Deutschland. Die Methodensammlung "Praxismethoden Beteiligung und Mitwirkung in der Schule" des Deutschen Kinderhilfswerks richtet sich an Fachkräfte in Schule, Hort und Kinder- und Jugendarbeit. Dabei wird Partizipation als Kinderrecht verstanden und in zwei praxiserprobte Übungen umgesetzt: Mit der ersten Methode werden Meinungen und Ideen der Kinder sichtbar gemacht. Die zweite Methode umfasst ein strukturiertes Vorgehen zum Sammeln, Abstimmen und Weiterentwickeln dieser Ideen. Die Materialien eignen sich besonders für die Fächer wie Sachunterricht, Ethik oder politische Bildung sowie für die Nachmittagsbetreuung und außerschulische Projekte. Jede Übung dauert etwa drei Schulstunden. Die Methode unterstützt Gruppenprozesse im Klassenzimmer oder in Bildungskontexten, indem sie demokratische Beteiligung niedrigschwellig und methodisch vielfältig gestaltet. Das Material ist kostenfrei verfügbar.
Jedes Kind hat ein Recht auf Beteiligung an allen Angelegenheiten, die es betreffen. So steht es in der UN-Kinderrechtkonvention. Schule und Hort gehören hier unbedingt dazu! Denn sie sind Gemeinschaften und Orte, an denen Kinder viel (Lebens-)Zeit verbringen. Beteiligung ist dabei nicht nur ein Recht. Mitwirkung macht für das gemeinsame Schulleben Sinn, macht Kinder stark und letztendlich viel Freude. Beteiligung (Partizipation) bedeutet, sich für die Empfindungen, Wünsche und Meinungen von Kindern zu interessieren, diese ernst zu nehmen und das eigene Handeln daran auszurichten. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Schüler*innen an Entscheidungsfindungsprozessen in der Schule
mitwirken können. Zwei stellen wir hier vor. Inhaltlich kann es dabei um alles gehen, was die Kinder bewegt. Das kann beispielsweise die Gestaltung des Schulgeländes sein, Aspekte des Unterrichts oder die Schulgemeinschaft.
Alle weiteren Informationen sowie der Link zur Methodensammlung sind hier zu finden.
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