Deutschland. Das Unterrichtsmodul "Persönliche Daten" aus dem Programm "Jugendliche online" von Medien in die Schule thematisiert den Umgang von Jugendlichen mit persönlichen Daten im digitalen Alltag. Im Fokus steht, welche Informationen in sozialen Netzwerken und bei der Nutzung digitaler Dienste preisgegeben werden und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind. Das Material fördert die Reflexion des eigenen Medienverhaltens und vermittelt Grundlagen zu Datenschutz, Datennutzung und einem verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Informationen. Das Modul kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Beim Austausch im Internet geben Kinder und Jugendliche zwangsläufig persönliche Informationen preis. Um sich darzustellen und mit anderen in Kontakt zu treten, teilen sie in sozialen Netzwerken unter anderem ihren Namen, Fotos aus ihrem Alltag, Interessen, Einstellungen oder Kontaktmöglichkeiten. Auch durch die Nutzung weiterer digitaler Angebote entstehen kontinuierlich Datenspuren. Diese sind teilweise sichtbar, jedoch oft nicht vollständig nachvollziehbar, da Verknüpfungen und Auswertungen im Hintergrund erfolgen. Zwar besteht bei vielen Jugendlichen ein grundlegendes Bewusstsein dafür, dass persönliche Daten zu unerwünschten Kontakten oder negativen Erfahrungen führen können, dennoch bleiben Aspekte wie Datenmissbrauch, Überwachung oder weitergehende Auswertungen häufig schwer einschätzbar.
Jede der Unterrichtseinheiten lässt sich innerhalb einer Schulstunde (45 Minuten) bearbeiten. Ideal ist die Bearbeitung mehrerer Unterrichtseinheiten im Block, entweder im Rahmen von Doppelstunden oder in einer Projektphase. Für alle Einheiten des Moduls zusammen sollten mindestens 150 Minuten eingeplant werden.
Alle weiteren Informationen sowie die Möglichkeit zum Download sind hier zu finden.
Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)
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