffentlicht. Thematisiert werden Veränderungen in den Lebenswelten junger Menschen sowie aktuelle Herausforderungen für den Kinder- und Jugendschutz, u.a. im Kontext digitaler Medien und gesellschaftlicher Krisen. Die Ausgabe bündelt Beiträge aus Wissenschaft und Praxis und bietet Impulse für die Weiterentwicklung des Handlungsfeldes. Die Publikation ist für 16 Euro erhältlich.
Deutschland. Die Stiftung Lesen stellt mit dem Online-Schulportal kostenfreie Materialien und Impulse für die Leseförderung bereit. Thematisiert werden praxisnahe Ideen für Unterricht und Ganztag, die sich an den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen orientieren. Das Angebot richtet sich an schulische Akteur*innen und unterstützt bei der Umsetzung einer zeitgemäßen Leseförderung. Die Nutzung der Webseite ist kostenfrei.
Deutschland. Die Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Baukasten Kulturwelten – Kulturelle Bildung mit Minecraft entdecken" entwickelt. Sie zeigt, wie das Spiel als kreatives Werkzeug in der Bildungsarbeit eingesetzt werden kann. In kompakten Workshopformaten entwickeln Kinder und Jugendliche eigene Räume und setzen sich dabei mit kulturellen Themen sowie digitalen Lebenswelten auseinander. Die Handreichung bietet Fachkräften praxisnahe Anleitungen, Ablaufpläne sowie technische Hinweise, um niedrigschwellige Angebote umzusetzen und Gaming als kulturellen Gestaltungsraum zu nutzen. Als Zielgruppe werden Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren angesprochen. Das Angebot kann kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Magdeburg. Die Freiwilligenagentur Magdeburg feiert am 3. Juni 2026 ihr 20‑jähriges Bestehen mit dem Engagement‑Sommer‑Geburtstagsfest. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen freiwilliges Engagement und Nachbarschaft, die durch ein vielfältiges Programm mit Live‑Musik, Mitmachangeboten und Möglichkeiten zum Austausch erlebbar gemacht werden. Eingeladen sind Engagierte, Kooperationspartner*innen sowie alle Interessierten. Das Fest bietet Raum für Begegnung, Vernetzung und gemeinsames Feiern. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung wünschenswert, aber nicht erforderlich.
Deutschland. Das Netzwerk weitklick hat die Lektion "Eure Daten und KI" veröffentlicht. Sie stammt aus dem Unterrichtsprogramm Experience AI und vermittelt Grundlagen zum Umgang mit persönlichen Daten in einer von KI geprägten digitalen Umwelt. Angesichts geringer Kompetenzen im Bereich Datenschutz zeigt das Material, wie Empfehlungssysteme funktionieren, welche Daten gesammelt werden und welche Rolle diese für personalisierte Inhalte spielen. In praxisnahen Übungen setzen sich Lernende mit ihrem eigenen digitalen Verhalten auseinander, reflektieren ethische Fragen und entwickeln ein Verständnis für Transparenz und Verantwortung im Umgang mit KI-Anwendungen. Die Lektion kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Das Plakat "Atmen. Pause. MindCare." bietet 18 praxisnahe Methoden zur Förderung mentaler Gesundheit im Arbeitsalltag und in der kulturellen Bildungsarbeit. Entwickelt für Fachkräfte sowie für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, verbindet das Angebot einfache kreative Impulse wie Bewegung, Schreiben oder gemeinsames Musizieren mit konkreten Anleitungen für die Umsetzung in der Praxis. Das Plakat zeigt niedrigschwellige Wege auf, um Wohlbefinden, Selbstwahrnehmung sowie soziale Interaktion zu stärken und kann kostenfrei heruntergeladen oder bestellt werden.
Merseburg. Der Verein sowas richtet am 30. Mai 2026 das queerfeministische Kulturfestival "lücken_los – feministisch fragen, lernen, handeln" aus. Im Fokus stehen gesellschaftliche Fragestellungen rund um Feminismus, Queerness und Teilhabe, die in einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Workshops, Diskussionen, Mitmachformaten und Live‑Musik aufgegriffen werden. Das Festival richtet sich an alle Interessierten und schafft Räume für Austausch, Vernetzung und kritische Auseinandersetzung. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Deutschland. Die neue Ausgabe vom "infodienst – Das Magazin für kulturelle Bildung" thematisiert die wachsende Einsamkeit junger Menschen und den damit verbundenen Verlust von Vertrauen in die Gesellschaft und den Staat. Die Ausgabe zeigt, dass Einsamkeit ein gesamtgesellschaftliches Problem ist und stellt die kulturelle Bildung als wichtigen Ort vor, an dem junge Menschen Halt, Selbstvertrauen und Zukunftsperspektiven entwickeln können. Die Ausgabe ist für 8 Euro erhältlich.
Deutschland. Eine aktuelle Untersuchung des Digitalverbands Bitkom verdeutlicht, dass junge Menschen sich im Internet häufig positiver darstellen, als sie sich im Alltag erleben. Besonders für die Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen spielt der Eindruck in digitalen Räumen eine zentrale Rolle. Viele geben an, sich online glücklicher, selbstbewusster oder auch erfolgreicher zu präsentieren, während dieser Unterschied in älteren Altersgruppen deutlich geringer ausfällt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass soziale Medien und digitale Kommunikationsräume für junge Menschen wichtige Orte der Selbstdarstellung und sozialen Wahrnehmung sind. Die Studie verweist auf die wachsende Bedeutung digitaler Räume für Identitätsbildung und soziale Interaktion sowie auf die Notwendigkeit eines reflektierten Umgangs mit digitaler Selbstdarstellung.
Deutschland. Das Lernportal der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt bietet eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Vereinsarbeit und freiwilliges Engagement. Das Ziel ist es, Engagierte im Alltag zu unterstützen, indem praxisnahe Antworten, Methoden und Materialien bereitgestellt werden. Nutzer*innen finden dort u.a. Videos, Checklisten sowie Lernpfade zu Themen wie Organisation, Digitalisierung, Finanzierung oder Mitgliedergewinnung. Die Inhalte lassen sich flexibel nutzen und sind größtenteils ohne Registrierung zugänglich, während eine Anmeldung zusätzliche Funktionen wie personalisierte Empfehlungen und die Übersicht über den eigenen Lernfortschritt ermöglicht. Die Nutzung der Webseite ist kostenfrei.
Sachsen-Anhalt/Deutschland. Für den 61. Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" haben sich neun junge Wissenschaftler*innen aus Sachsen-Anhalt qualifiziert. Die Landessieger*innen wurden am 10. April 2026 in Halle ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der ECH Elektrochemie Halle GmbH, präsentierten 35 Jungforscher*innen insgesamt 23 Forschungsprojekte. Der Bundeswettbewerb findet vom 28. bis 31. Mai 2026 statt. Er ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde, bei dem alle Jungforscher*innen teilnehmen, die bei einem der Jugend forscht Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury, erwartet die Jugendlichen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte am Deutschen Jugendinstitut führt eine bundesweite Onlinebefragung zu beruflichen Wegen, Arbeitsbedingungen sowie zur Zufriedenheit von Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen durch. Angesprochen werden Fachkräfte mit einem Abschluss vor 2024, unabhängig davon, ob sie aktuell in der Frühen Bildung tätig sind oder sich in anderen beruflichen Kontexten befinden. Die Ergebnisse sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Profession in Politik, Verwaltung und Wissenschaft liefern. Die Befragung dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Gutscheine verlost.
Deutschland. Das Unterrichtsmaterial "Unsere Ideen für den Klimaschutz! – Der Handabdruck" des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit bietet einen digitalen Lernpfad zur Auseinandersetzung mit Klimaschutz für die Grundstufe. Im Zentrum steht das Konzept des ökologischen Handabdrucks als positiver Gegenentwurf zum Fußabdruck, das anhand von alltagsnahen Situationen, Reflexionsaufgaben und Kommunikationsstrategien vermittelt wird. Lernende entwickeln dabei eigene Ideen für wirksame sowie umsetzbare Veränderungen im schulischen Umfeld und setzen sich mit den Wirkungen unterschiedlicher Kommunikationsformen auseinander. Der didaktische Fokus liegt auf der Förderung von Urteils- und Handlungskompetenz, wobei das Material durch seinen anspruchsvollen Zugang besonders für höhere Klassenstufen geeignet ist. Das Material steht online kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt erweitert ihre Methoden Mediathek um das Format "Sound Gestalten in Virtual Reality – Kreative Musikexploration im virtuellen Raum mit Virtuoso". Die Methode eröffnet neue Zugänge zur musikalischen Praxis: Mithilfe einer VR-Brille bewegen sich die Teilnehmenden in einem virtuellen Studio, in dem sie Klänge durch Gesten und Bewegung erzeugen und interaktive Instrumente nutzen. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Musikpädagogen Marius Stieler entwickelt und verbindet digitale Ästhetik mit Kultureller Bildung. Es lädt dazu ein, Musik auf experimentelle Weise zu erforschen und neue Ausdrucksformen zu entdecken. Im Anschluss an die praktische Phase stehen Reflexion und Austausch im Mittelpunkt. Dabei werden insbesondere die Unterschiede zwischen digitalem und analogem Musizieren thematisiert. Die Methode eignet sich für Gruppen von zwei bis acht Personen im Alter von zwölf bis einundzwanzig Jahren.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt "Kreativpotential Schule", kurz KreaS, ist eine Initiative des Landesinstitutsuts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt und fördert kreative Lehr- und Lernansätze in Schulen. Es unterstützt Lehrkräfte durch eine Homepage mit Materialien, Fortbildungen sowie Projektideen bei der Umsetzung von BNE-Zielen und digitaler Bildung und trägt so zu einer zukunftsorientierten Unterrichtsgestaltung bei. Das Angebot kann online kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt. Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt hat im Rahmen des SAeBIT-Projekts ein Orientierungsportal für Globales Lernen und BNE veröffentlicht. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg sowie fachliche Orientierung zu Globalem Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und den SDGs für die schulische Praxis. Die Nutzung ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Kultureinrichtungen in Sachsen-Anhalt haben die Möglichkeit, Einsatzstelle für Freiwilligendienste Kultur und Bildung zu werden und damit jungen sowie älteren Menschen Einblicke in vielfältige Berufsfelder zu eröffnen. Als Einsatzstelle profitieren die Einrichtungen von engagierten Freiwilligen, die neue Perspektiven einbringen und den Arbeitsalltag bereichern. Der Träger der Freiwilligendienste Kultur und Bildung ist die .lkj) Sachsen-Anhalt. Eine Bewerbung als Einsatzstelle ist jederzeit möglich.
Deutschland. Das Leibniz-Institut für Medienforschung hat im Auftrag der Medienanstalten der Länder Bremen, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die Studie "Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen" veröffentlicht. Thematisiert wird die Rolle von Kindern in Social Media sowie deren Einfluss auf Reichweite und Vermarktung im sogenannten Family Influencing. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder gezielt zur Steigerung von Aufmerksamkeit und Interaktion eingesetzt werden und liefern Impulse für einen bewussteren Umgang mit ihrer Darstellung im digitalen Raum.
Deutschland. Die Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Baukasten Kulturwelten – Kulturelle Bildung mit Minecraft entdecken" entwickelt. Sie zeigt, wie das Spiel als kreatives Werkzeug in der Bildungsarbeit eingesetzt werden kann. In kompakten Workshopformaten entwickeln Kinder und Jugendliche eigene Räume und setzen sich dabei mit kulturellen Themen sowie digitalen Lebenswelten auseinander. Die Handreichung bietet Fachkräften praxisnahe Anleitungen, Ablaufpläne sowie technische Hinweise, um niedrigschwellige Angebote umzusetzen und Gaming als kulturellen Gestaltungsraum zu nutzen. Als Zielgruppe werden Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren angesprochen. Das Angebot kann kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Eine aktuelle Untersuchung des Digitalverbands Bitkom verdeutlicht, dass junge Menschen sich im Internet häufig positiver darstellen, als sie sich im Alltag erleben. Besonders für die Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen spielt der Eindruck in digitalen Räumen eine zentrale Rolle. Viele geben an, sich online glücklicher, selbstbewusster oder auch erfolgreicher zu präsentieren, während dieser Unterschied in älteren Altersgruppen deutlich geringer ausfällt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass soziale Medien und digitale Kommunikationsräume für junge Menschen wichtige Orte der Selbstdarstellung und sozialen Wahrnehmung sind. Die Studie verweist auf die wachsende Bedeutung digitaler Räume für Identitätsbildung und soziale Interaktion sowie auf die Notwendigkeit eines reflektierten Umgangs mit digitaler Selbstdarstellung.
Sachsen-Anhalt/Deutschland. Für den 61. Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" haben sich neun junge Wissenschaftler*innen aus Sachsen-Anhalt qualifiziert. Die Landessieger*innen wurden am 10. April 2026 in Halle ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der ECH Elektrochemie Halle GmbH, präsentierten 35 Jungforscher*innen insgesamt 23 Forschungsprojekte. Der Bundeswettbewerb findet vom 28. bis 31. Mai 2026 statt. Er ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde, bei dem alle Jungforscher*innen teilnehmen, die bei einem der Jugend forscht Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury, erwartet die Jugendlichen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte am Deutschen Jugendinstitut führt eine bundesweite Onlinebefragung zu beruflichen Wegen, Arbeitsbedingungen sowie zur Zufriedenheit von Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen durch. Angesprochen werden Fachkräfte mit einem Abschluss vor 2024, unabhängig davon, ob sie aktuell in der Frühen Bildung tätig sind oder sich in anderen beruflichen Kontexten befinden. Die Ergebnisse sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Profession in Politik, Verwaltung und Wissenschaft liefern. Die Befragung dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Gutscheine verlost.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
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Magdeburg. Die Landeshauptstadt Magdeburg ruft im Rahmen des Wissenschaftsfestivals "Tomorrow Labs" am 6. Juni 2026 zur Beteiligung von Projekten aus Kunst, Kultur, Musik und Sport auf. Ziel ist es, das Festivalprogramm im Wissenschaftshafen um kreative Formate zu erweitern und neue Perspektiven auf Zukunfts- und Forschungsthemen zu eröffnen. Gesucht werden Beiträge wie Performances, Installationen, Musikangebote oder Mitmachaktionen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen fördern.
Magdeburg. Am 21. Juni 2026 verwandelt sich Magdeburg bei der Fête de la Musique erneut in eine große, offene Bühne: 26 Spielorte und knapp 100 Acts feiern die musikalische Vielfalt der Stadt. Das musikalische Spektrum reicht von HipHop und Elektro im Park über Swing in der Kirche bis Metal im Museum. Das Festival lädt Menschen aller Generationen ein, Musik im ganzen Stadtgebiet zu erleben – inklusive Familienprogramm, neuen Locations und spontaner Straßenmusik. Alle Konzerte können kostenfrei besucht werden.
Magdeburg. Die Jugendkunstschule Magdeburg feiert ihren 35. Geburtstag. Anlässlich dazu werden zwei Kunstausstellungen im Gesellschaftshaus Magdeburg gezeigt. Seit April 2026 kann bereits die erste Ausstellung "Bunte Mischung" besucht werden. Am 30. Juni 2026 folgt der zweite Teil der Ausstellungsreihe unter dem Motto "Mit Kunst (auf-)wachsen". Hier präsentieren 160 Kinder und Jugendliche ihre Werke. Die Vernissage ist als interaktives Kunstfest konzipiert: Neben der Werkschau können die Besucher*innen in kostenfreien Workshops selbst kreativ werden. Unter Anleitung erfahrener Künstler*innen der Jugendkunstschule entstehen eigene Kunstwerke direkt zum Mitnehmen. Die Ausstellung kann bis Mitte Oktober 2026 zu Veranstaltungen des Gesellschaftshauses kostenfrei besucht werden.
Ballenstedt. Der Verein Heimat bewegen veranstaltet am 22. Mai 2026 den Tag des Ehrenamts unter dem Titel "1000 Meter Kunst". Entlang der Ballenstedter Allee entsteht dabei ein gemeinschaftliches Kunst- und Begegnungsprojekt mit Beteiligung von Schulen, Kitas, Vereinen und weiteren Akteur*innen aus der Region, das Themen wie gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und kreative Mitgestaltung im öffentlichen Raum in den Mittelpunkt stellt. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Quedlinburg. Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Erich Zeigner Haus Leipzig lädt zu einer Lesung mit Arne Semsrott ein. Der Bestseller-Autor und Politik-Aktivist liest am 6. Juni 2026 aus seinem neuen Buch "Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück". Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Demokratie im Alltag wirkt – und wie (junge) Menschen sich einbringen können, auch wenn politische Prozesse manchmal kompliziert oder wenig zugänglich erscheinen. Es zeigt insbesondere, wie die Zivilgesellschaft dem Rechtsruck entgegentreten kann. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erwünscht.
Halle (Saale). Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und die Stiftung Bürger für Bürger veranstalten vom 12. bis 13. Juni 2026 das Zukunftsfestival. Thematisiert werden gesellschaftlicher Austausch, Dialog und Engagement in der Region. Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen und schafft Räume für Diskussion, Vernetzung und neue Perspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf junge Engagierte im Jugendspace "jung & zuversichtlich". Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Magdeburg. Die Freiwilligenagentur Magdeburg feiert am 3. Juni 2026 ihr 20‑jähriges Bestehen mit dem Engagement‑Sommer‑Geburtstagsfest. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen freiwilliges Engagement und Nachbarschaft, die durch ein vielfältiges Programm mit Live‑Musik, Mitmachangeboten und Möglichkeiten zum Austausch erlebbar gemacht werden. Eingeladen sind Engagierte, Kooperationspartner*innen sowie alle Interessierten. Das Fest bietet Raum für Begegnung, Vernetzung und gemeinsames Feiern. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung wünschenswert, aber nicht erforderlich.
Merseburg. Der Verein sowas richtet am 30. Mai 2026 das queerfeministische Kulturfestival "lücken_los – feministisch fragen, lernen, handeln" aus. Im Fokus stehen gesellschaftliche Fragestellungen rund um Feminismus, Queerness und Teilhabe, die in einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Workshops, Diskussionen, Mitmachformaten und Live‑Musik aufgegriffen werden. Das Festival richtet sich an alle Interessierten und schafft Räume für Austausch, Vernetzung und kritische Auseinandersetzung. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
Deutschland. Die Initiative Klicksafe hat auf ihrer Homepage einen neuen Themenbereich zu exzessiver Mediennutzung und Mediensucht veröffentlicht. Der Beitrag erklärt, warum soziale Netzwerke, Games und Streaming-Dienste besonders junge Menschen so stark fesseln und ab wann aus intensiver Nutzung eine Sucht werden kann. Eltern und Fachkräfte erhalten praxisnahe Informationen, wie sie frühzeitig vorbeugen, Warnsignale erkennen und angemessen reagieren können. Der Themenbereich bietet fundierte Orientierung im Umgang mit digitalen Medien und vermittelt Strategien für eine gesunde Medienbalance.
Deutschland. Der K&L Verlag verbindet klassisches Lernen mit moderner Medienbildung und bietet neben seinen Büchern auch die kostenfreie App "Kim & Luis" an. Sie ergänzt die Mal- und Arbeitsbücher durch interaktive Inhalte wie Lernspiele, Erklärvideos und 3D-Animationen, mit denen Kinder Themen spielerisch entdecken können. Die Bücherreihen des Verlags – darunter "Kinder sicher im Straßenverkehr", "Ersthelfer von Morgen" und "Brandschutz kann jedes Kind" – vermitteln kindgerecht Wissen zu Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Brandschutz und Gesundheit. So fördert der K&L Verlag Bildung, Sicherheit und Alltagskompetenzen auf anschauliche und zeitgemäße Weise. Die App ist kostenfrei nutzbar.
Deutschland. Marco Imm und Jeannette Goerlitz aus Sachsen-Anhalt haben mit "THE GRAPHIC NOVEL" ein Projekt geschaffen, das tiefgründige Fragen über den freien Willen und das Schicksal stellt. Ihre Webnovel auf MaJa-TV verbindet handgeschriebene Texte, reale Drehorte und künstlerische Illustrationen zu einem interaktiven Leseerlebnis. Mit Unterstützung von jungen Schauspieltalenten wird die Plattform zu einem Ort für Geschichten, die berühren und inspirieren. Der Zugang zur umfangreichen Mediathek kostet regulär 49,99 Euro. JISSA-Abonennt*innen erhalten einen Rabatt von 20 Euro und zahlen 29,99 Euro.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Die Internet-Beschwerdestelle bietet eine zentrale Anlaufstelle, um illegale oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu melden. Beschwerden, die über die Homepage www.internet-beschwerdestelle.de eingehen, werden juristisch geprüft und bei Verstößen gegen Jugendmedienschutz- oder Strafgesetze an die verantwortlichen Anbieter oder Host-Provider weitergeleitet, mit dem Ziel, die Inhalte zu entfernen oder anzupassen. In besonders gravierenden Fällen werden die Hinweise in anonymisierter Form an zuständige staatliche Stellen übermittelt. Liegen die Inhalte auf Servern im Ausland, leiten die Trägerorganisationen eco und FSM die Fälle an die internationale INHOPE-Struktur weiter. So trägt die Internet-Beschwerdestelle dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen und Betroffenen eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Meldung problematischer Inhalte zu bieten. Der Service steht kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt des LAMSA stellt eine informative Plattform mit Materialien und Schulungsterminen für ehrenamtliche Sprachmittler*innen zur Verfügung. Neben Grundlagenwissen zur Sprachmittlung ist dort z.B. auch ein Video zum Thema Kinderdolmetschen verlinkt. Es verdeutlicht, warum Kinder nicht zur Sprachmittlung eingesetzt werden sollten. Außerdem sind auf der Seite auch Termine für Veranstaltungen zu finden. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Online-Plattform "WirLernenOnline" ist eine kostenfreie Suchmaschine sowie Community für freie Bildungsmaterialien und richtet sich an Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und alle, die Lernprozesse gestalten. Die Homepage bietet Zugang zu geprüften Inhalten, Methoden sowie digitalen Tools und fördert den offenen Austausch durch Upload- und Mitmachfunktionen. Fachredaktionen kuratieren die Materialien und sichern deren Qualität. Unterstützt durch moderne KI-Verfahren werden Inhalte gezielt aufbereitet und verschlagwortet, um passgenaue Suchergebnisse zu liefern. So wird "WirLernenOnline" zu einem zentralen Ort für freies, kollaboratives und digitales Lernen. Die Nutzung ist kostenfrei.
Die Plattform "Umwelt im Unterricht" des Bundesumweltministeriums bietet vielseitige Materialien und Methoden für eine moderne Bildung zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie zur Klimaanpassung. Lehrkräfte finden dort fundierte, interaktive und kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die flexibel in den Schulalltag integriert werden können. Die Inhalte unterstützen dabei, Umwelt- und Klimathemen praxisnah und verständlich zu vermitteln. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Immer mehr Kinder sind im Internet von Cybergrooming betroffen. Dabei machen sich Erwachsene gezielt an Minderjährige heran, um einen sexuellen Missbrauch vorzubereiten. Präventionsarbeit muss darum bereits bei den Jüngsten ansetzen. Bei klicksafe finden Lehrkräfte nun eine umfangreiche Handreichung und praxisnahes Unterrichtsmaterial, um Grundschulkinder über Cybergrooming aufzuklären, sie zu sensibilisieren und zu schützen. Das Material wird herausgegeben von Internet-ABC, Kinderschutzbund sowie klicksafe und kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit eröffnet das Serious Game "Wir wollen immer artig sein" neue Perspektiven auf das Jungsein in der DDR. Gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, ermöglicht es Jugendlichen ab 14 Jahren, in die Lebensrealitäten von DDR-Jugendlichen einzutauchen, die sich gegen staatliche Repression zur Wehr setzten. In Gruppen begleiten die Spielenden fiktive Charaktere, treffen Entscheidungen und erleben, was Mut und Selbstbehauptung in der Diktatur bedeuteten. Die Spielbox wird kostenfrei an Bildungseinrichtungen abgegeben.
Deutschland. Mit der Kampagne "Quelle: Vertrau mir" sensibilisiert die Landesanstalt für Medien NRW junge Menschen für die Gefahren von Desinformation und demokratiefeindlichen Narrativen. Die Initiative zeigt, wie manipulierte Bilder, verzerrte Fakten und Vorurteile gezielt Misstrauen und Konflikte schüren. Auf der Kampagnen-Website stehen Eltern und Lehrkräften Informations- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die den sicheren Umgang mit Falschinformationen fördern. Ein begleitender Spot veranschaulicht die Mechanismen von Desinformation und ruft zu kritischem Denken auf. Die Materialien stehen kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
Deutschland. Um Angebote Kultureller Bildung in der eigenen Einrichtung sichtbarer für Kinder und Jugendliche zu machen, gibt es die Karte von machmamit.de. Dort werden Orte deutschlandweit für Kinder und Jugendliche sichtbar gemacht. Ob Kunstkurs, Tanzworkshop, Bastelnachmittag oder Holzwerkstatt. Kinder und Jugendliche können Einrichtungen in ihrem Wohnort leichter auffinden und werden aktiv zu den Angeboten informiert. Die Nutzung und Eintragung ist kostenfrei.
Deutschland. Mit dem Escape-Bound "Fredde und der Fluch der magischen Tiere" wird die Bibliothek zur Rätselwelt. Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse können in fünf Stationen spielerisch Dinge entdecken, gemeinsam Geschichten erleben und die Freude am Lesen erkennen. Der Bound lässt sich mit wenig Aufwand vorbereiten und ist sofort einsatzbereit. Er vermittelt spielerisch wichtige Kompetenzen und schafft ein motivierendes Lernerlebnis. Der vollständige Zugang inklusive Anleitung und Materialien ist für 117,81 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Räume erobern mit Open Brush" für Multiplikator*innen entwickelt. Die Methode lädt Teilnehmende dazu ein, mithilfe von Virtual Reality kreative Visionen für öffentliche Räume zu entwickeln, Bedürfnisse sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf das eigene Umfeld einzunehmen. Das Ziel ist es, Erfahrungen zu reflektieren, Wünsche zu artikulieren und im gemeinsamen Prozess Impulse für Veränderungen zu schaffen. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. "Ich bin Lurs" ist ein Online-Lese-Abenteuer, in dem sich das grüne Lese-Rechtschreib-Monster vorstellt und leichtes sowie freudvolles Lesen ermöglicht. Der Text kann auf Silbenschrift und Einfache Sprache umgestellt werden. Das Lese-Abenteuer ist eine lustige Geschichte, bei der man mehr über das Lese-Rechtschreib-Monster Lurs erfährt. Es beinhaltet viele Bilder und Comics sowie kleine Spiele. Ergänzend bietet die Webseite zahlreiche Videos, Tipps und Spiele, die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beim Lesen und Rechnen unterstützen. Die Angebote können kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW hat gemeinsam mit dem Institut für Gewaltprävention NRW und der Spieleentwicklerin Kaddy Arendt den Methodenkoffer "Gewaltprävention und Ressourcenbildung" entwickelt. Er bietet praxisnahe Materialien und Spiele, die Fachkräfte dabei unterstützen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren (und in angepasster Form auch im Grundschulalter) über Themen wie Mobbing, digitale Medien, Vorurteile, Gefühle und Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Das Material kann für 10 Euro Schutzgebühr bestellt werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI-Labor DRESS.CODE: KI – Kleidung – Kollaboration" entwickelt und für Multiplikator*innen in der Methodenmediathek kostenfrei bereitgestellt. Die Methoden des Workshops sind modular aufgebaut und können flexibel an unterschiedliche Zeitrahmen, Gruppendynamiken oder Anforderungen angepasst werden. So ermöglicht der Workshop nicht nur einen umfassenden Prozess von der Reflexion bis zur Umsetzung, sondern erlaubt auch die Durchführung einzelner Bausteine je nach Verfügbarkeit. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren.
Sachsen-Anhalt. Kultureinrichtungen in Sachsen-Anhalt haben die Möglichkeit, Einsatzstelle für Freiwilligendienste Kultur und Bildung zu werden und damit jungen sowie älteren Menschen Einblicke in vielfältige Berufsfelder zu eröffnen. Als Einsatzstelle profitieren die Einrichtungen von engagierten Freiwilligen, die neue Perspektiven einbringen und den Arbeitsalltag bereichern. Der Träger der Freiwilligendienste Kultur und Bildung ist die .lkj) Sachsen-Anhalt. Eine Bewerbung als Einsatzstelle ist jederzeit möglich.
Deutschland. Das Leibniz-Institut für Medienforschung hat im Auftrag der Medienanstalten der Länder Bremen, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die Studie "Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen" veröffentlicht. Thematisiert wird die Rolle von Kindern in Social Media sowie deren Einfluss auf Reichweite und Vermarktung im sogenannten Family Influencing. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder gezielt zur Steigerung von Aufmerksamkeit und Interaktion eingesetzt werden und liefern Impulse für einen bewussteren Umgang mit ihrer Darstellung im digitalen Raum.
Deutschland. Die Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Baukasten Kulturwelten – Kulturelle Bildung mit Minecraft entdecken" entwickelt. Sie zeigt, wie das Spiel als kreatives Werkzeug in der Bildungsarbeit eingesetzt werden kann. In kompakten Workshopformaten entwickeln Kinder und Jugendliche eigene Räume und setzen sich dabei mit kulturellen Themen sowie digitalen Lebenswelten auseinander. Die Handreichung bietet Fachkräften praxisnahe Anleitungen, Ablaufpläne sowie technische Hinweise, um niedrigschwellige Angebote umzusetzen und Gaming als kulturellen Gestaltungsraum zu nutzen. Als Zielgruppe werden Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren angesprochen. Das Angebot kann kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Eine aktuelle Untersuchung des Digitalverbands Bitkom verdeutlicht, dass junge Menschen sich im Internet häufig positiver darstellen, als sie sich im Alltag erleben. Besonders für die Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen spielt der Eindruck in digitalen Räumen eine zentrale Rolle. Viele geben an, sich online glücklicher, selbstbewusster oder auch erfolgreicher zu präsentieren, während dieser Unterschied in älteren Altersgruppen deutlich geringer ausfällt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass soziale Medien und digitale Kommunikationsräume für junge Menschen wichtige Orte der Selbstdarstellung und sozialen Wahrnehmung sind. Die Studie verweist auf die wachsende Bedeutung digitaler Räume für Identitätsbildung und soziale Interaktion sowie auf die Notwendigkeit eines reflektierten Umgangs mit digitaler Selbstdarstellung.
Sachsen-Anhalt/Deutschland. Für den 61. Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" haben sich neun junge Wissenschaftler*innen aus Sachsen-Anhalt qualifiziert. Die Landessieger*innen wurden am 10. April 2026 in Halle ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der ECH Elektrochemie Halle GmbH, präsentierten 35 Jungforscher*innen insgesamt 23 Forschungsprojekte. Der Bundeswettbewerb findet vom 28. bis 31. Mai 2026 statt. Er ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde, bei dem alle Jungforscher*innen teilnehmen, die bei einem der Jugend forscht Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury, erwartet die Jugendlichen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte am Deutschen Jugendinstitut führt eine bundesweite Onlinebefragung zu beruflichen Wegen, Arbeitsbedingungen sowie zur Zufriedenheit von Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen durch. Angesprochen werden Fachkräfte mit einem Abschluss vor 2024, unabhängig davon, ob sie aktuell in der Frühen Bildung tätig sind oder sich in anderen beruflichen Kontexten befinden. Die Ergebnisse sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Profession in Politik, Verwaltung und Wissenschaft liefern. Die Befragung dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Gutscheine verlost.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Die Internet-Beschwerdestelle bietet eine zentrale Anlaufstelle, um illegale oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu melden. Beschwerden, die über die Homepage www.internet-beschwerdestelle.de eingehen, werden juristisch geprüft und bei Verstößen gegen Jugendmedienschutz- oder Strafgesetze an die verantwortlichen Anbieter oder Host-Provider weitergeleitet, mit dem Ziel, die Inhalte zu entfernen oder anzupassen. In besonders gravierenden Fällen werden die Hinweise in anonymisierter Form an zuständige staatliche Stellen übermittelt. Liegen die Inhalte auf Servern im Ausland, leiten die Trägerorganisationen eco und FSM die Fälle an die internationale INHOPE-Struktur weiter. So trägt die Internet-Beschwerdestelle dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen und Betroffenen eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Meldung problematischer Inhalte zu bieten. Der Service steht kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt des LAMSA stellt eine informative Plattform mit Materialien und Schulungsterminen für ehrenamtliche Sprachmittler*innen zur Verfügung. Neben Grundlagenwissen zur Sprachmittlung ist dort z.B. auch ein Video zum Thema Kinderdolmetschen verlinkt. Es verdeutlicht, warum Kinder nicht zur Sprachmittlung eingesetzt werden sollten. Außerdem sind auf der Seite auch Termine für Veranstaltungen zu finden. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Online-Plattform "WirLernenOnline" ist eine kostenfreie Suchmaschine sowie Community für freie Bildungsmaterialien und richtet sich an Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und alle, die Lernprozesse gestalten. Die Homepage bietet Zugang zu geprüften Inhalten, Methoden sowie digitalen Tools und fördert den offenen Austausch durch Upload- und Mitmachfunktionen. Fachredaktionen kuratieren die Materialien und sichern deren Qualität. Unterstützt durch moderne KI-Verfahren werden Inhalte gezielt aufbereitet und verschlagwortet, um passgenaue Suchergebnisse zu liefern. So wird "WirLernenOnline" zu einem zentralen Ort für freies, kollaboratives und digitales Lernen. Die Nutzung ist kostenfrei.
Die Plattform "Umwelt im Unterricht" des Bundesumweltministeriums bietet vielseitige Materialien und Methoden für eine moderne Bildung zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie zur Klimaanpassung. Lehrkräfte finden dort fundierte, interaktive und kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die flexibel in den Schulalltag integriert werden können. Die Inhalte unterstützen dabei, Umwelt- und Klimathemen praxisnah und verständlich zu vermitteln. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Immer mehr Kinder sind im Internet von Cybergrooming betroffen. Dabei machen sich Erwachsene gezielt an Minderjährige heran, um einen sexuellen Missbrauch vorzubereiten. Präventionsarbeit muss darum bereits bei den Jüngsten ansetzen. Bei klicksafe finden Lehrkräfte nun eine umfangreiche Handreichung und praxisnahes Unterrichtsmaterial, um Grundschulkinder über Cybergrooming aufzuklären, sie zu sensibilisieren und zu schützen. Das Material wird herausgegeben von Internet-ABC, Kinderschutzbund sowie klicksafe und kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit eröffnet das Serious Game "Wir wollen immer artig sein" neue Perspektiven auf das Jungsein in der DDR. Gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, ermöglicht es Jugendlichen ab 14 Jahren, in die Lebensrealitäten von DDR-Jugendlichen einzutauchen, die sich gegen staatliche Repression zur Wehr setzten. In Gruppen begleiten die Spielenden fiktive Charaktere, treffen Entscheidungen und erleben, was Mut und Selbstbehauptung in der Diktatur bedeuteten. Die Spielbox wird kostenfrei an Bildungseinrichtungen abgegeben.
Deutschland. Mit der Kampagne "Quelle: Vertrau mir" sensibilisiert die Landesanstalt für Medien NRW junge Menschen für die Gefahren von Desinformation und demokratiefeindlichen Narrativen. Die Initiative zeigt, wie manipulierte Bilder, verzerrte Fakten und Vorurteile gezielt Misstrauen und Konflikte schüren. Auf der Kampagnen-Website stehen Eltern und Lehrkräften Informations- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die den sicheren Umgang mit Falschinformationen fördern. Ein begleitender Spot veranschaulicht die Mechanismen von Desinformation und ruft zu kritischem Denken auf. Die Materialien stehen kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Um Angebote Kultureller Bildung in der eigenen Einrichtung sichtbarer für Kinder und Jugendliche zu machen, gibt es die Karte von machmamit.de. Dort werden Orte deutschlandweit für Kinder und Jugendliche sichtbar gemacht. Ob Kunstkurs, Tanzworkshop, Bastelnachmittag oder Holzwerkstatt. Kinder und Jugendliche können Einrichtungen in ihrem Wohnort leichter auffinden und werden aktiv zu den Angeboten informiert. Die Nutzung und Eintragung ist kostenfrei.
Deutschland. Mit dem Escape-Bound "Fredde und der Fluch der magischen Tiere" wird die Bibliothek zur Rätselwelt. Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse können in fünf Stationen spielerisch Dinge entdecken, gemeinsam Geschichten erleben und die Freude am Lesen erkennen. Der Bound lässt sich mit wenig Aufwand vorbereiten und ist sofort einsatzbereit. Er vermittelt spielerisch wichtige Kompetenzen und schafft ein motivierendes Lernerlebnis. Der vollständige Zugang inklusive Anleitung und Materialien ist für 117,81 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Räume erobern mit Open Brush" für Multiplikator*innen entwickelt. Die Methode lädt Teilnehmende dazu ein, mithilfe von Virtual Reality kreative Visionen für öffentliche Räume zu entwickeln, Bedürfnisse sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf das eigene Umfeld einzunehmen. Das Ziel ist es, Erfahrungen zu reflektieren, Wünsche zu artikulieren und im gemeinsamen Prozess Impulse für Veränderungen zu schaffen. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. "Ich bin Lurs" ist ein Online-Lese-Abenteuer, in dem sich das grüne Lese-Rechtschreib-Monster vorstellt und leichtes sowie freudvolles Lesen ermöglicht. Der Text kann auf Silbenschrift und Einfache Sprache umgestellt werden. Das Lese-Abenteuer ist eine lustige Geschichte, bei der man mehr über das Lese-Rechtschreib-Monster Lurs erfährt. Es beinhaltet viele Bilder und Comics sowie kleine Spiele. Ergänzend bietet die Webseite zahlreiche Videos, Tipps und Spiele, die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beim Lesen und Rechnen unterstützen. Die Angebote können kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW hat gemeinsam mit dem Institut für Gewaltprävention NRW und der Spieleentwicklerin Kaddy Arendt den Methodenkoffer "Gewaltprävention und Ressourcenbildung" entwickelt. Er bietet praxisnahe Materialien und Spiele, die Fachkräfte dabei unterstützen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren (und in angepasster Form auch im Grundschulalter) über Themen wie Mobbing, digitale Medien, Vorurteile, Gefühle und Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Das Material kann für 10 Euro Schutzgebühr bestellt werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI-Labor DRESS.CODE: KI – Kleidung – Kollaboration" entwickelt und für Multiplikator*innen in der Methodenmediathek kostenfrei bereitgestellt. Die Methoden des Workshops sind modular aufgebaut und können flexibel an unterschiedliche Zeitrahmen, Gruppendynamiken oder Anforderungen angepasst werden. So ermöglicht der Workshop nicht nur einen umfassenden Prozess von der Reflexion bis zur Umsetzung, sondern erlaubt auch die Durchführung einzelner Bausteine je nach Verfügbarkeit. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren.
Magdeburg. Die Landeshauptstadt Magdeburg ruft im Rahmen des Wissenschaftsfestivals "Tomorrow Labs" am 6. Juni 2026 zur Beteiligung von Projekten aus Kunst, Kultur, Musik und Sport auf. Ziel ist es, das Festivalprogramm im Wissenschaftshafen um kreative Formate zu erweitern und neue Perspektiven auf Zukunfts- und Forschungsthemen zu eröffnen. Gesucht werden Beiträge wie Performances, Installationen, Musikangebote oder Mitmachaktionen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen fördern.
Magdeburg. Am 21. Juni 2026 verwandelt sich Magdeburg bei der Fête de la Musique erneut in eine große, offene Bühne: 26 Spielorte und knapp 100 Acts feiern die musikalische Vielfalt der Stadt. Das musikalische Spektrum reicht von HipHop und Elektro im Park über Swing in der Kirche bis Metal im Museum. Das Festival lädt Menschen aller Generationen ein, Musik im ganzen Stadtgebiet zu erleben – inklusive Familienprogramm, neuen Locations und spontaner Straßenmusik. Alle Konzerte können kostenfrei besucht werden.
Magdeburg. Die Jugendkunstschule Magdeburg feiert ihren 35. Geburtstag. Anlässlich dazu werden zwei Kunstausstellungen im Gesellschaftshaus Magdeburg gezeigt. Seit April 2026 kann bereits die erste Ausstellung "Bunte Mischung" besucht werden. Am 30. Juni 2026 folgt der zweite Teil der Ausstellungsreihe unter dem Motto "Mit Kunst (auf-)wachsen". Hier präsentieren 160 Kinder und Jugendliche ihre Werke. Die Vernissage ist als interaktives Kunstfest konzipiert: Neben der Werkschau können die Besucher*innen in kostenfreien Workshops selbst kreativ werden. Unter Anleitung erfahrener Künstler*innen der Jugendkunstschule entstehen eigene Kunstwerke direkt zum Mitnehmen. Die Ausstellung kann bis Mitte Oktober 2026 zu Veranstaltungen des Gesellschaftshauses kostenfrei besucht werden.
Ballenstedt. Der Verein Heimat bewegen veranstaltet am 22. Mai 2026 den Tag des Ehrenamts unter dem Titel "1000 Meter Kunst". Entlang der Ballenstedter Allee entsteht dabei ein gemeinschaftliches Kunst- und Begegnungsprojekt mit Beteiligung von Schulen, Kitas, Vereinen und weiteren Akteur*innen aus der Region, das Themen wie gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und kreative Mitgestaltung im öffentlichen Raum in den Mittelpunkt stellt. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Quedlinburg. Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Erich Zeigner Haus Leipzig lädt zu einer Lesung mit Arne Semsrott ein. Der Bestseller-Autor und Politik-Aktivist liest am 6. Juni 2026 aus seinem neuen Buch "Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück". Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Demokratie im Alltag wirkt – und wie (junge) Menschen sich einbringen können, auch wenn politische Prozesse manchmal kompliziert oder wenig zugänglich erscheinen. Es zeigt insbesondere, wie die Zivilgesellschaft dem Rechtsruck entgegentreten kann. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erwünscht.
Halle (Saale). Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und die Stiftung Bürger für Bürger veranstalten vom 12. bis 13. Juni 2026 das Zukunftsfestival. Thematisiert werden gesellschaftlicher Austausch, Dialog und Engagement in der Region. Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen und schafft Räume für Diskussion, Vernetzung und neue Perspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf junge Engagierte im Jugendspace "jung & zuversichtlich". Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Magdeburg. Die Freiwilligenagentur Magdeburg feiert am 3. Juni 2026 ihr 20‑jähriges Bestehen mit dem Engagement‑Sommer‑Geburtstagsfest. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen freiwilliges Engagement und Nachbarschaft, die durch ein vielfältiges Programm mit Live‑Musik, Mitmachangeboten und Möglichkeiten zum Austausch erlebbar gemacht werden. Eingeladen sind Engagierte, Kooperationspartner*innen sowie alle Interessierten. Das Fest bietet Raum für Begegnung, Vernetzung und gemeinsames Feiern. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung wünschenswert, aber nicht erforderlich.
Merseburg. Der Verein sowas richtet am 30. Mai 2026 das queerfeministische Kulturfestival "lücken_los – feministisch fragen, lernen, handeln" aus. Im Fokus stehen gesellschaftliche Fragestellungen rund um Feminismus, Queerness und Teilhabe, die in einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Workshops, Diskussionen, Mitmachformaten und Live‑Musik aufgegriffen werden. Das Festival richtet sich an alle Interessierten und schafft Räume für Austausch, Vernetzung und kritische Auseinandersetzung. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
