Deutschland. OroVerde – Die Tropenwaldstiftung hat das kostenfreie Unterrichtsmaterial "Nachricht aus dem Regenwald" für Grundschulen veröffentlicht. Das Projekt sensibilisiert Kinder für die Bedeutung des Regenwaldes, seine Gefährdung und den globalen Zusammenhang zwischen Konsum und Umweltschutz. Mithilfe von Arbeitsblättern, Spielen und Bastelideen entdecken Schüler*innen, wie sie selbst zum Schutz des Regenwaldes beitragen können. Das Material eignet sich ideal für den fächerübergreifenden Unterricht in den Klassen drei bis fünf und fördert spielerisch das Umweltbewusstsein und die Nachhaltigkeitskompetenzen.
Deutschland. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat gemeinsam mit der Expertin Karolin Schwarz die Handreichung "Alles Wahrheit oder nicht(s)? Wegweiser zum Umgang mit Desinformation" veröffentlicht. Sie bietet praxisnahe Tipps und Übungen, um Desinformation zu erkennen und zu hinterfragen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Mission Selbstwirksamkeit: Deine Superkräfte entdecken und einsetzen" für Multiplikator*innen und Pädagogische Fachkräfte entwickelt. Die Methode lädt Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren dazu ein, ihre eigenen Stärken und "Superkräfte" zu entdecken. Durch Kreativität, Rollenspiel und gemeinschaftliche Aktivitäten werden Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und soziale Verantwortung gefördert. Am Ende präsentieren die Teilnehmer*innen ihre Held*innenfiguren in einer gemeinsamen Konferenz, in der sie Lösungen für Probleme in ihrem Quartier finden. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. Eine aktuelle Befragung der Vodafone Stiftung zeigt, dass Jugendliche überwiegend positive Erfahrungen in sozialen Medien machen. Vernetzung, Inspiration und Unterhaltung prägen den Alltag der 14- bis 20-Jährigen, die durchschnittlich bereits mit elf Jahren ihr erstes Smartphone erhalten haben. Gleichzeitig berichten viele von Sorgen rund um Häufigkeit und Dauer ihrer Nutzung: 71 Prozent schätzen ihren Konsum als moderat bis vier Stunden täglich ein, 27 Prozent nutzen Instagram, TikTok und Co. intensiver als fünf Stunden am Tag. Nur zwei Prozent sind kaum oder gar nicht aktiv. Um einen selbstbestimmten Umgang zu fördern, stellt klicksafe verschiedene Materialien für Jugendliche und Fachkräfte bereit. In die Befragung der Vodafone Stiftung flossen insgesamt die Stimmen von 1.046 deutschsprachigen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren ein. Die Studie kann kostenfrei eingesehen werden.
Deutschland. Kinder und Jugendliche kommen auf Plattformen wie TikTok und Instagram mit rechtsextremen Falschinformationen und Verschwörungserzählungen in Kontakt. Auch auf Spieleplattformen wie Steam oder Discord tummeln sich rechtsextreme Akteur*innen und versuchen, junge Gamer*innen für sich zu gewinnen. In der Broschüre von klicksafe erfahren Eltern, auf welche Formen von rechtsextremer Propaganda Jugendliche im Netz stoßen können. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Initiative Klicksafe hat auf ihrer Homepage einen neuen Themenbereich zu exzessiver Mediennutzung und Mediensucht veröffentlicht. Der Beitrag erklärt, warum soziale Netzwerke, Games und Streaming-Dienste besonders junge Menschen so stark fesseln und ab wann aus intensiver Nutzung eine Sucht werden kann. Eltern und Fachkräfte erhalten praxisnahe Informationen, wie sie frühzeitig vorbeugen, Warnsignale erkennen und angemessen reagieren können. Der Themenbereich bietet fundierte Orientierung im Umgang mit digitalen Medien und vermittelt Strategien für eine gesunde Medienbalance.
Deutschland. Der K&L Verlag verbindet klassisches Lernen mit moderner Medienbildung und bietet neben seinen Büchern auch die kostenfreie App "Kim & Luis" an. Sie ergänzt die Mal- und Arbeitsbücher durch interaktive Inhalte wie Lernspiele, Erklärvideos und 3D-Animationen, mit denen Kinder Themen spielerisch entdecken können. Die Bücherreihen des Verlags – darunter "Kinder sicher im Straßenverkehr", "Ersthelfer von Morgen" und "Brandschutz kann jedes Kind" – vermitteln kindgerecht Wissen zu Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Brandschutz und Gesundheit. So fördert der K&L Verlag Bildung, Sicherheit und Alltagskompetenzen auf anschauliche und zeitgemäße Weise. Die App ist kostenfrei nutzbar.
Deutschland. Marco Imm und Jeannette Goerlitz aus Sachsen-Anhalt haben mit "THE GRAPHIC NOVEL" ein Projekt geschaffen, das tiefgründige Fragen über den freien Willen und das Schicksal stellt. Ihre Webnovel auf MaJa-TV verbindet handgeschriebene Texte, reale Drehorte und künstlerische Illustrationen zu einem interaktiven Leseerlebnis. Mit Unterstützung von jungen Schauspieltalenten wird die Plattform zu einem Ort für Geschichten, die berühren und inspirieren. Der Zugang zur umfangreichen Mediathek kostet regulär 49,99 Euro. JISSA-Abonennt*innen erhalten einen Rabatt von 20 Euro und zahlen 29,99 Euro.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Die Internet-Beschwerdestelle bietet eine zentrale Anlaufstelle, um illegale oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu melden. Beschwerden, die über die Homepage www.internet-beschwerdestelle.de eingehen, werden juristisch geprüft und bei Verstößen gegen Jugendmedienschutz- oder Strafgesetze an die verantwortlichen Anbieter oder Host-Provider weitergeleitet, mit dem Ziel, die Inhalte zu entfernen oder anzupassen. In besonders gravierenden Fällen werden die Hinweise in anonymisierter Form an zuständige staatliche Stellen übermittelt. Liegen die Inhalte auf Servern im Ausland, leiten die Trägerorganisationen eco und FSM die Fälle an die internationale INHOPE-Struktur weiter. So trägt die Internet-Beschwerdestelle dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen und Betroffenen eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Meldung problematischer Inhalte zu bieten. Der Service steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Kinder bewegen sich deutlich zu wenig – mit Folgen für Gesundheit und Lernerfolg. Neurowissenschaftlerin Petra Arndt erklärt in einem Interview, warum Bewegung für das Lernen unverzichtbar ist. Laut WHO sollten Kinder täglich mindestens 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung haben. Schon kurze Bewegungspausen im Unterricht – etwa fünf Minuten – können helfen, Müdigkeit oder Unkonzentriertheit zu überwinden. Im Beitrag finden Pädagog*innen viele Tipps und Erkenntnisse aus der Wissenschaft.
Magdeburg. Mit der Web-App "mach5" bietet die Landeshauptstadt Magdeburg seit dem 1. September 2025 einen innovativen digitalen Service für ihre Bürger*innen. Entwickelt vom Sozial- und Wohnungsamt in Kooperation mit dem Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung, ermöglicht die App eine eigenständige Prüfung, ob ein Anspruch auf soziale Sicherungsleistungen besteht. Nutzer*innen können die Anwendung bequem am Computer, Tablet oder Smartphone nutzen und bei einem möglichen Anspruch direkt online einen Antrag stellen oder einen Termin buchen. "mach5" gilt als bundesweit einmaliges Projekt und macht die Sozialverwaltung deutlich digitaler und bürgerfreundlicher.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt des LAMSA stellt eine informative Plattform mit Materialien und Schulungsterminen für ehrenamtliche Sprachmittler*innen zur Verfügung. Neben Grundlagenwissen zur Sprachmittlung ist dort z.B. auch ein Video zum Thema Kinderdolmetschen verlinkt. Es verdeutlicht, warum Kinder nicht zur Sprachmittlung eingesetzt werden sollten. Außerdem sind auf der Seite auch Termine für Veranstaltungen zu finden. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Mit der Sonderausgabe "Haltung statt Neutralität – Zum Umgang mit rechtsextremen Anfeindungen der Jugendverbandsarbeit" positioniert sich der Deutsche Bundesjugendring gemeinsam mit dem Landesjugendring Hamburg und dem Bundesverband Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus klar gegen rechtsextreme Angriffe auf die Jugendarbeit. Jugendverbände und -ringe verstehen sich als "Werkstätten der Demokratie", die junge Menschen stärken und Räume für demokratisches Engagement schaffen – und werden deshalb zunehmend Ziel rechtsextremer Anfeindungen. Das Heft bietet Handlungssicherheit und praktische Strategien für Jugendgruppen, Verbände und Ringe im Einsatz für Demokratie und Zivilgesellschaft. Die überarbeitete Neuauflage ist online einsehbar und als Download kostenfrei verfügbar.
Deutschland. Die Online-Plattform "WirLernenOnline" ist eine kostenfreie Suchmaschine sowie Community für freie Bildungsmaterialien und richtet sich an Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und alle, die Lernprozesse gestalten. Die Homepage bietet Zugang zu geprüften Inhalten, Methoden sowie digitalen Tools und fördert den offenen Austausch durch Upload- und Mitmachfunktionen. Fachredaktionen kuratieren die Materialien und sichern deren Qualität. Unterstützt durch moderne KI-Verfahren werden Inhalte gezielt aufbereitet und verschlagwortet, um passgenaue Suchergebnisse zu liefern. So wird "WirLernenOnline" zu einem zentralen Ort für freies, kollaboratives und digitales Lernen. Die Nutzung ist kostenfrei.
Die Plattform "Umwelt im Unterricht" des Bundesumweltministeriums bietet vielseitige Materialien und Methoden für eine moderne Bildung zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie zur Klimaanpassung. Lehrkräfte finden dort fundierte, interaktive und kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die flexibel in den Schulalltag integriert werden können. Die Inhalte unterstützen dabei, Umwelt- und Klimathemen praxisnah und verständlich zu vermitteln. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Zum 35. Jubiläum der deutschen Einheit stellt die Bundesstiftung Aufarbeitung kostenfrei DVD-Pakete aus ihrer Edition "DDR auf DVD" zur Verfügung. Die thematisch zusammengestellten Filme bieten Einblicke in Jugendkultur, Mauer und Teilung, Opposition und Revolution in der DDR. Darin enthalten sind Dokumentationen über die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung. Die Filme werden ergänzt durch pädagogisches Begleitmaterial – ideal für den Einsatz im Unterricht oder in der außerschulischen Bildungsarbeit. Die DVD-Pakete können kostenfrei bestellt werden.
Deutschland. Die Argumentationshilfe "Worte finden – Wirkung zeigen" der IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland unterstützt Fachkräfte der internationalen Jugendarbeit und Kulturellen Bildung dabei, ihre Arbeit wirkungsvoll zu kommunizieren. Mit praxisnahen Beispielen und fundierten Argumenten hilft sie, Demokratiebildung, Teilhabe und Anerkennung im öffentlichen Diskurs sowie gegenüber Entscheidungsträger*innen klar darzustellen und die Potenziale der internationalen Jugendarbeit sichtbar zu machen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat die deutschlandweite Umfrage zur Studie "Diskriminierungserfahrung in Deutschland" gestartet. Noch bis zum 28. Februar 2026 können alle Menschen ab 14 Jahren, die in Deutschland Diskriminierung erlebt haben, an der Umfrage teilnehmen. Ziel ist es, mindestens 30.000 Teilnahmen und darunter viele Jugendliche zu erreichen. Die Umfrage untersucht, wo Menschen in Deutschland Diskriminierung erleben, wie sie damit umgehen, welche Unterstützungsangebote genutzt oder vermisst werden und welche Folgen Diskriminierung hat. Die Teilnahme an der ca. 30-minütigen Umfrage ist anonym.
Deutschland. Die Universität Münster führt derzeit eine bundesweite Onlinebefragung zu jungem Engagement durch. Die Studie wird von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert und baut auf qualitativen Vorstudien auf, an denen Jugendliche und junge Erwachsene aktiv an der Entwicklung des Fragebogens beteiligt waren. Ziel ist es, gemeinsam mit jungen Menschen fundierte Schutz- und Präventionskonzepte für freiwilliges Engagement zu entwickeln. Die anonyme Befragung richtet sich an Menschen zwischen 14 und 27 Jahren – unabhängig von Art, Umfang oder bisherigen Erfahrungen im Engagement. Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten und eignet sich besonders zur Weitergabe in Jugendgruppen, Vereinen und Initiativen. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 15. Februar 2026 möglich.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte führt derzeit eine Studie zur Rolle der Digitalisierung in der Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte durch. Die Zielgruppe sind Weiterbildner*innen, die Pädagogische Fachkräfte im Bereich der Frühen Bildung qualifizieren. Die aktuelle Untersuchung zielt darauf ab Weiterbildner*innen Gehör zu verschaffen. Dabei soll insbesondere ermittelt werden, welche Rolle die digitale Bildung im Weiterbildungsangebot spielt, welche Themen nachgefragt werden und wie die Weiterbildner*innen digitale Technologien in ihrer beruflichen Praxis nutzen. Die Teilnahme an der Befragung nimmt voraussichtlich 20 bis 30 Minuten in Anspruch.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Eine aktuelle Befragung der Vodafone Stiftung zeigt, dass Jugendliche überwiegend positive Erfahrungen in sozialen Medien machen. Vernetzung, Inspiration und Unterhaltung prägen den Alltag der 14- bis 20-Jährigen, die durchschnittlich bereits mit elf Jahren ihr erstes Smartphone erhalten haben. Gleichzeitig berichten viele von Sorgen rund um Häufigkeit und Dauer ihrer Nutzung: 71 Prozent schätzen ihren Konsum als moderat bis vier Stunden täglich ein, 27 Prozent nutzen Instagram, TikTok und Co. intensiver als fünf Stunden am Tag. Nur zwei Prozent sind kaum oder gar nicht aktiv. Um einen selbstbestimmten Umgang zu fördern, stellt klicksafe verschiedene Materialien für Jugendliche und Fachkräfte bereit. In die Befragung der Vodafone Stiftung flossen insgesamt die Stimmen von 1.046 deutschsprachigen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren ein. Die Studie kann kostenfrei eingesehen werden.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Kinder bewegen sich deutlich zu wenig – mit Folgen für Gesundheit und Lernerfolg. Neurowissenschaftlerin Petra Arndt erklärt in einem Interview, warum Bewegung für das Lernen unverzichtbar ist. Laut WHO sollten Kinder täglich mindestens 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung haben. Schon kurze Bewegungspausen im Unterricht – etwa fünf Minuten – können helfen, Müdigkeit oder Unkonzentriertheit zu überwinden. Im Beitrag finden Pädagog*innen viele Tipps und Erkenntnisse aus der Wissenschaft.
Magdeburg. Mit der Web-App "mach5" bietet die Landeshauptstadt Magdeburg seit dem 1. September 2025 einen innovativen digitalen Service für ihre Bürger*innen. Entwickelt vom Sozial- und Wohnungsamt in Kooperation mit dem Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung, ermöglicht die App eine eigenständige Prüfung, ob ein Anspruch auf soziale Sicherungsleistungen besteht. Nutzer*innen können die Anwendung bequem am Computer, Tablet oder Smartphone nutzen und bei einem möglichen Anspruch direkt online einen Antrag stellen oder einen Termin buchen. "mach5" gilt als bundesweit einmaliges Projekt und macht die Sozialverwaltung deutlich digitaler und bürgerfreundlicher.
Deutschland. Wie viele Menschen in Deutschland spielen Games? Was ist die beliebteste Plattform? Wie groß ist der Umsatz mit Spiele-Apps? Oder welche Bundesländer werden besonders positiv von den Games-Unternehmen bewertet? Diese und viele weitere Fragen werden im Jahresreport der deutschen Games-Branche 2025 beantwortet, der im August 2025 vom game – Verband der deutschen Games-Branche veröffentlicht wurde. In einzelnen Kapiteln gibt es zahlreiche Daten über die Spielerinnen und Spieler, die Entwicklung des Games-Marktes und den Games-Standort Deutschland. Der Report kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Weniger als ein Drittel der Eltern klärt Kinder und Jugendliche vor dem Kauf eines Smartphones oder anderen Geräten über Gefahren im Internet und relevante Schutzmaßnahmen auf. Zu diesem Ergebnis kommt das Fokusthema "Digitaler Familienalltag" des Cybersicherheitsmonitors 2025, eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und der Polizeilichen Kriminalprävention. Der gesamte Bericht und die dazugehörigen Checklisten mit Tipps zum Umgang mit Gefahren im Internet sind kostenfrei online abrufbar.
Deutschland. Das Zentrum KlimaAnpassung bietet eine Übersicht zu aktuellen Förderprogrammen und unterstützt mit individueller Beratung. Kultureinrichtungen haben die Möglichkeit, Fördermittel für Klimaanpassungsmaßnahmen von Bund, Ländern und der EU zu beantragen. Das Angebot ist kostenfrei nutzbar.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI-Labor DRESS.CODE: KI – Kleidung – Kollaboration" entwickelt und für Multiplikator*innen in der Methodenmediathek kostenfrei bereitgestellt. Die Methoden des Workshops sind modular aufgebaut und können flexibel an unterschiedliche Zeitrahmen, Gruppendynamiken oder Anforderungen angepasst werden. So ermöglicht der Workshop nicht nur einen umfassenden Prozess von der Reflexion bis zur Umsetzung, sondern erlaubt auch die Durchführung einzelner Bausteine je nach Verfügbarkeit. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren.
Deutschland. Im kopaed Verlag ist das Praxishandbuch für Schulentwicklung und Unterricht "Making und Schule" erschienen. Die Publikation zeigt, wie Making und MakerSpaces nachhaltig in den Schulalltag integriert werden können. Grundlage bildet eine dreijährige Pilotphase im Schweizer Kanton Thurgau, in der fünf Schulen unter verschiedenen Voraussetzungen Making in ihre Schulkultur eingebunden haben. Das Buch bietet praxisnahe Hilfestellungen für Lehrpersonen und Schulleitungen – von der Projektplanung und Budgetierung über die Konzeption bis hin zur konkreten Unterrichtsgestaltung in schulischen MakerSpaces. Die Veröffentlichung ist für 24,80 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt/Deutschland. Eine neue Handreichung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bietet Familien und Fachkräften wichtige Informationen zum Thema "Kinderbilder im Netz". Während früher gemeinsam auf dem Sofa im Familienalbum geblättert und in Erinnerungen geschwelgt wurde, ermöglichen soziale Online-Netzwerke heute das Teilen privater Schnappschüsse mit Verwandten, Freund*innen – und häufig auch mit völlig Fremden. Statt ausgedruckt im Regal landen Familienfotos zunehmend im Internet – für alle sichtbar. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat zu diesem Thema eine Handreichung veröffentlicht, die kostenfrei heruntergeladen werden kann.
Deutschland. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung hat ein Handbuch mit dem Titel "#theatre.makes.politcs" veröffentlicht. Es gibt Theater-, Medien- und Tanzpädagog*innen Methoden und Formate an die Hand, sich für inklusive und demokratische Gesellschaften einsetzen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Kinderrechte im digitalen Raum" entwickelt und für Multiplikator*innen kostenfrei in der Methodenmediathek bereitgestellt. Die Methode möchte Pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen darin unterstützen, mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Verständnis für zentrale Themen zu schaffen, Handlungsoptionen zu entwickeln und gemeinsam praktische Strategien zu erarbeiten.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI trifft Musik: Kreative Musikvideoproduktion" für Fachkräfte entwickelt. Sie fördert die kreativen Fähigkeiten, das technologische Verständnis und die kollaborativen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Die Methode zeigt Fachkräften, wie Künstliche Intelligenz kreativ in den Prozess der Musikvideoerstellung integriert werden kann. Ziel ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie KI als Unterstützung für kreative Prozesse nutzen können, indem sie in die Videoproduktion einbezogen wird. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der benötigten Elemente für die Erstellung eines Musikvideos kommt dabei eine breite Palette an KI-Werkzeugen zum Einsatz. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. In der durch die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften publizierten Leitlinie zum Thema "Diagnostik und Behandlung von Internetnutzungsstörungen" finden Personen aus der Praxis eine Handreichung für den Umgang mit verschiedenen Erkrankungen, egal ob diese Erkrankungen primär körperlicher oder psychischer Art sind. Von der Entwicklung der Leitlinien profitieren damit Fachkräfte aus allen Arbeitsbereichen und Professionen. Die Leitlinie kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Sachsen-Anhalt. Für den Sachsen-Anhalt-Tag 2026 vom 5. bis 7. Juni 2026 ruft die Themenstraße "Weltoffenes Sachsen-Anhalt" Künstler*innen zur Mitwirkung am kulturellen Rahmenprogramm auf. Gesucht werden Musiker*innen aller Stilrichtungen – von Pop, Rock, Jazz und Klassik über Weltmusik, Hip-Hop und elektronische Musik bis hin zu experimentellen Formaten –, die Vielfalt und Offenheit kulturell sichtbar machen möchten. Die Auswahl erfolgt auf Grundlage des Gesamtkonzepts der Themenstraße sowie organisatorischer und technischer Rahmenbedingungen. Die Bewerbungen werden schnellstmöglich entgegengenommen.
Magdeburg. Die Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg veranstaltet am 22. Januar 2026 den Themenabend "Von Mauern zu Brücken: Ostdeutsch-Französische Beziehungen gestern und heute". Die Veranstaltung thematisiert historische und aktuelle Perspektiven der ostdeutsch-französischen Beziehungen und verbindet filmische Impulse mit fachlichen Beiträgen und Austausch. Im Mittelpunkt stehen die deutsch-französischen Beziehungen im Kontext von DDR-Geschichte, europäischer Verständigung und zivilgesellschaftlichem Dialog. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
Deutschland. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung hat ein Handbuch mit dem Titel "#theatre.makes.politcs" veröffentlicht. Es gibt Theater-, Medien- und Tanzpädagog*innen Methoden und Formate an die Hand, sich für inklusive und demokratische Gesellschaften einsetzen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Kinderrechte im digitalen Raum" entwickelt und für Multiplikator*innen kostenfrei in der Methodenmediathek bereitgestellt. Die Methode möchte Pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen darin unterstützen, mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Verständnis für zentrale Themen zu schaffen, Handlungsoptionen zu entwickeln und gemeinsam praktische Strategien zu erarbeiten.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI trifft Musik: Kreative Musikvideoproduktion" für Fachkräfte entwickelt. Sie fördert die kreativen Fähigkeiten, das technologische Verständnis und die kollaborativen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Die Methode zeigt Fachkräften, wie Künstliche Intelligenz kreativ in den Prozess der Musikvideoerstellung integriert werden kann. Ziel ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie KI als Unterstützung für kreative Prozesse nutzen können, indem sie in die Videoproduktion einbezogen wird. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der benötigten Elemente für die Erstellung eines Musikvideos kommt dabei eine breite Palette an KI-Werkzeugen zum Einsatz. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. In der durch die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften publizierten Leitlinie zum Thema "Diagnostik und Behandlung von Internetnutzungsstörungen" finden Personen aus der Praxis eine Handreichung für den Umgang mit verschiedenen Erkrankungen, egal ob diese Erkrankungen primär körperlicher oder psychischer Art sind. Von der Entwicklung der Leitlinien profitieren damit Fachkräfte aus allen Arbeitsbereichen und Professionen. Die Leitlinie kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat die deutschlandweite Umfrage zur Studie "Diskriminierungserfahrung in Deutschland" gestartet. Noch bis zum 28. Februar 2026 können alle Menschen ab 14 Jahren, die in Deutschland Diskriminierung erlebt haben, an der Umfrage teilnehmen. Ziel ist es, mindestens 30.000 Teilnahmen und darunter viele Jugendliche zu erreichen. Die Umfrage untersucht, wo Menschen in Deutschland Diskriminierung erleben, wie sie damit umgehen, welche Unterstützungsangebote genutzt oder vermisst werden und welche Folgen Diskriminierung hat. Die Teilnahme an der ca. 30-minütigen Umfrage ist anonym.
Deutschland. Die Universität Münster führt derzeit eine bundesweite Onlinebefragung zu jungem Engagement durch. Die Studie wird von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert und baut auf qualitativen Vorstudien auf, an denen Jugendliche und junge Erwachsene aktiv an der Entwicklung des Fragebogens beteiligt waren. Ziel ist es, gemeinsam mit jungen Menschen fundierte Schutz- und Präventionskonzepte für freiwilliges Engagement zu entwickeln. Die anonyme Befragung richtet sich an Menschen zwischen 14 und 27 Jahren – unabhängig von Art, Umfang oder bisherigen Erfahrungen im Engagement. Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten und eignet sich besonders zur Weitergabe in Jugendgruppen, Vereinen und Initiativen. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 15. Februar 2026 möglich.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte führt derzeit eine Studie zur Rolle der Digitalisierung in der Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte durch. Die Zielgruppe sind Weiterbildner*innen, die Pädagogische Fachkräfte im Bereich der Frühen Bildung qualifizieren. Die aktuelle Untersuchung zielt darauf ab Weiterbildner*innen Gehör zu verschaffen. Dabei soll insbesondere ermittelt werden, welche Rolle die digitale Bildung im Weiterbildungsangebot spielt, welche Themen nachgefragt werden und wie die Weiterbildner*innen digitale Technologien in ihrer beruflichen Praxis nutzen. Die Teilnahme an der Befragung nimmt voraussichtlich 20 bis 30 Minuten in Anspruch.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Eine aktuelle Befragung der Vodafone Stiftung zeigt, dass Jugendliche überwiegend positive Erfahrungen in sozialen Medien machen. Vernetzung, Inspiration und Unterhaltung prägen den Alltag der 14- bis 20-Jährigen, die durchschnittlich bereits mit elf Jahren ihr erstes Smartphone erhalten haben. Gleichzeitig berichten viele von Sorgen rund um Häufigkeit und Dauer ihrer Nutzung: 71 Prozent schätzen ihren Konsum als moderat bis vier Stunden täglich ein, 27 Prozent nutzen Instagram, TikTok und Co. intensiver als fünf Stunden am Tag. Nur zwei Prozent sind kaum oder gar nicht aktiv. Um einen selbstbestimmten Umgang zu fördern, stellt klicksafe verschiedene Materialien für Jugendliche und Fachkräfte bereit. In die Befragung der Vodafone Stiftung flossen insgesamt die Stimmen von 1.046 deutschsprachigen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren ein. Die Studie kann kostenfrei eingesehen werden.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Kinder bewegen sich deutlich zu wenig – mit Folgen für Gesundheit und Lernerfolg. Neurowissenschaftlerin Petra Arndt erklärt in einem Interview, warum Bewegung für das Lernen unverzichtbar ist. Laut WHO sollten Kinder täglich mindestens 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung haben. Schon kurze Bewegungspausen im Unterricht – etwa fünf Minuten – können helfen, Müdigkeit oder Unkonzentriertheit zu überwinden. Im Beitrag finden Pädagog*innen viele Tipps und Erkenntnisse aus der Wissenschaft.
Magdeburg. Mit der Web-App "mach5" bietet die Landeshauptstadt Magdeburg seit dem 1. September 2025 einen innovativen digitalen Service für ihre Bürger*innen. Entwickelt vom Sozial- und Wohnungsamt in Kooperation mit dem Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung, ermöglicht die App eine eigenständige Prüfung, ob ein Anspruch auf soziale Sicherungsleistungen besteht. Nutzer*innen können die Anwendung bequem am Computer, Tablet oder Smartphone nutzen und bei einem möglichen Anspruch direkt online einen Antrag stellen oder einen Termin buchen. "mach5" gilt als bundesweit einmaliges Projekt und macht die Sozialverwaltung deutlich digitaler und bürgerfreundlicher.
Deutschland. Wie viele Menschen in Deutschland spielen Games? Was ist die beliebteste Plattform? Wie groß ist der Umsatz mit Spiele-Apps? Oder welche Bundesländer werden besonders positiv von den Games-Unternehmen bewertet? Diese und viele weitere Fragen werden im Jahresreport der deutschen Games-Branche 2025 beantwortet, der im August 2025 vom game – Verband der deutschen Games-Branche veröffentlicht wurde. In einzelnen Kapiteln gibt es zahlreiche Daten über die Spielerinnen und Spieler, die Entwicklung des Games-Marktes und den Games-Standort Deutschland. Der Report kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Weniger als ein Drittel der Eltern klärt Kinder und Jugendliche vor dem Kauf eines Smartphones oder anderen Geräten über Gefahren im Internet und relevante Schutzmaßnahmen auf. Zu diesem Ergebnis kommt das Fokusthema "Digitaler Familienalltag" des Cybersicherheitsmonitors 2025, eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und der Polizeilichen Kriminalprävention. Der gesamte Bericht und die dazugehörigen Checklisten mit Tipps zum Umgang mit Gefahren im Internet sind kostenfrei online abrufbar.
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Sachsen-Anhalt. Für den Sachsen-Anhalt-Tag 2026 vom 5. bis 7. Juni 2026 ruft die Themenstraße "Weltoffenes Sachsen-Anhalt" Künstler*innen zur Mitwirkung am kulturellen Rahmenprogramm auf. Gesucht werden Musiker*innen aller Stilrichtungen – von Pop, Rock, Jazz und Klassik über Weltmusik, Hip-Hop und elektronische Musik bis hin zu experimentellen Formaten –, die Vielfalt und Offenheit kulturell sichtbar machen möchten. Die Auswahl erfolgt auf Grundlage des Gesamtkonzepts der Themenstraße sowie organisatorischer und technischer Rahmenbedingungen. Die Bewerbungen werden schnellstmöglich entgegengenommen.
Magdeburg. Die Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg veranstaltet am 22. Januar 2026 den Themenabend "Von Mauern zu Brücken: Ostdeutsch-Französische Beziehungen gestern und heute". Die Veranstaltung thematisiert historische und aktuelle Perspektiven der ostdeutsch-französischen Beziehungen und verbindet filmische Impulse mit fachlichen Beiträgen und Austausch. Im Mittelpunkt stehen die deutsch-französischen Beziehungen im Kontext von DDR-Geschichte, europäischer Verständigung und zivilgesellschaftlichem Dialog. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
