Deutschland. Mit dem Programm DiscoverEU der Europäischen Kommission können 18-jährige Menschen Europa kostenfrei per Zug entdecken und dabei Kultur, Geschichte sowie Vielfalt verschiedener Länder erleben. Insgesamt werden 40.000 Reisetickets vergeben, die eine bis zu 30-tägige Reise ab dem 1. Juli 2026 ermöglichen und individuell gestaltet werden können. Das Angebot ist Teil des Erasmus+ Programms und richtet sich an junge Europäer*innen, die neue Erfahrungen sammeln und internationale Begegnungen erleben möchten. Die Bewerbungen werden vom 8. bis zum 22. April 2026 entgegengenommen.
Moers. Das Moers Music Festival bringt seit über fünf Jahrzehnten internationale Künstler*innen und Besucher*innen für ein Wochenende voller experimenteller Musik und kulturellem Austausch zusammen. Im Rahmen eines internationalen Freiwilligenprojekts können Teilnehmende aktiv an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Festivals mitwirken und dabei Einblicke in verschiedene Bereiche der Festivalorganisation erhalten. Neben der praktischen Mitarbeit besteht die Möglichkeit, Konzerte und Diskussionen zu besuchen sowie sich mit Künstler*innen und internationalen Gästen auszutauschen. Das Projekt fördert interkulturelle Begegnungen und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Kulturereignisses. Die Teilnahmekosten betragen 90 Euro und eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai 2026 erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Kinderrechte im digitalen Raum" entwickelt und für Multiplikator*innen kostenfrei in der Methodenmediathek bereitgestellt. Die Methode möchte Pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen darin unterstützen, mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Verständnis für zentrale Themen zu schaffen, Handlungsoptionen zu entwickeln und gemeinsam praktische Strategien zu erarbeiten. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat ein neues Medienpaket zur Cybersicherheit für den Unterricht veröffentlicht. Das dreiteilige Angebot richtet sich an Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren und vermittelt Grundlagen zum sicheren Umgang mit Smartphones, Apps und Online-Accounts. Mithilfe von Arbeitsblättern, Videos, Artikeln und interaktiven Übungen lernen Kinder, wie sie ihre Daten schützen, Phishing-Versuche erkennen und auf gehackte Profile oder verdächtige Nachrichten reagieren können. Das Material kann kostenfrei heruntergeladen werden und enthält zusätzlich Begleitmaterial für Lehrkräfte sowie Hinweise für Eltern.
Deutschland. Im kopaed Verlag ist das Praxishandbuch für Schulentwicklung und Unterricht "Making und Schule" erschienen. Die Publikation zeigt, wie Making und MakerSpaces nachhaltig in den Schulalltag integriert werden können. Grundlage bildet eine dreijährige Pilotphase im Schweizer Kanton Thurgau, in der fünf Schulen unter verschiedenen Voraussetzungen Making in ihre Schulkultur eingebunden haben. Das Buch bietet praxisnahe Hilfestellungen für Lehrpersonen und Schulleitungen – von der Projektplanung und Budgetierung über die Konzeption bis hin zur konkreten Unterrichtsgestaltung in schulischen MakerSpaces. Die Publikation ist für 24,80 Euro erhältlich.
Deutschland. Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug ins Kinderzimmer. Das zeigt sich auch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg, wo vernetzte Puppen und Spielzeugroboter präsentiert werden, die nicht nur reagieren, sondern teilweise auch mithören und dialogfähig sind. Der Podcast "BR24 Thema des Tages" greift diese Entwicklung auf und beleuchtet Chancen und Risiken KI-gestützter Spielwaren. Diskutiert werden u.a. Datenschutzfragen, mögliche Gefahren durch dauerhafte Datenerfassung sowie pädagogische Perspektiven auf den frühen Kontakt mit KI. Gleichzeitig wird thematisiert, welche Potenziale in lernfördernden, interaktiven Anwendungen liegen und wie Kinder zu einem reflektierten Umgang mit KI befähigt werden können. Der Podcast kann online kostenfrei abgerufen werden.
Deutschland. Wie kann Medienpädagogik demokratische Werte stärken und junge Menschen zu gesellschaftlicher Teilhabe befähigen? Das Handbuch "Haltung zeigen, Gesellschaft gestalten – Mit Medienpädagogik für Demokratie und Menschenrechte" versammelt Beiträge, Praxisideen und Projekte, die zeigen, wie junge Menschen darin unterstützt werden können, Medien kritisch zu nutzen, Desinformation zu erkennen und sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen. Die Publikation ist für 18 Euro erhältlich.
Deutschland. Die Bildungsstätte Anne Frank hat zur App "RE:think – Das digitale Lernlabor" neues pädagogisches Begleitmaterial veröffentlicht. Die Anwendung richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren und eignet sich besonders für den Einsatz im Schulunterricht. In 12 Mini-Games setzen sich die Jugendlichen spielerisch mit Themen wie Antisemitismus, Rassismus, Hatespeech und Verschwörungsmythen auseinander und werden dazu angeregt, sich für ein respektvolles und demokratisches Miteinander einzusetzen. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt stellt mit "Roberta Kahlo: Wenn Roboter zu Mit-Künstlerinnen werden. Kreativität an der Schnittstelle von Kunst, Technik & Zufall" eine neue Methode für die kulturelle Bildungsarbeit vor. Im Zentrum der Methode stehen kleine Fahrroboter, die als Mitgestaltende in künstlerischen Prozessen eingesetzt werden. Sie bewegen sich durch Farbe, nehmen Pigmente auf und hinterlassen auf großformatigen Papierflächen eigene Spuren. So entstehen abstrakte Bildwelten, die zwischen Planung und Zufall oszillieren. Entscheidend ist dabei nicht das perfekte Ergebnis, sondern das gemeinsame Experimentieren mit Technik, Material und Idee. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. Digitale Räume gehören zum Alltag junger Menschen. Im Interview "Viele Likes ≠ stabile Psyche" mit Nina Hennecken von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung sprechen Nadia Boltes und Tobias Hennigs von der .lkj) Sachsen-Anhalt darüber, wie sich der Umgang junger Menschen mit digitalen Medien, Social Media und KI verändert hat und welche Herausforderungen damit einhergehen. Das Interview ist online zu finden.
Deutschland. Die Siemens Stiftung hat über das Medienportal für den MINT-Unterricht ein neues Medienpaket veröffentlicht. Es unterstützt Jugendliche dabei, sich mit ihrer mentalen Gesundheit auseinanderzusetzen. Das Material richtet sich an Schüler*innen ab der siebten Klasse und kann im Biologieunterricht sowie fächerübergreifend eingesetzt werden. Kern des Angebots ist die digitale Anwendung "MentalHealth 2.0". In der Anwendung bewegen sich die Jugendlichen mit einem Avatar durch einen interaktiven Stationenzirkel und treffen Entscheidungen, die sich auf die mentale Gesundheit der Figur auswirken. Dabei lernen sie, welche Faktoren das psychische Wohlbefinden beeinflussen und wie eigenes Verhalten eine Rolle spielen kann. Thematisiert werden u.a. Stress, Bewegung, soziale Beziehungen, Schlaf, Ernährung und Sucht sowie das Zusammenspiel von Lebensumständen und persönlichen Entscheidungen. Ergänzend stehen Lehrkräften ein Leitfaden und didaktische Handreichungen zur Verfügung, die den Einsatz der Materialien im Unterricht unterstützen. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. In der durch die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften publizierten Leitlinie zum Thema "Diagnostik und Behandlung von Internetnutzungsstörungen" finden Personen aus der Praxis eine Handreichung für den Umgang mit verschiedenen Erkrankungen, egal ob diese Erkrankungen primär körperlicher oder psychischer Art sind. Von der Entwicklung der Leitlinien profitieren damit Fachkräfte aus allen Arbeitsbereichen und Professionen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI trifft Musik: Kreative Musikvideoproduktion" für Fachkräfte entwickelt. Sie fördert die kreativen Fähigkeiten, das technologische Verständnis und die kollaborativen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Die Methode zeigt Fachkräften, wie Künstliche Intelligenz kreativ in den Prozess der Musikvideoerstellung integriert werden kann. Ziel ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie KI als Unterstützung für kreative Prozesse nutzen können, indem sie in die Videoproduktion einbezogen wird. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der benötigten Elemente für die Erstellung eines Musikvideos kommt dabei eine breite Palette an KI-Werkzeugen zum Einsatz. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Mit dem Portal "EinfachMachen" steht erstmals auf Bundesebene eine digitale Anlaufstelle zur Verfügung, um bürokratische Hürden zu melden und konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen. Bürger*innen, Unternehmen, Verbände sowie Verwaltungsbeschäftigte können über ein nutzerfreundliches Online-Formular Hinweise einreichen, die systematisch ausgewertet und zur Weiterentwicklung von Verwaltungsverfahren genutzt werden. Perspektivisch sollen die eingehenden Meldungen zudem KI-gestützt analysiert werden, um gezielte Maßnahmen für einen spürbaren Bürokratieabbau zu entwickeln.
Deutschland. Die Homepage klexikon.de ist das größte kostenlose Kinderlexikon in deutscher Sprache und richtet sich an Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Mit über 3.500 Artikeln und zusätzlich mehr als 1.500 Einträgen im MiniKlexikon in besonders einfacher Sprache bietet die Plattform kindgerechte, geprüfte und verständliche Wissensangebote für Schule und Alltag. Pro Monat werden die Inhalte rund eine Million Mal aufgerufen. Damit ist das Klexikon eine zentrale Anlaufstelle für verlässliches Wissen für Kinder, Familien und pädagogische Kontexte. Das Lexikon steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Der Bundesverband Theaterpädagogik hat ein Handbuch mit dem Titel "#theatre.makes.politcs" veröffentlicht. Es gibt Theater-, Medien- und Tanzpädagog*innen Methoden und Formate an die Hand, um sich für inklusive und demokratische Gesellschaften einzusetzen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Zusammenfassung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bietet Familien und Fachkräften wichtige Informationen zum Thema "Kinderbilder im Netz". Sie soll eine Orientierung geben, welche gesetzlichen Regelungen beim privaten und kommerziellen Teilen von Kinderfotos und -videos zu beachten sind. Auf der Homepage sind Broschüren, Aufsichtsbehörden und Ansprechpartner*innen zu finden.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt an. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Rechtsextreme Akteur*innen versuchen verstärkt, die Jugendarbeit zu beeinflussen und Fachkräfte unter Druck zu setzen. Gleichzeitig nutzen sie Strategien, um sich als Teil einer vermeintlich "bürgerlichen Mitte" darzustellen. Ein neues Wissensportal des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt bündelt zentrale Informationen und Materialien, um rechtsextreme Strategien zu erkennen und demokratische Jugendarbeit zu stärken. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt/Deutschland. Für den 61. Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" haben sich neun junge Wissenschaftler*innen aus Sachsen-Anhalt qualifiziert. Die Landessieger*innen wurden am 10. April 2026 in Halle ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der ECH Elektrochemie Halle GmbH, präsentierten 35 Jungforscher*innen insgesamt 23 Forschungsprojekte. Der Bundeswettbewerb findet vom 28. bis 31. Mai 2026 statt. Er ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde, bei dem alle Jungforscher*innen teilnehmen, die bei einem der Jugend forscht Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury, erwartet die Jugendlichen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte am Deutschen Jugendinstitut führt eine bundesweite Onlinebefragung zu beruflichen Wegen, Arbeitsbedingungen sowie zur Zufriedenheit von Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen durch. Angesprochen werden Fachkräfte mit einem Abschluss vor 2024, unabhängig davon, ob sie aktuell in der Frühen Bildung tätig sind oder sich in anderen beruflichen Kontexten befinden. Die Ergebnisse sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Profession in Politik, Verwaltung und Wissenschaft liefern. Die Befragung dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Gutscheine verlost.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Mit dem Programm DiscoverEU der Europäischen Kommission können 18-jährige Menschen Europa kostenfrei per Zug entdecken und dabei Kultur, Geschichte sowie Vielfalt verschiedener Länder erleben. Insgesamt werden 40.000 Reisetickets vergeben, die eine bis zu 30-tägige Reise ab dem 1. Juli 2026 ermöglichen und individuell gestaltet werden können. Das Angebot ist Teil des Erasmus+ Programms und richtet sich an junge Europäer*innen, die neue Erfahrungen sammeln und internationale Begegnungen erleben möchten. Die Bewerbungen werden vom 8. bis zum 22. April 2026 entgegengenommen.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt an. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Was kann eine Kita zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen und wie können Menschen im Umfeld der Organisation dabei mithelfen? Die mehrsprachigen KLIMAfuchs-Tipps dienen Kitas als Inspiration oder Reflexion und unterstützen die Kommunikation mit den Eltern. KLIMAfuchs ist ein Projekt der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung. Die Materialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Mit dem Escape-Bound "Fredde und der Fluch der magischen Tiere" wird die Bibliothek zur Rätselwelt. Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse können in fünf Stationen spielerisch Dinge entdecken, gemeinsam Geschichten erleben und die Freude am Lesen erkennen. Der Bound lässt sich mit wenig Aufwand vorbereiten und ist sofort einsatzbereit. Er vermittelt spielerisch wichtige Kompetenzen und schafft ein motivierendes Lernerlebnis. Der vollständige Zugang inklusive Anleitung und Materialien ist für 117,81 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Räume erobern mit Open Brush" für Multiplikator*innen entwickelt. Die Methode lädt Teilnehmende dazu ein, mithilfe von Virtual Reality kreative Visionen für öffentliche Räume zu entwickeln, Bedürfnisse sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf das eigene Umfeld einzunehmen. Das Ziel ist es, Erfahrungen zu reflektieren, Wünsche zu artikulieren und im gemeinsamen Prozess Impulse für Veränderungen zu schaffen. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. "Ich bin Lurs" ist ein Online-Lese-Abenteuer, in dem sich das grüne Lese-Rechtschreib-Monster vorstellt und leichtes sowie freudvolles Lesen ermöglicht. Der Text kann auf Silbenschrift und Einfache Sprache umgestellt werden. Das Lese-Abenteuer ist eine lustige Geschichte, bei der man mehr über das Lese-Rechtschreib-Monster Lurs erfährt. Es beinhaltet viele Bilder und Comics sowie kleine Spiele. Ergänzend bietet die Webseite zahlreiche Videos, Tipps und Spiele, die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beim Lesen und Rechnen unterstützen. Die Angebote können kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW hat gemeinsam mit dem Institut für Gewaltprävention NRW und der Spieleentwicklerin Kaddy Arendt den Methodenkoffer "Gewaltprävention und Ressourcenbildung" entwickelt. Er bietet praxisnahe Materialien und Spiele, die Fachkräfte dabei unterstützen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren (und in angepasster Form auch im Grundschulalter) über Themen wie Mobbing, digitale Medien, Vorurteile, Gefühle und Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Das Material kann für 10 Euro Schutzgebühr bestellt werden.
Deutschland. Die Amadeu Antonio Stiftung stellt mit dem "demo:create Actionkit" medienpädagogisches Material zur Verfügung, das interaktive Übungen rund um TikTok, den audiovisuellen Medienkonsum und Demokratiebildung bündelt. Ziel ist es, junge Menschen zur Reflexion ihrer Medienerfahrungen anzuregen, Chancen und Risiken sozialer Plattformen sichtbar zu machen und Kompetenzen im Umgang mit Falschinformationen und Hassrede zu fördern. Das Actionkit ist modular aufgebaut, praxisnah und flexibel einsetzbar – ob in Schulen, Projekttagen oder der offenen Jugendarbeit. Es kombiniert lebensweltorientierte Lerninhalte mit kreativen Methoden, die analog, hybrid oder auch ohne TikTok-Zugang genutzt werden können. Das Angebot ist kostenfrei verfügbar.
Deutschland. klicksafe hat das Mitmachheft "Mein erstes Internet-ABC" für Kinder der ersten und zweiten Klasse entwickelt. Es richtet sich an Kinder, die noch nicht oder nur wenig lesen können und vermittelt spielerisch erste Grundlagen im Umgang mit digitalen Medien. Mit Wimmelbildern, Bastel- und Arbeitsaufträgen werden Themen wie Datenschutz, Werbung und Privatsphäre kindgerecht behandelt. Die Arbeitsblätter sind so gestaltet, dass sie in 10 bis 20 Minuten bearbeitet werden können. Ergänzend bietet das Heft Anregungen für Eltern-Kind-Aktionen. Für den Einsatz im Unterricht steht ein Begleitheft für Lehrkräfte mit didaktischen Hinweisen und medienpädagogischen Zielsetzungen zur Verfügung. Das Material ist kostenfrei erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI-Labor DRESS.CODE: KI – Kleidung – Kollaboration" entwickelt und für Multiplikator*innen in der Methodenmediathek kostenfrei bereitgestellt. Die Methoden des Workshops sind modular aufgebaut und können flexibel an unterschiedliche Zeitrahmen, Gruppendynamiken oder Anforderungen angepasst werden. So ermöglicht der Workshop nicht nur einen umfassenden Prozess von der Reflexion bis zur Umsetzung, sondern erlaubt auch die Durchführung einzelner Bausteine je nach Verfügbarkeit. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren.
Magdeburg. Graffiti gilt als rau, direkt und bis heute oft männlich dominiert. Die Wanderausstellung "Sisterhood", die vom 7. bis 10. Mai 2026 zu sehen ist, verschiebt diesen Blick: Sie versammelt Perspektiven von FLINTA*-Personen und macht sichtbar, wer die Szene längst mitprägt. Parallel zur Ausstellung entsteht in einer offenen Kunstjam ein gemeinsamer Gestaltungsraum, in dem besonders FLINTA-Personen angesprochen werden und freistehende Holzcubes bearbeiten. Damit lassen sie den Ausstellungsraum zeitweise zum Produktions- und Vernetzungsort werden. Organisiert wird das Projekt vom Female Hip Hop Tresen Magdeburg in Kooperation mit dem XOFF Kollektiv. Die Vernissage findet am 7. Mai 2026 statt. Die Veranstaltung kann kostenfrei besucht werden und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Magdeburg. Das Stasi-Unterlagen-Archiv Magdeburg zeigt bis zum 24. April 2026 die Ausstellung "An der Grenze erschossen – Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt". Im Fokus stehen die Schicksale von 106 Menschen, die an der innerdeutschen Grenze, an der Berliner Mauer oder am "Eisernen Vorhang" ums Leben kamen. Auf zehn Ausstellungstafeln werden der Aufbau des Grenzregimes sowie heutige Formen der Erinnerungskultur in Sachsen-Anhalt beleuchtet. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte und vermittelt historische Hintergründe zur deutschen Teilung und deren Folgen. Die Ausstellung kann kostenfrei und ohne Anmeldung besucht werden.
Moers. Das Moers Music Festival bringt seit über fünf Jahrzehnten internationale Künstler*innen und Besucher*innen für ein Wochenende voller experimenteller Musik und kulturellem Austausch zusammen. Im Rahmen eines internationalen Freiwilligenprojekts können Teilnehmende aktiv an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Festivals mitwirken und dabei Einblicke in verschiedene Bereiche der Festivalorganisation erhalten. Neben der praktischen Mitarbeit besteht die Möglichkeit, Konzerte und Diskussionen zu besuchen sowie sich mit Künstler*innen und internationalen Gästen auszutauschen. Das Projekt fördert interkulturelle Begegnungen und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Kulturereignisses. Die Teilnahmekosten betragen 90 Euro und eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai 2026 erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Die Internet-Beschwerdestelle bietet eine zentrale Anlaufstelle, um illegale oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu melden. Beschwerden, die über die Homepage www.internet-beschwerdestelle.de eingehen, werden juristisch geprüft und bei Verstößen gegen Jugendmedienschutz- oder Strafgesetze an die verantwortlichen Anbieter oder Host-Provider weitergeleitet, mit dem Ziel, die Inhalte zu entfernen oder anzupassen. In besonders gravierenden Fällen werden die Hinweise in anonymisierter Form an zuständige staatliche Stellen übermittelt. Liegen die Inhalte auf Servern im Ausland, leiten die Trägerorganisationen eco und FSM die Fälle an die internationale INHOPE-Struktur weiter. So trägt die Internet-Beschwerdestelle dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen und Betroffenen eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Meldung problematischer Inhalte zu bieten. Der Service steht kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt des LAMSA stellt eine informative Plattform mit Materialien und Schulungsterminen für ehrenamtliche Sprachmittler*innen zur Verfügung. Neben Grundlagenwissen zur Sprachmittlung ist dort z.B. auch ein Video zum Thema Kinderdolmetschen verlinkt. Es verdeutlicht, warum Kinder nicht zur Sprachmittlung eingesetzt werden sollten. Außerdem sind auf der Seite auch Termine für Veranstaltungen zu finden. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Online-Plattform "WirLernenOnline" ist eine kostenfreie Suchmaschine sowie Community für freie Bildungsmaterialien und richtet sich an Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und alle, die Lernprozesse gestalten. Die Homepage bietet Zugang zu geprüften Inhalten, Methoden sowie digitalen Tools und fördert den offenen Austausch durch Upload- und Mitmachfunktionen. Fachredaktionen kuratieren die Materialien und sichern deren Qualität. Unterstützt durch moderne KI-Verfahren werden Inhalte gezielt aufbereitet und verschlagwortet, um passgenaue Suchergebnisse zu liefern. So wird "WirLernenOnline" zu einem zentralen Ort für freies, kollaboratives und digitales Lernen. Die Nutzung ist kostenfrei.
Die Plattform "Umwelt im Unterricht" des Bundesumweltministeriums bietet vielseitige Materialien und Methoden für eine moderne Bildung zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie zur Klimaanpassung. Lehrkräfte finden dort fundierte, interaktive und kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die flexibel in den Schulalltag integriert werden können. Die Inhalte unterstützen dabei, Umwelt- und Klimathemen praxisnah und verständlich zu vermitteln. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Die Argumentationshilfe "Worte finden – Wirkung zeigen" der IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland unterstützt Fachkräfte der internationalen Jugendarbeit und Kulturellen Bildung dabei, ihre Arbeit wirkungsvoll zu kommunizieren. Mit praxisnahen Beispielen und fundierten Argumenten hilft sie, Demokratiebildung, Teilhabe und Anerkennung im öffentlichen Diskurs sowie gegenüber Entscheidungsträger*innen klar darzustellen und die Potenziale der internationalen Jugendarbeit sichtbar zu machen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Immer mehr Kinder sind im Internet von Cybergrooming betroffen. Dabei machen sich Erwachsene gezielt an Minderjährige heran, um einen sexuellen Missbrauch vorzubereiten. Präventionsarbeit muss darum bereits bei den Jüngsten ansetzen. Bei klicksafe finden Lehrkräfte nun eine umfangreiche Handreichung und praxisnahes Unterrichtsmaterial, um Grundschulkinder über Cybergrooming aufzuklären, sie zu sensibilisieren und zu schützen. Das Material wird herausgegeben von Internet-ABC, Kinderschutzbund sowie klicksafe und kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. In der aktuellen Podcast-Folge von "Mentoring under Construction" geht es darum, Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, zu befähigen, professionell zu reagieren, wenn junge Menschen mit Herausforderungen konfrontiert sind. Im Gespräch mit Árpád Barnai thematisiert die Folge "Mental Health in Focus: Psychological First Help" seine Erkenntnisse aus über 15 Jahren Erfahrung mit Jugendlichen und Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, von der Pflegefamilienbetreuung in Ungarn bis hin zu internationalen Schulungen. Mit seiner Expertise in Praktiken und lösungsorientierten Ansätzen bietet er praktische Anleitungen für den Einsatz von Psychologischer Erster Hilfe in der Kinder- und Jugendarbeit. Der Podcast steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit eröffnet das Serious Game "Wir wollen immer artig sein" neue Perspektiven auf das Jungsein in der DDR. Gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, ermöglicht es Jugendlichen ab 14 Jahren, in die Lebensrealitäten von DDR-Jugendlichen einzutauchen, die sich gegen staatliche Repression zur Wehr setzten. In Gruppen begleiten die Spielenden fiktive Charaktere, treffen Entscheidungen und erleben, was Mut und Selbstbehauptung in der Diktatur bedeuteten. Die Spielbox wird kostenfrei an Bildungseinrichtungen abgegeben.
Deutschland. Mit der Kampagne "Quelle: Vertrau mir" sensibilisiert die Landesanstalt für Medien NRW junge Menschen für die Gefahren von Desinformation und demokratiefeindlichen Narrativen. Die Initiative zeigt, wie manipulierte Bilder, verzerrte Fakten und Vorurteile gezielt Misstrauen und Konflikte schüren. Auf der Kampagnen-Website stehen Eltern und Lehrkräften Informations- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die den sicheren Umgang mit Falschinformationen fördern. Ein begleitender Spot veranschaulicht die Mechanismen von Desinformation und ruft zu kritischem Denken auf. Die Materialien stehen kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
Deutschland. Um Angebote Kultureller Bildung in der eigenen Einrichtung sichtbarer für Kinder und Jugendliche zu machen, gibt es die Karte von machmamit.de. Dort werden Orte deutschlandweit für Kinder und Jugendliche sichtbar gemacht. Ob Kunstkurs, Tanzworkshop, Bastelnachmittag oder Holzwerkstatt. Kinder und Jugendliche können Einrichtungen in ihrem Wohnort leichter auffinden und werden aktiv zu den Angeboten informiert. Die Nutzung und Eintragung ist kostenfrei.
Deutschland. Das Themenheft "Die Klimakonfernz und ich" beschäftigt sich mit einem aktuellen und immer wiederkehrenden Thema: Klima und die Weltklimakonferenzen. Das Materialheft bietet Wahlbausteine, die sich nach Belieben kombinieren lassen, um einen lebendigen Unterricht mit einem aktuellen Anlass zu verknüpfen. Die Schüler*innen ab der 7. Klasse entdecken mit Hilfe von Arbeitsblättern die unterschiedlichen Facetten des Themas Klima, beleuchten den Zusammenhang zwischen Klimaveränderungen und Konsum sowie die Auswirkungen auf Tropenwälder. Die Materialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Das Verbundprojekt "KUCOBINA – Digitale Lernangebote für Kinder" hat eine neue Plattform veröffentlicht, die geprüfte und kindgerechte digitale Lerninhalte bündelt. Ziel ist es, Lehr- und Pädagogische Fachkräfte an Vor- und Grundschulen bis zur sechsten Klasse bei der Vermittlung von Medienkompetenzen zu unterstützen. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Der Bundesverband Queere Bildung hat das Arbeitsheft "Schutzkonzepte in der queeren Bildungsarbeit" herausgegeben. Die Publikation dient als Leitfaden für Organisationen, die Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt für queere Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekte umsetzen wollen. Es erklärt die Entwicklung von Schutzkonzepten, bietet Definitionen zentraler Begriffe und stellt Bausteine wie Leitbilder, Gefährdungsanalysen und Beschwerdemanagement vor. Ziel ist es, Kinder sowie Jugendliche in queeren Bildungsprojekten besser zu schützen. Das Heft kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. MUNDO – Die offene Bildungsmediathek der Bundesländer ist eine frei zugängliche Plattform, auf der Bildungsressourcen der Länder Deutschlands gesammelt, veröffentlicht und sichtbar gemacht werden. Ziel ist es, Lehrer*innen, Schüler*innen sowie Lernenden und Interessierten unkompliziert Unterrichtsmaterialien, Lernvideos, Aufgaben, Arbeitsblätter und weitere pädagogische Ressourcen bereitzustellen, die kostenfrei und urheberrechtskonform genutzt werden können. Seit Mai 2022 können Nutzer*innen eigene Materialien einreichen, um sie Lehrkräften kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Deutschland. Die Lernplattform von OroVerde – Die Tropenwaldstiftung verfügt über mehr als 70 Themenseiten sowie über zahlreiche Spiele und Videos, welche Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren die Themen Regenwald- und Klimaschutz näherbringen. Lehrkräfte können die interaktiven Lernmodule kostenfrei herunterladen und nahtlos in Moodle, Logineo und weitere schulische Lernplattformen einbinden.
Deutschland. Was kann eine Kita zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen und wie können Menschen im Umfeld der Organisation dabei mithelfen? Die mehrsprachigen KLIMAfuchs-Tipps dienen Kitas als Inspiration oder Reflexion und unterstützen die Kommunikation mit den Eltern. KLIMAfuchs ist ein Projekt der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung. Die Materialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Mit dem Escape-Bound "Fredde und der Fluch der magischen Tiere" wird die Bibliothek zur Rätselwelt. Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse können in fünf Stationen spielerisch Dinge entdecken, gemeinsam Geschichten erleben und die Freude am Lesen erkennen. Der Bound lässt sich mit wenig Aufwand vorbereiten und ist sofort einsatzbereit. Er vermittelt spielerisch wichtige Kompetenzen und schafft ein motivierendes Lernerlebnis. Der vollständige Zugang inklusive Anleitung und Materialien ist für 117,81 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt/Deutschland. Für den 61. Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" haben sich neun junge Wissenschaftler*innen aus Sachsen-Anhalt qualifiziert. Die Landessieger*innen wurden am 10. April 2026 in Halle ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH und der ECH Elektrochemie Halle GmbH, präsentierten 35 Jungforscher*innen insgesamt 23 Forschungsprojekte. Der Bundeswettbewerb findet vom 28. bis 31. Mai 2026 statt. Er ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde, bei dem alle Jungforscher*innen teilnehmen, die bei einem der Jugend forscht Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury, erwartet die Jugendlichen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Deutschland. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte am Deutschen Jugendinstitut führt eine bundesweite Onlinebefragung zu beruflichen Wegen, Arbeitsbedingungen sowie zur Zufriedenheit von Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen durch. Angesprochen werden Fachkräfte mit einem Abschluss vor 2024, unabhängig davon, ob sie aktuell in der Frühen Bildung tätig sind oder sich in anderen beruflichen Kontexten befinden. Die Ergebnisse sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Profession in Politik, Verwaltung und Wissenschaft liefern. Die Befragung dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Gutscheine verlost.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Mit dem Programm DiscoverEU der Europäischen Kommission können 18-jährige Menschen Europa kostenfrei per Zug entdecken und dabei Kultur, Geschichte sowie Vielfalt verschiedener Länder erleben. Insgesamt werden 40.000 Reisetickets vergeben, die eine bis zu 30-tägige Reise ab dem 1. Juli 2026 ermöglichen und individuell gestaltet werden können. Das Angebot ist Teil des Erasmus+ Programms und richtet sich an junge Europäer*innen, die neue Erfahrungen sammeln und internationale Begegnungen erleben möchten. Die Bewerbungen werden vom 8. bis zum 22. April 2026 entgegengenommen.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt an. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Was kann eine Kita zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen und wie können Menschen im Umfeld der Organisation dabei mithelfen? Die mehrsprachigen KLIMAfuchs-Tipps dienen Kitas als Inspiration oder Reflexion und unterstützen die Kommunikation mit den Eltern. KLIMAfuchs ist ein Projekt der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung. Die Materialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Mit dem Escape-Bound "Fredde und der Fluch der magischen Tiere" wird die Bibliothek zur Rätselwelt. Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse können in fünf Stationen spielerisch Dinge entdecken, gemeinsam Geschichten erleben und die Freude am Lesen erkennen. Der Bound lässt sich mit wenig Aufwand vorbereiten und ist sofort einsatzbereit. Er vermittelt spielerisch wichtige Kompetenzen und schafft ein motivierendes Lernerlebnis. Der vollständige Zugang inklusive Anleitung und Materialien ist für 117,81 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Räume erobern mit Open Brush" für Multiplikator*innen entwickelt. Die Methode lädt Teilnehmende dazu ein, mithilfe von Virtual Reality kreative Visionen für öffentliche Räume zu entwickeln, Bedürfnisse sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf das eigene Umfeld einzunehmen. Das Ziel ist es, Erfahrungen zu reflektieren, Wünsche zu artikulieren und im gemeinsamen Prozess Impulse für Veränderungen zu schaffen. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. "Ich bin Lurs" ist ein Online-Lese-Abenteuer, in dem sich das grüne Lese-Rechtschreib-Monster vorstellt und leichtes sowie freudvolles Lesen ermöglicht. Der Text kann auf Silbenschrift und Einfache Sprache umgestellt werden. Das Lese-Abenteuer ist eine lustige Geschichte, bei der man mehr über das Lese-Rechtschreib-Monster Lurs erfährt. Es beinhaltet viele Bilder und Comics sowie kleine Spiele. Ergänzend bietet die Webseite zahlreiche Videos, Tipps und Spiele, die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beim Lesen und Rechnen unterstützen. Die Angebote können kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW hat gemeinsam mit dem Institut für Gewaltprävention NRW und der Spieleentwicklerin Kaddy Arendt den Methodenkoffer "Gewaltprävention und Ressourcenbildung" entwickelt. Er bietet praxisnahe Materialien und Spiele, die Fachkräfte dabei unterstützen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren (und in angepasster Form auch im Grundschulalter) über Themen wie Mobbing, digitale Medien, Vorurteile, Gefühle und Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Das Material kann für 10 Euro Schutzgebühr bestellt werden.
Deutschland. Die Amadeu Antonio Stiftung stellt mit dem "demo:create Actionkit" medienpädagogisches Material zur Verfügung, das interaktive Übungen rund um TikTok, den audiovisuellen Medienkonsum und Demokratiebildung bündelt. Ziel ist es, junge Menschen zur Reflexion ihrer Medienerfahrungen anzuregen, Chancen und Risiken sozialer Plattformen sichtbar zu machen und Kompetenzen im Umgang mit Falschinformationen und Hassrede zu fördern. Das Actionkit ist modular aufgebaut, praxisnah und flexibel einsetzbar – ob in Schulen, Projekttagen oder der offenen Jugendarbeit. Es kombiniert lebensweltorientierte Lerninhalte mit kreativen Methoden, die analog, hybrid oder auch ohne TikTok-Zugang genutzt werden können. Das Angebot ist kostenfrei verfügbar.
Deutschland. klicksafe hat das Mitmachheft "Mein erstes Internet-ABC" für Kinder der ersten und zweiten Klasse entwickelt. Es richtet sich an Kinder, die noch nicht oder nur wenig lesen können und vermittelt spielerisch erste Grundlagen im Umgang mit digitalen Medien. Mit Wimmelbildern, Bastel- und Arbeitsaufträgen werden Themen wie Datenschutz, Werbung und Privatsphäre kindgerecht behandelt. Die Arbeitsblätter sind so gestaltet, dass sie in 10 bis 20 Minuten bearbeitet werden können. Ergänzend bietet das Heft Anregungen für Eltern-Kind-Aktionen. Für den Einsatz im Unterricht steht ein Begleitheft für Lehrkräfte mit didaktischen Hinweisen und medienpädagogischen Zielsetzungen zur Verfügung. Das Material ist kostenfrei erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI-Labor DRESS.CODE: KI – Kleidung – Kollaboration" entwickelt und für Multiplikator*innen in der Methodenmediathek kostenfrei bereitgestellt. Die Methoden des Workshops sind modular aufgebaut und können flexibel an unterschiedliche Zeitrahmen, Gruppendynamiken oder Anforderungen angepasst werden. So ermöglicht der Workshop nicht nur einen umfassenden Prozess von der Reflexion bis zur Umsetzung, sondern erlaubt auch die Durchführung einzelner Bausteine je nach Verfügbarkeit. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren.
Magdeburg. Graffiti gilt als rau, direkt und bis heute oft männlich dominiert. Die Wanderausstellung "Sisterhood", die vom 7. bis 10. Mai 2026 zu sehen ist, verschiebt diesen Blick: Sie versammelt Perspektiven von FLINTA*-Personen und macht sichtbar, wer die Szene längst mitprägt. Parallel zur Ausstellung entsteht in einer offenen Kunstjam ein gemeinsamer Gestaltungsraum, in dem besonders FLINTA-Personen angesprochen werden und freistehende Holzcubes bearbeiten. Damit lassen sie den Ausstellungsraum zeitweise zum Produktions- und Vernetzungsort werden. Organisiert wird das Projekt vom Female Hip Hop Tresen Magdeburg in Kooperation mit dem XOFF Kollektiv. Die Vernissage findet am 7. Mai 2026 statt. Die Veranstaltung kann kostenfrei besucht werden und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Magdeburg. Das Stasi-Unterlagen-Archiv Magdeburg zeigt bis zum 24. April 2026 die Ausstellung "An der Grenze erschossen – Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt". Im Fokus stehen die Schicksale von 106 Menschen, die an der innerdeutschen Grenze, an der Berliner Mauer oder am "Eisernen Vorhang" ums Leben kamen. Auf zehn Ausstellungstafeln werden der Aufbau des Grenzregimes sowie heutige Formen der Erinnerungskultur in Sachsen-Anhalt beleuchtet. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte und vermittelt historische Hintergründe zur deutschen Teilung und deren Folgen. Die Ausstellung kann kostenfrei und ohne Anmeldung besucht werden.
Moers. Das Moers Music Festival bringt seit über fünf Jahrzehnten internationale Künstler*innen und Besucher*innen für ein Wochenende voller experimenteller Musik und kulturellem Austausch zusammen. Im Rahmen eines internationalen Freiwilligenprojekts können Teilnehmende aktiv an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Festivals mitwirken und dabei Einblicke in verschiedene Bereiche der Festivalorganisation erhalten. Neben der praktischen Mitarbeit besteht die Möglichkeit, Konzerte und Diskussionen zu besuchen sowie sich mit Künstler*innen und internationalen Gästen auszutauschen. Das Projekt fördert interkulturelle Begegnungen und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Kulturereignisses. Die Teilnahmekosten betragen 90 Euro und eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai 2026 erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
