Sachsen-Anhalt. Kultureinrichtungen in Sachsen-Anhalt haben die Möglichkeit, Einsatzstelle für Freiwilligendienste Kultur und Bildung zu werden und damit jungen sowie älteren Menschen Einblicke in vielfältige Berufsfelder zu eröffnen. Als Einsatzstelle profitieren die Einrichtungen von engagierten Freiwilligen, die neue Perspektiven einbringen und den Arbeitsalltag bereichern. Der Träger der Freiwilligendienste Kultur und Bildung ist die .lkj) Sachsen-Anhalt. Eine Bewerbung als Einsatzstelle ist jederzeit möglich.
Deutschland. Die IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland hat mit "English for International Youth Work" eine neue Arbeitshilfe für die Internationale Jugendarbeit veröffentlicht. Die Publikation unterstützt Fachkräfte und Engagierte bei der englischsprachigen Kommunikation in internationalen Projekten und Jugendbegegnungen. Enthalten sind u.a. Übungen, Vokabellisten und Formulierungshilfen für typische Situationen im Arbeitsalltag. Der Download der Publikation ist kostenfrei.
Deutschland. JFF – Jugend Film Fernsehen stellt die medienpädagogische Handreichung "Künstliche Intelligenz in der Jugendarbeit" zur Verfügung. Das Material informiert über aktuelle Entwicklungen rund um KI, rechtliche Grundlagen sowie medienpädagogische Ansätze für die Arbeit mit jungen Menschen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Methoden und kreative Zugänge zum reflektierten Umgang mit KI-Technologien in der Jugendarbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf dem KI-gestützten Spiele-Editor ChatGameLab, mit dem junge Menschen eigene Text-Adventures und Bildwelten entwickeln können. Ergänzend enthält die Handreichung methodische Vorschläge für die pädagogische Praxis und zeigt Möglichkeiten auf, wie KI sinnvoll in Bildungs- und Jugendarbeitskontexten eingesetzt werden kann. Die Nutzung der Handreichung ist kostenfrei.
Deutschland. klicksafe stellt mit "Deep Fake. Deep Impact." Unterrichtsmaterial zum Thema Deepfakes und Künstliche Intelligenz zur Verfügung. Das Material vermittelt Grundlagen zu KI-generierten Bildern und Videos, zeigt kreative Einsatzmöglichkeiten auf und informiert zugleich über Risiken digitaler Manipulation und Desinformation. Es richtet sich an Lehrkräfte sowie Pädagogische Fachkräfte und unterstützt die Förderung von Medien- und Informationskompetenz im Unterricht. Die Nutzung des Materials ist kostenfrei.
Deutschland. Digitale Helden stellt Unterrichtsmaterialien zum Thema Desinformation und Fake News für die Klassenstufen 8 bis 9 zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen Themen wie algorithmische Empfehlungsmechanismen, KI-generierte Bilder und der kritische Umgang mit digitalen Informationen. Die Materialien sind flexibel einsetzbar und enthalten vollständig ausgearbeitete Inhalte für den schulischen Einsatz. Der Kurs kombiniert Hintergrundwissen mit praxisnahen Aufgaben und unterstützt Pädagogische Fachkräfte dabei, Medienkompetenz im Unterricht zu vermitteln. Einzelne Module können unabhängig voneinander genutzt und an unterschiedliche Zeitumfänge angepasst werden. Ziel ist es, Schüler*innen für digitale Manipulationsformen zu sensibilisieren und den reflektierten Umgang mit Informationen im Netz zu stärken. Die Nutzung des Unterrichtsmaterials ist kostenfrei.
Magdeburg. Die Landeshauptstadt Magdeburg ruft im Rahmen des Wissenschaftsfestivals "Tomorrow Labs" am 6. Juni 2026 zur Beteiligung von Projekten aus Kunst, Kultur, Musik und Sport auf. Ziel ist es, das Festivalprogramm im Wissenschaftshafen um kreative Formate zu erweitern und neue Perspektiven auf Zukunfts- und Forschungsthemen zu eröffnen. Gesucht werden Beiträge wie Performances, Installationen, Musikangebote oder Mitmachaktionen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen fördern.
Magdeburg. Am 21. Juni 2026 verwandelt sich Magdeburg bei der Fête de la Musique erneut in eine große, offene Bühne: 26 Spielorte und knapp 100 Acts feiern die musikalische Vielfalt der Stadt. Das musikalische Spektrum reicht von HipHop und Elektro im Park über Swing in der Kirche bis Metal im Museum. Das Festival lädt Menschen aller Generationen ein, Musik im ganzen Stadtgebiet zu erleben – inklusive Familienprogramm, neuen Locations und spontaner Straßenmusik. Alle Konzerte können kostenfrei besucht werden.
Magdeburg. Die Jugendkunstschule Magdeburg feiert ihren 35. Geburtstag. Anlässlich dazu werden zwei Kunstausstellungen im Gesellschaftshaus Magdeburg gezeigt. Seit April 2026 kann bereits die erste Ausstellung "Bunte Mischung" besucht werden. Am 30. Juni 2026 folgt der zweite Teil der Ausstellungsreihe unter dem Motto "Mit Kunst (auf-)wachsen". Hier präsentieren 160 Kinder und Jugendliche ihre Werke. Die Vernissage ist als interaktives Kunstfest konzipiert: Neben der Werkschau können die Besucher*innen in kostenfreien Workshops selbst kreativ werden. Unter Anleitung erfahrener Künstler*innen der Jugendkunstschule entstehen eigene Kunstwerke direkt zum Mitnehmen. Die Ausstellung kann bis Mitte Oktober 2026 zu Veranstaltungen des Gesellschaftshauses kostenfrei besucht werden.
Ballenstedt. Der Verein Heimat bewegen veranstaltet am 22. Mai 2026 den Tag des Ehrenamts unter dem Titel "1000 Meter Kunst". Entlang der Ballenstedter Allee entsteht dabei ein gemeinschaftliches Kunst- und Begegnungsprojekt mit Beteiligung von Schulen, Kitas, Vereinen und weiteren Akteur*innen aus der Region, das Themen wie gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und kreative Mitgestaltung im öffentlichen Raum in den Mittelpunkt stellt. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Deutschland. LifeTeachUs bietet Schulen ein Bildungsangebot zur Ergänzung von Unterricht, Projekttagen und Ausfallstunden an. Über sogenannte "LifeLessons" bringen Expert*innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen praxisnahe Erfahrungen und neue Perspektiven in den Schulalltag ein – vor Ort oder digital. In Kooperation mit der Stiftung Lesen werden zudem Vorleseangebote für Grundschulen vermittelt. Die Nutzung des Angebots ist kostenfrei.
Deutschland. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung hat das Themenblatt "Cybergrooming – Gemeinsam für sichere Räume in der Kulturellen Bildung" veröffentlicht. Die Publikation informiert über Risiken sexualisierter Gewalt in digitalen Räumen sowie über Strategien von Täter*innen im Internet. Das Material richtet sich an Fachkräfte sowie Eltern und unterstützt die Sensibilisierung für Cybergrooming im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Der Download des Themenblatts ist kostenfrei.
Deutschland. Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz thematisiert in der Ausgabe 1/2026 der Fachzeitschrift BzKJAKTUELL den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit KI-Chatbots. Im Mittelpunkt stehen Chancen, Risiken und Schutzbedarfe parasozialer Beziehungen zu KI-Systemen sowie deren Bedeutung für den Kinder- und Jugendmedienschutz. Die Ausgabe beleuchtet u.a. emotionale Bindungen zu Chatbots, medienpädagogische Empfehlungen und digitale Unterstützungsangebote. Die Ausgabe kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. "Lilo Lausch – Zuhören verbindet!" ist ein Projekt der Stiftung Lesen, das Kinder zwischen 2 und 7 Jahren spielerisch beim Zuhören unterstützt und dadurch ihre Sprach und Kommunikationsfähigkeiten stärkt. Im Mittelpunkt steht die Handpuppe Lilo, mit deren Hilfe Kinder durch Spiele, Geräusche sowie Geschichten aufmerksam zuhören und sich besser ausdrücken lernen. Pädagogische Fachkräfte können spezielle Fortbildungen besuchen und erhalten Materialien, um das Programm eigenständig in ihrer Einrichtung umzusetzen. Neben der Basis-Fortbildung, in der auch die Materialbox enthalten ist, werden vertiefende Fortbildungen angeboten. Die Gebühren variieren je nach Kurs. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Die Stiftung Lesen bietet mit dem Projekt "Zeitschriften in die Schulen" kostenfreie Print- und Digitalangebote zur Leseförderung für weiterführende und berufsbildende Schulen ab Klasse 5 an. Thematisiert werden vielfältige Zugänge zum Lesen durch unterschiedliche Magazinformate, die sich an verschiedene Lern- und Leseniveaus anpassen lassen. Das Angebot unterstützt die Förderung von Lese- und Medienkompetenz im Unterricht und Ganztag. Die Nutzung ist kostenfrei.
Deutschland. Eine steigende Anzahl von Jugendlichen informiert sich in sozialen Medien bei Influencer*innen über das aktuelle Tagesgeschehen. Doch was ist wirklich wichtig und wer entscheidet das? Im Browser-Game "Nachrichtenmacher" von planet Schule lernen Jugendliche, wie Journalist*innen arbeiten, wie wichtig es ist Informationen kritisch zu hinterfragen, Quellen zu checken und dass es auch notwendig sein kann, bei Expert*innen nachzufragen. Das Spiel ist für Schüler*innen ab Klasse 8 geeignet, für Lehrer*innen stehen Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Das SAYL-Projekt eines europäischen Forschungsteams unter Beteiligung der Universität Paderborn bietet mehrsprachige digitale Kinderbücher als kostenfreies Online-Angebot an. Die interaktiven Bilderbücher kombinieren Animationen, Musik und Vorlesefunktionen und ermöglichen Kindern, Inhalte selbstständig oder gemeinsam zu entdecken. Die Geschichten stehen in insgesamt 13 Sprachen zur Verfügung und fördern einen spielerischen Zugang zu Sprache und Lesen. Die Nutzung ist kostenfrei und ohne Registrierung möglich.
Deutschland. Das Unterrichtsmodul "Persönliche Daten" aus dem Programm "Jugendliche online" von Medien in die Schule thematisiert den Umgang von Jugendlichen mit persönlichen Daten im digitalen Alltag. Im Fokus steht, welche Informationen in sozialen Netzwerken und bei der Nutzung digitaler Dienste preisgegeben werden und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind. Das Material fördert die Reflexion des eigenen Medienverhaltens und vermittelt Grundlagen zu Datenschutz, Datennutzung und einem verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Informationen. Das Modul kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF bietet den kostenfreien Online-Selbstlernkurs "Filmbildung für Lehrer*innen" im Rahmen einer schul- und fächerübergreifenden Fortbildungsreihe an. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung filmästhetischer und praktischer Grundlagen, um Schüler*innen bei der kreativen Arbeit mit audiovisuellen Medien zu begleiten. Die modular aufgebaute Reihe verbindet Präsenzphasen mit digitalen Selbstlernangeboten und ermöglicht einen flexiblen Einstieg ohne Vorkenntnisse. Ziel ist es, Filmbildung nachhaltig im Unterricht zu verankern und Lehrkräfte bei der Umsetzung eigener Projekte zu unterstützen.
Deutschland. Die Initiative klicksafe hat gemeinsam mit der LAG WfbM Berlin die "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App" veröffentlicht. Die App richtet sich an Menschen, die Mobbing oder sexuelle Gewalt im Internet erleben und bietet niedrigschwellige Unterstützung in Form kurzer Videos, praktischer Anleitungen sowie Informationen in Einfacher Sprache. In acht Videobeiträgen geben Expert*innen konkrete Hinweise zum Umgang mit digitalen Angriffen und ermutigen dazu, aktiv zu werden. Die Inhalte stehen sowohl in Lautsprache als auch in Gebärdensprache zur Verfügung. Ergänzend zeigt die App Schritt für Schritt, wie Beiträge gemeldet, blockiert oder gelöscht werden können, etwa auf Plattformen wie Instagram oder TikTok. Darüber hinaus informiert die Anwendung verständlich über Themen wie Cyber-Mobbing, sexuelle Gewalt im Netz, rechtliche Grundlagen sowie Beratungsstellen. Die Nutzung der App ist kostenfrei.
Deutschland. Das Deutsche Schulportal der Robert Bosch Stiftung stellt die Sammlung "10 Podcasts rund um Schule und Bildung" vor. Thematisiert werden verschiedene Audioformate zu Unterricht, Schulalltag und Bildungsthemen aus Praxis- und Perspektivsicht. Die Übersicht richtet sich an Lehrkräfte und Bildungsinteressierte und bietet Anregungen sowie Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich. Die Nutzung ist kostenfrei.
Sachsen-Anhalt. Kultureinrichtungen in Sachsen-Anhalt haben die Möglichkeit, Einsatzstelle für Freiwilligendienste Kultur und Bildung zu werden und damit jungen sowie älteren Menschen Einblicke in vielfältige Berufsfelder zu eröffnen. Als Einsatzstelle profitieren die Einrichtungen von engagierten Freiwilligen, die neue Perspektiven einbringen und den Arbeitsalltag bereichern. Der Träger der Freiwilligendienste Kultur und Bildung ist die .lkj) Sachsen-Anhalt. Eine Bewerbung als Einsatzstelle ist jederzeit möglich.
Deutschland. Das Leibniz-Institut für Medienforschung hat im Auftrag der Medienanstalten der Länder Bremen, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die Studie "Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen" veröffentlicht. Thematisiert wird die Rolle von Kindern in Social Media sowie deren Einfluss auf Reichweite und Vermarktung im sogenannten Family Influencing. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder gezielt zur Steigerung von Aufmerksamkeit und Interaktion eingesetzt werden und liefern Impulse für einen bewussteren Umgang mit ihrer Darstellung im digitalen Raum.
Deutschland. Die Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Baukasten Kulturwelten – Kulturelle Bildung mit Minecraft entdecken" entwickelt. Sie zeigt, wie das Spiel als kreatives Werkzeug in der Bildungsarbeit eingesetzt werden kann. In kompakten Workshopformaten entwickeln Kinder und Jugendliche eigene Räume und setzen sich dabei mit kulturellen Themen sowie digitalen Lebenswelten auseinander. Die Handreichung bietet Fachkräften praxisnahe Anleitungen, Ablaufpläne sowie technische Hinweise, um niedrigschwellige Angebote umzusetzen und Gaming als kulturellen Gestaltungsraum zu nutzen. Als Zielgruppe werden Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren angesprochen. Das Angebot kann kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Eine aktuelle Untersuchung des Digitalverbands Bitkom verdeutlicht, dass junge Menschen sich im Internet häufig positiver darstellen, als sie sich im Alltag erleben. Besonders für die Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen spielt der Eindruck in digitalen Räumen eine zentrale Rolle. Viele geben an, sich online glücklicher, selbstbewusster oder auch erfolgreicher zu präsentieren, während dieser Unterschied in älteren Altersgruppen deutlich geringer ausfällt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass soziale Medien und digitale Kommunikationsräume für junge Menschen wichtige Orte der Selbstdarstellung und sozialen Wahrnehmung sind. Die Studie verweist auf die wachsende Bedeutung digitaler Räume für Identitätsbildung und soziale Interaktion sowie auf die Notwendigkeit eines reflektierten Umgangs mit digitaler Selbstdarstellung.
Sachsen-Anhalt/Deutschland. Für den 61. Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" haben sich neun junge Wissenschaftler*innen aus Sachsen-Anhalt qualifiziert. Die Landessieger*innen wurden am 10. April 2026 in Halle ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der ECH Elektrochemie Halle GmbH, präsentierten 35 Jungforscher*innen insgesamt 23 Forschungsprojekte. Der Bundeswettbewerb findet vom 28. bis 31. Mai 2026 statt. Er ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde, bei dem alle Jungforscher*innen teilnehmen, die bei einem der Jugend forscht Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury, erwartet die Jugendlichen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte am Deutschen Jugendinstitut führt eine bundesweite Onlinebefragung zu beruflichen Wegen, Arbeitsbedingungen sowie zur Zufriedenheit von Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen durch. Angesprochen werden Fachkräfte mit einem Abschluss vor 2024, unabhängig davon, ob sie aktuell in der Frühen Bildung tätig sind oder sich in anderen beruflichen Kontexten befinden. Die Ergebnisse sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Profession in Politik, Verwaltung und Wissenschaft liefern. Die Befragung dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Gutscheine verlost.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Die Internet-Beschwerdestelle bietet eine zentrale Anlaufstelle, um illegale oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu melden. Beschwerden, die über die Homepage www.internet-beschwerdestelle.de eingehen, werden juristisch geprüft und bei Verstößen gegen Jugendmedienschutz- oder Strafgesetze an die verantwortlichen Anbieter oder Host-Provider weitergeleitet, mit dem Ziel, die Inhalte zu entfernen oder anzupassen. In besonders gravierenden Fällen werden die Hinweise in anonymisierter Form an zuständige staatliche Stellen übermittelt. Liegen die Inhalte auf Servern im Ausland, leiten die Trägerorganisationen eco und FSM die Fälle an die internationale INHOPE-Struktur weiter. So trägt die Internet-Beschwerdestelle dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen und Betroffenen eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Meldung problematischer Inhalte zu bieten. Der Service steht kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt des LAMSA stellt eine informative Plattform mit Materialien und Schulungsterminen für ehrenamtliche Sprachmittler*innen zur Verfügung. Neben Grundlagenwissen zur Sprachmittlung ist dort z.B. auch ein Video zum Thema Kinderdolmetschen verlinkt. Es verdeutlicht, warum Kinder nicht zur Sprachmittlung eingesetzt werden sollten. Außerdem sind auf der Seite auch Termine für Veranstaltungen zu finden. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Online-Plattform "WirLernenOnline" ist eine kostenfreie Suchmaschine sowie Community für freie Bildungsmaterialien und richtet sich an Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und alle, die Lernprozesse gestalten. Die Homepage bietet Zugang zu geprüften Inhalten, Methoden sowie digitalen Tools und fördert den offenen Austausch durch Upload- und Mitmachfunktionen. Fachredaktionen kuratieren die Materialien und sichern deren Qualität. Unterstützt durch moderne KI-Verfahren werden Inhalte gezielt aufbereitet und verschlagwortet, um passgenaue Suchergebnisse zu liefern. So wird "WirLernenOnline" zu einem zentralen Ort für freies, kollaboratives und digitales Lernen. Die Nutzung ist kostenfrei.
Die Plattform "Umwelt im Unterricht" des Bundesumweltministeriums bietet vielseitige Materialien und Methoden für eine moderne Bildung zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie zur Klimaanpassung. Lehrkräfte finden dort fundierte, interaktive und kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die flexibel in den Schulalltag integriert werden können. Die Inhalte unterstützen dabei, Umwelt- und Klimathemen praxisnah und verständlich zu vermitteln. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Immer mehr Kinder sind im Internet von Cybergrooming betroffen. Dabei machen sich Erwachsene gezielt an Minderjährige heran, um einen sexuellen Missbrauch vorzubereiten. Präventionsarbeit muss darum bereits bei den Jüngsten ansetzen. Bei klicksafe finden Lehrkräfte nun eine umfangreiche Handreichung und praxisnahes Unterrichtsmaterial, um Grundschulkinder über Cybergrooming aufzuklären, sie zu sensibilisieren und zu schützen. Das Material wird herausgegeben von Internet-ABC, Kinderschutzbund sowie klicksafe und kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit eröffnet das Serious Game "Wir wollen immer artig sein" neue Perspektiven auf das Jungsein in der DDR. Gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, ermöglicht es Jugendlichen ab 14 Jahren, in die Lebensrealitäten von DDR-Jugendlichen einzutauchen, die sich gegen staatliche Repression zur Wehr setzten. In Gruppen begleiten die Spielenden fiktive Charaktere, treffen Entscheidungen und erleben, was Mut und Selbstbehauptung in der Diktatur bedeuteten. Die Spielbox wird kostenfrei an Bildungseinrichtungen abgegeben.
Deutschland. Mit der Kampagne "Quelle: Vertrau mir" sensibilisiert die Landesanstalt für Medien NRW junge Menschen für die Gefahren von Desinformation und demokratiefeindlichen Narrativen. Die Initiative zeigt, wie manipulierte Bilder, verzerrte Fakten und Vorurteile gezielt Misstrauen und Konflikte schüren. Auf der Kampagnen-Website stehen Eltern und Lehrkräften Informations- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die den sicheren Umgang mit Falschinformationen fördern. Ein begleitender Spot veranschaulicht die Mechanismen von Desinformation und ruft zu kritischem Denken auf. Die Materialien stehen kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Um Angebote Kultureller Bildung in der eigenen Einrichtung sichtbarer für Kinder und Jugendliche zu machen, gibt es die Karte von machmamit.de. Dort werden Orte deutschlandweit für Kinder und Jugendliche sichtbar gemacht. Ob Kunstkurs, Tanzworkshop, Bastelnachmittag oder Holzwerkstatt. Kinder und Jugendliche können Einrichtungen in ihrem Wohnort leichter auffinden und werden aktiv zu den Angeboten informiert. Die Nutzung und Eintragung ist kostenfrei.
Deutschland. Mit dem Escape-Bound "Fredde und der Fluch der magischen Tiere" wird die Bibliothek zur Rätselwelt. Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse können in fünf Stationen spielerisch Dinge entdecken, gemeinsam Geschichten erleben und die Freude am Lesen erkennen. Der Bound lässt sich mit wenig Aufwand vorbereiten und ist sofort einsatzbereit. Er vermittelt spielerisch wichtige Kompetenzen und schafft ein motivierendes Lernerlebnis. Der vollständige Zugang inklusive Anleitung und Materialien ist für 117,81 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Räume erobern mit Open Brush" für Multiplikator*innen entwickelt. Die Methode lädt Teilnehmende dazu ein, mithilfe von Virtual Reality kreative Visionen für öffentliche Räume zu entwickeln, Bedürfnisse sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf das eigene Umfeld einzunehmen. Das Ziel ist es, Erfahrungen zu reflektieren, Wünsche zu artikulieren und im gemeinsamen Prozess Impulse für Veränderungen zu schaffen. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. "Ich bin Lurs" ist ein Online-Lese-Abenteuer, in dem sich das grüne Lese-Rechtschreib-Monster vorstellt und leichtes sowie freudvolles Lesen ermöglicht. Der Text kann auf Silbenschrift und Einfache Sprache umgestellt werden. Das Lese-Abenteuer ist eine lustige Geschichte, bei der man mehr über das Lese-Rechtschreib-Monster Lurs erfährt. Es beinhaltet viele Bilder und Comics sowie kleine Spiele. Ergänzend bietet die Webseite zahlreiche Videos, Tipps und Spiele, die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beim Lesen und Rechnen unterstützen. Die Angebote können kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW hat gemeinsam mit dem Institut für Gewaltprävention NRW und der Spieleentwicklerin Kaddy Arendt den Methodenkoffer "Gewaltprävention und Ressourcenbildung" entwickelt. Er bietet praxisnahe Materialien und Spiele, die Fachkräfte dabei unterstützen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren (und in angepasster Form auch im Grundschulalter) über Themen wie Mobbing, digitale Medien, Vorurteile, Gefühle und Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Das Material kann für 10 Euro Schutzgebühr bestellt werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI-Labor DRESS.CODE: KI – Kleidung – Kollaboration" entwickelt und für Multiplikator*innen in der Methodenmediathek kostenfrei bereitgestellt. Die Methoden des Workshops sind modular aufgebaut und können flexibel an unterschiedliche Zeitrahmen, Gruppendynamiken oder Anforderungen angepasst werden. So ermöglicht der Workshop nicht nur einen umfassenden Prozess von der Reflexion bis zur Umsetzung, sondern erlaubt auch die Durchführung einzelner Bausteine je nach Verfügbarkeit. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren.
Magdeburg. Die Landeshauptstadt Magdeburg ruft im Rahmen des Wissenschaftsfestivals "Tomorrow Labs" am 6. Juni 2026 zur Beteiligung von Projekten aus Kunst, Kultur, Musik und Sport auf. Ziel ist es, das Festivalprogramm im Wissenschaftshafen um kreative Formate zu erweitern und neue Perspektiven auf Zukunfts- und Forschungsthemen zu eröffnen. Gesucht werden Beiträge wie Performances, Installationen, Musikangebote oder Mitmachaktionen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen fördern.
Magdeburg. Am 21. Juni 2026 verwandelt sich Magdeburg bei der Fête de la Musique erneut in eine große, offene Bühne: 26 Spielorte und knapp 100 Acts feiern die musikalische Vielfalt der Stadt. Das musikalische Spektrum reicht von HipHop und Elektro im Park über Swing in der Kirche bis Metal im Museum. Das Festival lädt Menschen aller Generationen ein, Musik im ganzen Stadtgebiet zu erleben – inklusive Familienprogramm, neuen Locations und spontaner Straßenmusik. Alle Konzerte können kostenfrei besucht werden.
Magdeburg. Die Jugendkunstschule Magdeburg feiert ihren 35. Geburtstag. Anlässlich dazu werden zwei Kunstausstellungen im Gesellschaftshaus Magdeburg gezeigt. Seit April 2026 kann bereits die erste Ausstellung "Bunte Mischung" besucht werden. Am 30. Juni 2026 folgt der zweite Teil der Ausstellungsreihe unter dem Motto "Mit Kunst (auf-)wachsen". Hier präsentieren 160 Kinder und Jugendliche ihre Werke. Die Vernissage ist als interaktives Kunstfest konzipiert: Neben der Werkschau können die Besucher*innen in kostenfreien Workshops selbst kreativ werden. Unter Anleitung erfahrener Künstler*innen der Jugendkunstschule entstehen eigene Kunstwerke direkt zum Mitnehmen. Die Ausstellung kann bis Mitte Oktober 2026 zu Veranstaltungen des Gesellschaftshauses kostenfrei besucht werden.
Ballenstedt. Der Verein Heimat bewegen veranstaltet am 22. Mai 2026 den Tag des Ehrenamts unter dem Titel "1000 Meter Kunst". Entlang der Ballenstedter Allee entsteht dabei ein gemeinschaftliches Kunst- und Begegnungsprojekt mit Beteiligung von Schulen, Kitas, Vereinen und weiteren Akteur*innen aus der Region, das Themen wie gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und kreative Mitgestaltung im öffentlichen Raum in den Mittelpunkt stellt. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Quedlinburg. Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Erich Zeigner Haus Leipzig lädt zu einer Lesung mit Arne Semsrott ein. Der Bestseller-Autor und Politik-Aktivist liest am 6. Juni 2026 aus seinem neuen Buch "Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück". Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Demokratie im Alltag wirkt – und wie (junge) Menschen sich einbringen können, auch wenn politische Prozesse manchmal kompliziert oder wenig zugänglich erscheinen. Es zeigt insbesondere, wie die Zivilgesellschaft dem Rechtsruck entgegentreten kann. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erwünscht.
Halle (Saale). Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und die Stiftung Bürger für Bürger veranstalten vom 12. bis 13. Juni 2026 das Zukunftsfestival. Thematisiert werden gesellschaftlicher Austausch, Dialog und Engagement in der Region. Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen und schafft Räume für Diskussion, Vernetzung und neue Perspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf junge Engagierte im Jugendspace "jung & zuversichtlich". Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Magdeburg. Die Freiwilligenagentur Magdeburg feiert am 3. Juni 2026 ihr 20‑jähriges Bestehen mit dem Engagement‑Sommer‑Geburtstagsfest. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen freiwilliges Engagement und Nachbarschaft, die durch ein vielfältiges Programm mit Live‑Musik, Mitmachangeboten und Möglichkeiten zum Austausch erlebbar gemacht werden. Eingeladen sind Engagierte, Kooperationspartner*innen sowie alle Interessierten. Das Fest bietet Raum für Begegnung, Vernetzung und gemeinsames Feiern. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung wünschenswert, aber nicht erforderlich.
Merseburg. Der Verein sowas richtet am 30. Mai 2026 das queerfeministische Kulturfestival "lücken_los – feministisch fragen, lernen, handeln" aus. Im Fokus stehen gesellschaftliche Fragestellungen rund um Feminismus, Queerness und Teilhabe, die in einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Workshops, Diskussionen, Mitmachformaten und Live‑Musik aufgegriffen werden. Das Festival richtet sich an alle Interessierten und schafft Räume für Austausch, Vernetzung und kritische Auseinandersetzung. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
Deutschland. Die neue Ausgabe der Broschüre "Digitale Spiele – Pädagogisch beurteilt" ist erschienen und bietet einen aktuellen Überblick über relevante Videospiele aus pädagogischer Perspektive. Kinder und Jugendliche testen darin neue Spiele und bewerten diese ergänzend zur USK-Altersfreigabe mit Blick auf ihre Eignung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Veröffentlichung entsteht in Kooperation der Stadt Köln, mit dem Spieleratgeber-NRW und wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien gefördert. Die Broschüre kann online kostenfrei abgerufen werden.
Deutschland. Das Unterrichtsmaterial "Klasse Schüler*innenfirma" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung bietet eine umfassende Grundlage zur Gründung und Umsetzung von Schüler*innenfirmen in der Sekundarstufe I. Als Teil des Programms "Startup Zukunft!" führt es in modularer Struktur durch alle zentralen Schritte von der Ideenentwicklung bis zur Umsetzung und stellt ergänzend Materialien für Lehrkräfte, rechtliche Hinweise sowie ein Lernportfolio bereit. Inhaltlich steht die betriebswirtschaftliche Perspektive im Vordergrund, wird jedoch durch gesellschaftliche Fragestellungen ergänzt, insbesondere wenn optionale Module einbezogen werden. Das Material steht online kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Die Siemens Stiftung hat über das Medienportal für den MINT-Unterricht das Medienpaket "Körper" veröffentlicht. Es unterstützt Kinder dabei, ein positives Körperbewusstsein zu entwickeln und ihren eigenen Körper sowie dessen Funktionen besser kennenzulernen. Durch sachliche Übungen und passende Medien ermöglicht das Material eine ruhige und fachlich fundierte Auseinandersetzung mit Körperteilen und deren Bedeutung. In mehreren Lerneinheiten werden u.a. äußere und innere Geschlechtsteile erklärt, ihre Lage im Körper mithilfe von 3D-Modellen veranschaulicht und körperliche Vielfalt thematisiert, um Selbstbewusstsein, Sprachfähigkeit und einen respektvollen Umgang mit dem eigenen Körper zu stärken. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Die App "freii" leitet Jugendliche von 11 bis 15 Jahren und ihre Eltern an, ihre Mediennutzung genauer unter die Lupe zu nehmen und zu bewerten. Über einen Zeitraum von drei Wochen gibt es dazu Impulse und Denkanstöße in Videos, Sprachnachrichten, Challenges oder Quizzes. Die App wurde von der Villa Schöpflin, Zentrum für Suchtprävention, entwickelt und kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Kinderrechte im digitalen Raum" entwickelt und für Multiplikator*innen kostenfrei in der Methodenmediathek bereitgestellt. Die Methode möchte Pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen darin unterstützen, mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Verständnis für zentrale Themen zu schaffen, Handlungsoptionen zu entwickeln und gemeinsam praktische Strategien zu erarbeiten. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat ein neues Medienpaket zur Cybersicherheit für den Unterricht veröffentlicht. Das dreiteilige Angebot richtet sich an Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren und vermittelt Grundlagen zum sicheren Umgang mit Smartphones, Apps und Online-Accounts. Mithilfe von Arbeitsblättern, Videos, Artikeln und interaktiven Übungen lernen Kinder, wie sie ihre Daten schützen, Phishing-Versuche erkennen und auf gehackte Profile oder verdächtige Nachrichten reagieren können. Das Material kann kostenfrei heruntergeladen werden und enthält zusätzlich Begleitmaterial für Lehrkräfte sowie Hinweise für Eltern.
Deutschland. Im kopaed Verlag ist das Praxishandbuch für Schulentwicklung und Unterricht "Making und Schule" erschienen. Die Publikation zeigt, wie Making und MakerSpaces nachhaltig in den Schulalltag integriert werden können. Grundlage bildet eine dreijährige Pilotphase im Schweizer Kanton Thurgau, in der fünf Schulen unter verschiedenen Voraussetzungen Making in ihre Schulkultur eingebunden haben. Das Buch bietet praxisnahe Hilfestellungen für Lehrpersonen und Schulleitungen – von der Projektplanung und Budgetierung über die Konzeption bis hin zur konkreten Unterrichtsgestaltung in schulischen MakerSpaces. Die Publikation ist für 24,80 Euro erhältlich.
Deutschland. Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug ins Kinderzimmer. Das zeigt sich auch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg, wo vernetzte Puppen und Spielzeugroboter präsentiert werden, die nicht nur reagieren, sondern teilweise auch mithören und dialogfähig sind. Der Podcast "BR24 Thema des Tages" greift diese Entwicklung auf und beleuchtet Chancen und Risiken KI-gestützter Spielwaren. Diskutiert werden u.a. Datenschutzfragen, mögliche Gefahren durch dauerhafte Datenerfassung sowie pädagogische Perspektiven auf den frühen Kontakt mit KI. Gleichzeitig wird thematisiert, welche Potenziale in lernfördernden, interaktiven Anwendungen liegen und wie Kinder zu einem reflektierten Umgang mit KI befähigt werden können. Der Podcast kann online kostenfrei abgerufen werden.
Deutschland. Wie kann Medienpädagogik demokratische Werte stärken und junge Menschen zu gesellschaftlicher Teilhabe befähigen? Das Handbuch "Haltung zeigen, Gesellschaft gestalten – Mit Medienpädagogik für Demokratie und Menschenrechte" versammelt Beiträge, Praxisideen und Projekte, die zeigen, wie junge Menschen darin unterstützt werden können, Medien kritisch zu nutzen, Desinformation zu erkennen und sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen. Die Publikation ist für 18 Euro erhältlich.
Deutschland. Die Bildungsstätte Anne Frank hat zur App "RE:think – Das digitale Lernlabor" neues pädagogisches Begleitmaterial veröffentlicht. Die Anwendung richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren und eignet sich besonders für den Einsatz im Schulunterricht. In 12 Mini-Games setzen sich die Jugendlichen spielerisch mit Themen wie Antisemitismus, Rassismus, Hatespeech und Verschwörungsmythen auseinander und werden dazu angeregt, sich für ein respektvolles und demokratisches Miteinander einzusetzen. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt stellt mit "Roberta Kahlo: Wenn Roboter zu Mit-Künstlerinnen werden. Kreativität an der Schnittstelle von Kunst, Technik & Zufall" eine neue Methode für die kulturelle Bildungsarbeit vor. Im Zentrum der Methode stehen kleine Fahrroboter, die als Mitgestaltende in künstlerischen Prozessen eingesetzt werden. Sie bewegen sich durch Farbe, nehmen Pigmente auf und hinterlassen auf großformatigen Papierflächen eigene Spuren. So entstehen abstrakte Bildwelten, die zwischen Planung und Zufall oszillieren. Entscheidend ist dabei nicht das perfekte Ergebnis, sondern das gemeinsame Experimentieren mit Technik, Material und Idee. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. Digitale Räume gehören zum Alltag junger Menschen. Im Interview "Viele Likes ≠ stabile Psyche" mit Nina Hennecken von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung sprechen Nadia Boltes und Tobias Hennigs von der .lkj) Sachsen-Anhalt darüber, wie sich der Umgang junger Menschen mit digitalen Medien, Social Media und KI verändert hat und welche Herausforderungen damit einhergehen. Das Interview ist online zu finden.
Deutschland. Die Siemens Stiftung hat über das Medienportal für den MINT-Unterricht ein neues Medienpaket veröffentlicht. Es unterstützt Jugendliche dabei, sich mit ihrer mentalen Gesundheit auseinanderzusetzen. Das Material richtet sich an Schüler*innen ab der siebten Klasse und kann im Biologieunterricht sowie fächerübergreifend eingesetzt werden. Kern des Angebots ist die digitale Anwendung "MentalHealth 2.0". In der Anwendung bewegen sich die Jugendlichen mit einem Avatar durch einen interaktiven Stationenzirkel und treffen Entscheidungen, die sich auf die mentale Gesundheit der Figur auswirken. Dabei lernen sie, welche Faktoren das psychische Wohlbefinden beeinflussen und wie eigenes Verhalten eine Rolle spielen kann. Thematisiert werden u.a. Stress, Bewegung, soziale Beziehungen, Schlaf, Ernährung und Sucht sowie das Zusammenspiel von Lebensumständen und persönlichen Entscheidungen. Ergänzend stehen Lehrkräften ein Leitfaden und didaktische Handreichungen zur Verfügung, die den Einsatz der Materialien im Unterricht unterstützen. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. In der durch die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften publizierten Leitlinie zum Thema "Diagnostik und Behandlung von Internetnutzungsstörungen" finden Personen aus der Praxis eine Handreichung für den Umgang mit verschiedenen Erkrankungen, egal ob diese Erkrankungen primär körperlicher oder psychischer Art sind. Von der Entwicklung der Leitlinien profitieren damit Fachkräfte aus allen Arbeitsbereichen und Professionen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI trifft Musik: Kreative Musikvideoproduktion" für Fachkräfte entwickelt. Sie fördert die kreativen Fähigkeiten, das technologische Verständnis und die kollaborativen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Die Methode zeigt Fachkräften, wie Künstliche Intelligenz kreativ in den Prozess der Musikvideoerstellung integriert werden kann. Ziel ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie KI als Unterstützung für kreative Prozesse nutzen können, indem sie in die Videoproduktion einbezogen wird. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der benötigten Elemente für die Erstellung eines Musikvideos kommt dabei eine breite Palette an KI-Werkzeugen zum Einsatz. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Mit dem Portal "EinfachMachen" steht erstmals auf Bundesebene eine digitale Anlaufstelle zur Verfügung, um bürokratische Hürden zu melden und konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen. Bürger*innen, Unternehmen, Verbände sowie Verwaltungsbeschäftigte können über ein nutzerfreundliches Online-Formular Hinweise einreichen, die systematisch ausgewertet und zur Weiterentwicklung von Verwaltungsverfahren genutzt werden. Perspektivisch sollen die eingehenden Meldungen zudem KI-gestützt analysiert werden, um gezielte Maßnahmen für einen spürbaren Bürokratieabbau zu entwickeln.
Sachsen-Anhalt. Kultureinrichtungen in Sachsen-Anhalt haben die Möglichkeit, Einsatzstelle für Freiwilligendienste Kultur und Bildung zu werden und damit jungen sowie älteren Menschen Einblicke in vielfältige Berufsfelder zu eröffnen. Als Einsatzstelle profitieren die Einrichtungen von engagierten Freiwilligen, die neue Perspektiven einbringen und den Arbeitsalltag bereichern. Der Träger der Freiwilligendienste Kultur und Bildung ist die .lkj) Sachsen-Anhalt. Eine Bewerbung als Einsatzstelle ist jederzeit möglich.
Deutschland. Das Leibniz-Institut für Medienforschung hat im Auftrag der Medienanstalten der Länder Bremen, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die Studie "Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen" veröffentlicht. Thematisiert wird die Rolle von Kindern in Social Media sowie deren Einfluss auf Reichweite und Vermarktung im sogenannten Family Influencing. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder gezielt zur Steigerung von Aufmerksamkeit und Interaktion eingesetzt werden und liefern Impulse für einen bewussteren Umgang mit ihrer Darstellung im digitalen Raum.
Deutschland. Die Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Baukasten Kulturwelten – Kulturelle Bildung mit Minecraft entdecken" entwickelt. Sie zeigt, wie das Spiel als kreatives Werkzeug in der Bildungsarbeit eingesetzt werden kann. In kompakten Workshopformaten entwickeln Kinder und Jugendliche eigene Räume und setzen sich dabei mit kulturellen Themen sowie digitalen Lebenswelten auseinander. Die Handreichung bietet Fachkräften praxisnahe Anleitungen, Ablaufpläne sowie technische Hinweise, um niedrigschwellige Angebote umzusetzen und Gaming als kulturellen Gestaltungsraum zu nutzen. Als Zielgruppe werden Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren angesprochen. Das Angebot kann kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Eine aktuelle Untersuchung des Digitalverbands Bitkom verdeutlicht, dass junge Menschen sich im Internet häufig positiver darstellen, als sie sich im Alltag erleben. Besonders für die Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen spielt der Eindruck in digitalen Räumen eine zentrale Rolle. Viele geben an, sich online glücklicher, selbstbewusster oder auch erfolgreicher zu präsentieren, während dieser Unterschied in älteren Altersgruppen deutlich geringer ausfällt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass soziale Medien und digitale Kommunikationsräume für junge Menschen wichtige Orte der Selbstdarstellung und sozialen Wahrnehmung sind. Die Studie verweist auf die wachsende Bedeutung digitaler Räume für Identitätsbildung und soziale Interaktion sowie auf die Notwendigkeit eines reflektierten Umgangs mit digitaler Selbstdarstellung.
Sachsen-Anhalt/Deutschland. Für den 61. Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" haben sich neun junge Wissenschaftler*innen aus Sachsen-Anhalt qualifiziert. Die Landessieger*innen wurden am 10. April 2026 in Halle ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der ECH Elektrochemie Halle GmbH, präsentierten 35 Jungforscher*innen insgesamt 23 Forschungsprojekte. Der Bundeswettbewerb findet vom 28. bis 31. Mai 2026 statt. Er ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde, bei dem alle Jungforscher*innen teilnehmen, die bei einem der Jugend forscht Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury, erwartet die Jugendlichen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte am Deutschen Jugendinstitut führt eine bundesweite Onlinebefragung zu beruflichen Wegen, Arbeitsbedingungen sowie zur Zufriedenheit von Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen durch. Angesprochen werden Fachkräfte mit einem Abschluss vor 2024, unabhängig davon, ob sie aktuell in der Frühen Bildung tätig sind oder sich in anderen beruflichen Kontexten befinden. Die Ergebnisse sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Profession in Politik, Verwaltung und Wissenschaft liefern. Die Befragung dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Gutscheine verlost.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Die Internet-Beschwerdestelle bietet eine zentrale Anlaufstelle, um illegale oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu melden. Beschwerden, die über die Homepage www.internet-beschwerdestelle.de eingehen, werden juristisch geprüft und bei Verstößen gegen Jugendmedienschutz- oder Strafgesetze an die verantwortlichen Anbieter oder Host-Provider weitergeleitet, mit dem Ziel, die Inhalte zu entfernen oder anzupassen. In besonders gravierenden Fällen werden die Hinweise in anonymisierter Form an zuständige staatliche Stellen übermittelt. Liegen die Inhalte auf Servern im Ausland, leiten die Trägerorganisationen eco und FSM die Fälle an die internationale INHOPE-Struktur weiter. So trägt die Internet-Beschwerdestelle dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen und Betroffenen eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Meldung problematischer Inhalte zu bieten. Der Service steht kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt des LAMSA stellt eine informative Plattform mit Materialien und Schulungsterminen für ehrenamtliche Sprachmittler*innen zur Verfügung. Neben Grundlagenwissen zur Sprachmittlung ist dort z.B. auch ein Video zum Thema Kinderdolmetschen verlinkt. Es verdeutlicht, warum Kinder nicht zur Sprachmittlung eingesetzt werden sollten. Außerdem sind auf der Seite auch Termine für Veranstaltungen zu finden. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Online-Plattform "WirLernenOnline" ist eine kostenfreie Suchmaschine sowie Community für freie Bildungsmaterialien und richtet sich an Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und alle, die Lernprozesse gestalten. Die Homepage bietet Zugang zu geprüften Inhalten, Methoden sowie digitalen Tools und fördert den offenen Austausch durch Upload- und Mitmachfunktionen. Fachredaktionen kuratieren die Materialien und sichern deren Qualität. Unterstützt durch moderne KI-Verfahren werden Inhalte gezielt aufbereitet und verschlagwortet, um passgenaue Suchergebnisse zu liefern. So wird "WirLernenOnline" zu einem zentralen Ort für freies, kollaboratives und digitales Lernen. Die Nutzung ist kostenfrei.
Die Plattform "Umwelt im Unterricht" des Bundesumweltministeriums bietet vielseitige Materialien und Methoden für eine moderne Bildung zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie zur Klimaanpassung. Lehrkräfte finden dort fundierte, interaktive und kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die flexibel in den Schulalltag integriert werden können. Die Inhalte unterstützen dabei, Umwelt- und Klimathemen praxisnah und verständlich zu vermitteln. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Immer mehr Kinder sind im Internet von Cybergrooming betroffen. Dabei machen sich Erwachsene gezielt an Minderjährige heran, um einen sexuellen Missbrauch vorzubereiten. Präventionsarbeit muss darum bereits bei den Jüngsten ansetzen. Bei klicksafe finden Lehrkräfte nun eine umfangreiche Handreichung und praxisnahes Unterrichtsmaterial, um Grundschulkinder über Cybergrooming aufzuklären, sie zu sensibilisieren und zu schützen. Das Material wird herausgegeben von Internet-ABC, Kinderschutzbund sowie klicksafe und kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit eröffnet das Serious Game "Wir wollen immer artig sein" neue Perspektiven auf das Jungsein in der DDR. Gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, ermöglicht es Jugendlichen ab 14 Jahren, in die Lebensrealitäten von DDR-Jugendlichen einzutauchen, die sich gegen staatliche Repression zur Wehr setzten. In Gruppen begleiten die Spielenden fiktive Charaktere, treffen Entscheidungen und erleben, was Mut und Selbstbehauptung in der Diktatur bedeuteten. Die Spielbox wird kostenfrei an Bildungseinrichtungen abgegeben.
Deutschland. Mit der Kampagne "Quelle: Vertrau mir" sensibilisiert die Landesanstalt für Medien NRW junge Menschen für die Gefahren von Desinformation und demokratiefeindlichen Narrativen. Die Initiative zeigt, wie manipulierte Bilder, verzerrte Fakten und Vorurteile gezielt Misstrauen und Konflikte schüren. Auf der Kampagnen-Website stehen Eltern und Lehrkräften Informations- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die den sicheren Umgang mit Falschinformationen fördern. Ein begleitender Spot veranschaulicht die Mechanismen von Desinformation und ruft zu kritischem Denken auf. Die Materialien stehen kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Um Angebote Kultureller Bildung in der eigenen Einrichtung sichtbarer für Kinder und Jugendliche zu machen, gibt es die Karte von machmamit.de. Dort werden Orte deutschlandweit für Kinder und Jugendliche sichtbar gemacht. Ob Kunstkurs, Tanzworkshop, Bastelnachmittag oder Holzwerkstatt. Kinder und Jugendliche können Einrichtungen in ihrem Wohnort leichter auffinden und werden aktiv zu den Angeboten informiert. Die Nutzung und Eintragung ist kostenfrei.
Deutschland. Mit dem Escape-Bound "Fredde und der Fluch der magischen Tiere" wird die Bibliothek zur Rätselwelt. Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse können in fünf Stationen spielerisch Dinge entdecken, gemeinsam Geschichten erleben und die Freude am Lesen erkennen. Der Bound lässt sich mit wenig Aufwand vorbereiten und ist sofort einsatzbereit. Er vermittelt spielerisch wichtige Kompetenzen und schafft ein motivierendes Lernerlebnis. Der vollständige Zugang inklusive Anleitung und Materialien ist für 117,81 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Räume erobern mit Open Brush" für Multiplikator*innen entwickelt. Die Methode lädt Teilnehmende dazu ein, mithilfe von Virtual Reality kreative Visionen für öffentliche Räume zu entwickeln, Bedürfnisse sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf das eigene Umfeld einzunehmen. Das Ziel ist es, Erfahrungen zu reflektieren, Wünsche zu artikulieren und im gemeinsamen Prozess Impulse für Veränderungen zu schaffen. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. "Ich bin Lurs" ist ein Online-Lese-Abenteuer, in dem sich das grüne Lese-Rechtschreib-Monster vorstellt und leichtes sowie freudvolles Lesen ermöglicht. Der Text kann auf Silbenschrift und Einfache Sprache umgestellt werden. Das Lese-Abenteuer ist eine lustige Geschichte, bei der man mehr über das Lese-Rechtschreib-Monster Lurs erfährt. Es beinhaltet viele Bilder und Comics sowie kleine Spiele. Ergänzend bietet die Webseite zahlreiche Videos, Tipps und Spiele, die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beim Lesen und Rechnen unterstützen. Die Angebote können kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW hat gemeinsam mit dem Institut für Gewaltprävention NRW und der Spieleentwicklerin Kaddy Arendt den Methodenkoffer "Gewaltprävention und Ressourcenbildung" entwickelt. Er bietet praxisnahe Materialien und Spiele, die Fachkräfte dabei unterstützen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren (und in angepasster Form auch im Grundschulalter) über Themen wie Mobbing, digitale Medien, Vorurteile, Gefühle und Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Das Material kann für 10 Euro Schutzgebühr bestellt werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI-Labor DRESS.CODE: KI – Kleidung – Kollaboration" entwickelt und für Multiplikator*innen in der Methodenmediathek kostenfrei bereitgestellt. Die Methoden des Workshops sind modular aufgebaut und können flexibel an unterschiedliche Zeitrahmen, Gruppendynamiken oder Anforderungen angepasst werden. So ermöglicht der Workshop nicht nur einen umfassenden Prozess von der Reflexion bis zur Umsetzung, sondern erlaubt auch die Durchführung einzelner Bausteine je nach Verfügbarkeit. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren.
Magdeburg. Die Landeshauptstadt Magdeburg ruft im Rahmen des Wissenschaftsfestivals "Tomorrow Labs" am 6. Juni 2026 zur Beteiligung von Projekten aus Kunst, Kultur, Musik und Sport auf. Ziel ist es, das Festivalprogramm im Wissenschaftshafen um kreative Formate zu erweitern und neue Perspektiven auf Zukunfts- und Forschungsthemen zu eröffnen. Gesucht werden Beiträge wie Performances, Installationen, Musikangebote oder Mitmachaktionen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen fördern.
Magdeburg. Am 21. Juni 2026 verwandelt sich Magdeburg bei der Fête de la Musique erneut in eine große, offene Bühne: 26 Spielorte und knapp 100 Acts feiern die musikalische Vielfalt der Stadt. Das musikalische Spektrum reicht von HipHop und Elektro im Park über Swing in der Kirche bis Metal im Museum. Das Festival lädt Menschen aller Generationen ein, Musik im ganzen Stadtgebiet zu erleben – inklusive Familienprogramm, neuen Locations und spontaner Straßenmusik. Alle Konzerte können kostenfrei besucht werden.
Magdeburg. Die Jugendkunstschule Magdeburg feiert ihren 35. Geburtstag. Anlässlich dazu werden zwei Kunstausstellungen im Gesellschaftshaus Magdeburg gezeigt. Seit April 2026 kann bereits die erste Ausstellung "Bunte Mischung" besucht werden. Am 30. Juni 2026 folgt der zweite Teil der Ausstellungsreihe unter dem Motto "Mit Kunst (auf-)wachsen". Hier präsentieren 160 Kinder und Jugendliche ihre Werke. Die Vernissage ist als interaktives Kunstfest konzipiert: Neben der Werkschau können die Besucher*innen in kostenfreien Workshops selbst kreativ werden. Unter Anleitung erfahrener Künstler*innen der Jugendkunstschule entstehen eigene Kunstwerke direkt zum Mitnehmen. Die Ausstellung kann bis Mitte Oktober 2026 zu Veranstaltungen des Gesellschaftshauses kostenfrei besucht werden.
Ballenstedt. Der Verein Heimat bewegen veranstaltet am 22. Mai 2026 den Tag des Ehrenamts unter dem Titel "1000 Meter Kunst". Entlang der Ballenstedter Allee entsteht dabei ein gemeinschaftliches Kunst- und Begegnungsprojekt mit Beteiligung von Schulen, Kitas, Vereinen und weiteren Akteur*innen aus der Region, das Themen wie gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und kreative Mitgestaltung im öffentlichen Raum in den Mittelpunkt stellt. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Quedlinburg. Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Erich Zeigner Haus Leipzig lädt zu einer Lesung mit Arne Semsrott ein. Der Bestseller-Autor und Politik-Aktivist liest am 6. Juni 2026 aus seinem neuen Buch "Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück". Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Demokratie im Alltag wirkt – und wie (junge) Menschen sich einbringen können, auch wenn politische Prozesse manchmal kompliziert oder wenig zugänglich erscheinen. Es zeigt insbesondere, wie die Zivilgesellschaft dem Rechtsruck entgegentreten kann. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erwünscht.
Halle (Saale). Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und die Stiftung Bürger für Bürger veranstalten vom 12. bis 13. Juni 2026 das Zukunftsfestival. Thematisiert werden gesellschaftlicher Austausch, Dialog und Engagement in der Region. Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft zusammen und schafft Räume für Diskussion, Vernetzung und neue Perspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf junge Engagierte im Jugendspace "jung & zuversichtlich". Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Magdeburg. Die Freiwilligenagentur Magdeburg feiert am 3. Juni 2026 ihr 20‑jähriges Bestehen mit dem Engagement‑Sommer‑Geburtstagsfest. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen freiwilliges Engagement und Nachbarschaft, die durch ein vielfältiges Programm mit Live‑Musik, Mitmachangeboten und Möglichkeiten zum Austausch erlebbar gemacht werden. Eingeladen sind Engagierte, Kooperationspartner*innen sowie alle Interessierten. Das Fest bietet Raum für Begegnung, Vernetzung und gemeinsames Feiern. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung wünschenswert, aber nicht erforderlich.
Merseburg. Der Verein sowas richtet am 30. Mai 2026 das queerfeministische Kulturfestival "lücken_los – feministisch fragen, lernen, handeln" aus. Im Fokus stehen gesellschaftliche Fragestellungen rund um Feminismus, Queerness und Teilhabe, die in einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Workshops, Diskussionen, Mitmachformaten und Live‑Musik aufgegriffen werden. Das Festival richtet sich an alle Interessierten und schafft Räume für Austausch, Vernetzung und kritische Auseinandersetzung. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
