Deutschland. In der 34. Ausgabe der Broschüre "Digitale Spiele – Pädagogisch beurteilt" erhalten Eltern Informationen zu aktuellen Videospielen für Kinder und Jugendliche. Dabei kommen junge Gamer*innen vom Spieleratgeber NRW zu Wort und präsentieren die Ergebnisse ihrer Spieletests. Zu jedem Spiel gibt es neben der offiziellen Altersfreigabe der USK auch eine pädagogische Empfehlung, für welche Zielgruppe das Spiel geeignet ist. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Ausgabe auf seiner Webseite zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Deutschland. Wie viele Menschen in Deutschland spielen Games? Was ist die beliebteste Plattform? Wie groß ist der Umsatz mit Spiele-Apps? Oder welche Bundesländer werden besonders positiv von den Games-Unternehmen bewertet? Diese und viele weitere Fragen werden im Jahresreport der deutschen Games-Branche 2025 beantwortet, der im August 2025 vom game – Verband der deutschen Games-Branche veröffentlicht wurde. In einzelnen Kapiteln gibt es zahlreiche Daten über die Spielerinnen und Spieler, die Entwicklung des Games-Marktes und den Games-Standort Deutschland. Der Report kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Sachsen-Anhalt. Demokratie ist eine Form des Zusammenlebens, die schon vom Kindesalter angelernt werden muss. Das "Demolino" ist eine Methodensammlung der Netzwerkstelle "Lernen durch Engagement Sachsen-Anhalt", mit der Kinder zwischen sechs und elf Jahren Demokratiekompetenzen spielerisch kennenlernen können, z.B. das Austauschen von Meinungen, Kompromissfindung oder die Entwicklung fairer Regeln für Gruppen. Die Materialien können von Pädagogischen Fachkräften aus Sachsen-Anhalt kostenfrei bestellt oder auf der Homepage heruntergeladen werden.
Deutschland. Das Verbundprojekt "KUCOBINA – Digitale Lernangebote für Kinder" hat eine neue Plattform veröffentlicht, die geprüfte und kindgerechte digitale Lerninhalte bündelt. Ziel ist es, Lehr- und Pädagogische Fachkräfte an Vor- und Grundschulen bis zur sechsten Klasse bei der Vermittlung von Medienkompetenzen zu unterstützen. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Der Bundesverband Queere Bildung hat das Arbeitsheft "Schutzkonzepte in der queeren Bildungsarbeit" herausgegeben. Die Publikation dient als Leitfaden für Organisationen, die Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt für queere Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekte umsetzen wollen. Es erklärt die Entwicklung von Schutzkonzepten, bietet Definitionen zentraler Begriffe und stellt Bausteine wie Leitbilder, Gefährdungsanalysen und Beschwerdemanagement vor. Ziel ist es, Kinder sowie Jugendliche in queeren Bildungsprojekten besser zu schützen. Das Heft kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. MUNDO – Die offene Bildungsmediathek der Bundesländer ist eine frei zugängliche Plattform, auf der Bildungsressourcen der Länder Deutschlands gesammelt, veröffentlicht und sichtbar gemacht werden. Ziel ist es, Lehrer*innen, Schüler*innen sowie Lernenden und Interessierten unkompliziert Unterrichtsmaterialien, Lernvideos, Aufgaben, Arbeitsblätter und weitere pädagogische Ressourcen bereitzustellen, die kostenfrei und urheberrechtskonform genutzt werden können. Seit Mai 2022 können Nutzer*innen eigene Materialien einreichen, um sie Lehrkräften kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Deutschland. Die Lernplattform von OroVerde – Die Tropenwaldstiftung verfügt über mehr als 70 Themenseiten sowie über zahlreiche Spiele und Videos, welche Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren die Themen Regenwald- und Klimaschutz näherbringen. Lehrkräfte können die interaktiven Lernmodule kostenfrei herunterladen und nahtlos in Moodle, Logineo und weitere schulische Lernplattformen einbinden.
Deutschland. Was kann eine Kita zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen und wie können Menschen im Umfeld der Organisation dabei mithelfen? Die mehrsprachigen KLIMAfuchs-Tipps dienen Kitas als Inspiration oder Reflexion und unterstützen die Kommunikation mit den Eltern. KLIMAfuchs ist ein Projekt der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung. Die Materialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Mit dem Escape-Bound "Fredde und der Fluch der magischen Tiere" wird die Bibliothek zur Rätselwelt. Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse können in fünf Stationen spielerisch Dinge entdecken, gemeinsam Geschichten erleben und die Freude am Lesen erkennen. Der Bound lässt sich mit wenig Aufwand vorbereiten und ist sofort einsatzbereit. Er vermittelt spielerisch wichtige Kompetenzen und schafft ein motivierendes Lernerlebnis. Der vollständige Zugang inklusive Anleitung und Materialien ist für 117,81 Euro erhältlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Räume erobern mit Open Brush" für Multiplikator*innen entwickelt. Die Methode lädt Teilnehmende dazu ein, mithilfe von Virtual Reality kreative Visionen für öffentliche Räume zu entwickeln, Bedürfnisse sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf das eigene Umfeld einzunehmen. Das Ziel ist es, Erfahrungen zu reflektieren, Wünsche zu artikulieren und im gemeinsamen Prozess Impulse für Veränderungen zu schaffen. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. Im vom BMUV geförderten Projekt NaKlim, ein Verbundprojekt der Siegmund: Space & Education gGmbH und der Research Group for Earth Observation an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, werden Bildungsmaterialien zu den Themen Böden, Wälder, Moore, Stadt-Grünflächen, Auen und Gewässer erstellt. Die Materialien richten sich an Lernende zwischen acht und 19 Jahren im formalen, non-formalen und informellen Bildungsbereich. Alle Basishefte sind in verschiedenen Schwierigkeitsgraden erstellt. Die ersten Themenpakete sind kostenfrei abrufbar.
Deutschland. "Ich bin Lurs" ist ein Online-Lese-Abenteuer, in dem sich das grüne Lese-Rechtschreib-Monster vorstellt und leichtes sowie freudvolles Lesen ermöglicht. Der Text kann auf Silbenschrift und Einfache Sprache umgestellt werden. Das Lese-Abenteuer ist eine lustige Geschichte, bei der man mehr über das Lese-Rechtschreib-Monster Lurs erfährt. Es beinhaltet viele Bilder und Comics sowie kleine Spiele. Ergänzend bietet die Webseite zahlreiche Videos, Tipps und Spiele, die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beim Lesen und Rechnen unterstützen. Die Angebote können kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. In diesem Podcast erhalten Ausbilder*innen, Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte und anderweitig impulsgebende Person Antworten auf die Frage: Wie kann ich einen jungen Menschen darin unterstützen, sich selbstbestimmt beruflich zu orientieren? Die Folgen sind online abrufbar.
Deutschland. Die Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW hat gemeinsam mit dem Institut für Gewaltprävention NRW und der Spieleentwicklerin Kaddy Arendt den Methodenkoffer "Gewaltprävention und Ressourcenbildung" entwickelt. Er bietet praxisnahe Materialien und Spiele, die Fachkräfte dabei unterstützen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren (und in angepasster Form auch im Grundschulalter) über Themen wie Mobbing, digitale Medien, Vorurteile, Gefühle und Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Das Material kann für 10 Euro Schutzgebühr bestellt werden.
Deutschland. Die Amadeu Antonio Stiftung stellt mit dem "demo:create Actionkit" medienpädagogisches Material zur Verfügung, das interaktive Übungen rund um TikTok, den audiovisuellen Medienkonsum und Demokratiebildung bündelt. Ziel ist es, junge Menschen zur Reflexion ihrer Medienerfahrungen anzuregen, Chancen und Risiken sozialer Plattformen sichtbar zu machen und Kompetenzen im Umgang mit Falschinformationen und Hassrede zu fördern. Das Actionkit ist modular aufgebaut, praxisnah und flexibel einsetzbar – ob in Schulen, Projekttagen oder der offenen Jugendarbeit. Es kombiniert lebensweltorientierte Lerninhalte mit kreativen Methoden, die analog, hybrid oder auch ohne TikTok-Zugang genutzt werden können. Das Angebot ist kostenfrei verfügbar.
Deutschland. Unterrichtsausfall und fehlende Praxisbezüge im Schulalltag stellen viele Schulen vor Herausforderungen. LifeTeachUs ist ein gemeinnütziges Startup, das geprüfte LifeTeacher – von Handwerkern über Studierende bis zu Zeitzeug*innen – in die Klassenzimmer vermittelt. Schulen und Sozialarbeitende können kurzfristige oder längerfristige Anfragen über die App stellen, die in Echtzeit an passende "LifeTeacher" weitergeleitet werden. Die Begegnungen bieten Schüler*innen wertvolle Einblicke in Lebens- und Berufsrealitäten und erweitern die schulische Bildung um praxisnahe Kompetenzen. Das Angebot ist kostenfrei nutzbar.
Deutschland. Weniger als ein Drittel der Eltern klärt Kinder und Jugendliche vor dem Kauf eines Smartphones oder anderen Geräten über Gefahren im Internet und relevante Schutzmaßnahmen auf. Zu diesem Ergebnis kommt das Fokusthema "Digitaler Familienalltag" des Cybersicherheitsmonitors 2025, eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und der Polizeilichen Kriminalprävention. Der gesamte Bericht und die dazugehörigen Checklisten mit Tipps zum Umgang mit Gefahren im Internet sind kostenfrei online abrufbar.
Deutschland. klicksafe hat das Mitmachheft "Mein erstes Internet-ABC" für Kinder der ersten und zweiten Klasse entwickelt. Es richtet sich an Kinder, die noch nicht oder nur wenig lesen können und vermittelt spielerisch erste Grundlagen im Umgang mit digitalen Medien. Mit Wimmelbildern, Bastel- und Arbeitsaufträgen werden Themen wie Datenschutz, Werbung und Privatsphäre kindgerecht behandelt. Die Arbeitsblätter sind so gestaltet, dass sie in 10 bis 20 Minuten bearbeitet werden können. Ergänzend bietet das Heft Anregungen für Eltern-Kind-Aktionen. Für den Einsatz im Unterricht steht ein Begleitheft für Lehrkräfte mit didaktischen Hinweisen und medienpädagogischen Zielsetzungen zur Verfügung. Das Material ist kostenfrei erhältlich.
Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat neue Praxismethoden zum Thema "Kinderrechte vermitteln in Schule und Hort" veröffentlicht. Unter dem Titel "Frieden" werden drei Methoden vorgestellt. Sie nähern sich dem Thema Frieden und dem Recht auf Frieden auf unterschiedliche Weise und sind für die Klassenstufen drei bis fünf konzipiert. In der ersten Methode setzen sich die Kinder mit Konflikten und Streit im eigenen Umfeld auseinander, um ein Bewusstsein für alltägliche Spannungen zu entwickeln. Die zweite Methode thematisiert Gewalt und die damit verbundenen Gefühle, die in Konfliktsituationen entstehen, und fördert die Auseinandersetzung mit Emotionen. In der dritten Methode werden politische Konflikte aufgegriffen und gemeinsam überlegt, wie Kinder selbst aktiv für ihr Recht auf Frieden eintreten können. Die Methoden eignen sich für den Einsatz im Unterricht, im Hort oder im Rahmen von Projekten und lassen sich insbesondere in den Fächern Sachunterricht, Gesellschaftswissenschaften, Ethik und Religion integrieren. Das Material ist kostenfrei verfügbar.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "Sichtlich unsichtbar – eine kreative Spurensuche zu Körper, Macht und Sichtbarkeit in der Kunst" für Multiplikator*innen entwickelt. Sie schafft einen persönlichen Zugang und fördert den individuellen künstlerischen Ausdruck. Das Material wurde in der Methoden Mediathek veröffentlicht und ist kostenfrei zugänglich.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine aktuelle Befragung der Vodafone Stiftung zeigt, dass Jugendliche überwiegend positive Erfahrungen in sozialen Medien machen. Vernetzung, Inspiration und Unterhaltung prägen den Alltag der 14- bis 20-Jährigen, die durchschnittlich bereits mit elf Jahren ihr erstes Smartphone erhalten haben. Gleichzeitig berichten viele von Sorgen rund um Häufigkeit und Dauer ihrer Nutzung: 71 Prozent schätzen ihren Konsum als moderat bis vier Stunden täglich ein, 27 Prozent nutzen Instagram, TikTok und Co. intensiver als fünf Stunden am Tag. Nur zwei Prozent sind kaum oder gar nicht aktiv. Um einen selbstbestimmten Umgang zu fördern, stellt klicksafe verschiedene Materialien für Jugendliche und Fachkräfte bereit. In die Befragung der Vodafone Stiftung flossen insgesamt die Stimmen von 1.046 deutschsprachigen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren ein. Die Studie kann kostenfrei eingesehen werden.
Deutschland/Magdeburg. Bei der local heroes-Preisverleihung im Moritzhof ist die Rostocker Musikerin Tomken als "Bester Newcomeract Deutschlands" 2025 ausgezeichnet worden. Sie überzeugte die Jury mit einer Mischung aus Artpop-Chanson und einer kraftvollen Live-Performance und erhielt den Förderpreis des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt in Form einer Promotionsleistung im Wert von 2.000 Euro sowie einen First-Class-Deal von recordJet. Insgesamt dreizehn Acts aus allen Bundesländern hatten sich in Landesausscheiden und Mentoring-Programmen für das Bundesfinale qualifiziert und präsentierten Anfang September auf Schloss Hundisburg Live-Shows, Videoperformances und Interviews. Sechs Kategorien wurden von einer dreiköpfigen Jury vergeben, ein weiterer Preis wurde durch ein Online-Voting mit rund 3.200 Stimmen entschieden, den Chicago Lane aus Hannover gewann. Die Preisträger*innen erhielten Sach- und Förderpreise im Gesamtwert von über 10.000 Euro.
Deutschland. Mit der bundesweiten Befragung "reKIS" untersucht ein Forschungsteam erstmals systematisch, wie rechtsextreme Einflussnahmen den Kinderschutz und die Kinder- und Jugendhilfe betreffen. Die Studie richtet den Blick darauf, ob und wie extrem rechte Akteur*innen, Narrative oder Diskurse in Arbeitsfelder der Jugendhilfe hineinwirken, welche Folgen dies für Fachkräfte hat und welche Strategien Einrichtungen bereits entwickeln. Der Fragebogen richtet sich an Mitarbeitende öffentlicher und freier Träger, Fachverbände, Hochschulen und weitere Institutionen im Bereich Kinderschutz und Kinderrechte. Die Rückmeldungen sind bis zum 14. Dezember 2025 erwünscht und sollen eine empirische Grundlage für die weitere Forschung und Praxis schaffen.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Kinder bewegen sich deutlich zu wenig – mit Folgen für Gesundheit und Lernerfolg. Neurowissenschaftlerin Petra Arndt erklärt in einem Interview, warum Bewegung für das Lernen unverzichtbar ist. Laut WHO sollten Kinder täglich mindestens 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung haben. Schon kurze Bewegungspausen im Unterricht – etwa fünf Minuten – können helfen, Müdigkeit oder Unkonzentriertheit zu überwinden. Im Beitrag finden Pädagog*innen viele Tipps und Erkenntnisse aus der Wissenschaft.
Magdeburg. Mit der Web-App "mach5" bietet die Landeshauptstadt Magdeburg seit dem 1. September 2025 einen innovativen digitalen Service für ihre Bürger*innen. Entwickelt vom Sozial- und Wohnungsamt in Kooperation mit dem Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung, ermöglicht die App eine eigenständige Prüfung, ob ein Anspruch auf soziale Sicherungsleistungen besteht. Nutzer*innen können die Anwendung bequem am Computer, Tablet oder Smartphone nutzen und bei einem möglichen Anspruch direkt online einen Antrag stellen oder einen Termin buchen. "mach5" gilt als bundesweit einmaliges Projekt und macht die Sozialverwaltung deutlich digitaler und bürgerfreundlicher.
Sachsen-Anhalt. Das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt hat in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialforschung Halle von Juni bis August 2025 insgesamt 230 Fachkräfte aus den Bereichen Verwaltung, Schule und Zivilgesellschaft befragt. Die Befragung erfasste Erfahrungen mit interkultureller Öffnung und Diskriminierung. Die Ergebnisse geben Hinweise für Bedarfe und neue Angebote. Der Bedarf an Unterstützung ist hoch, unterscheidet sich jedoch stark zwischen den Bereichen. Die Ergebnisse können online eingesehen werden.
Deutschland. Wie viele Menschen in Deutschland spielen Games? Was ist die beliebteste Plattform? Wie groß ist der Umsatz mit Spiele-Apps? Oder welche Bundesländer werden besonders positiv von den Games-Unternehmen bewertet? Diese und viele weitere Fragen werden im Jahresreport der deutschen Games-Branche 2025 beantwortet, der im August 2025 vom game – Verband der deutschen Games-Branche veröffentlicht wurde. In einzelnen Kapiteln gibt es zahlreiche Daten über die Spielerinnen und Spieler, die Entwicklung des Games-Marktes und den Games-Standort Deutschland. Der Report kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Weniger als ein Drittel der Eltern klärt Kinder und Jugendliche vor dem Kauf eines Smartphones oder anderen Geräten über Gefahren im Internet und relevante Schutzmaßnahmen auf. Zu diesem Ergebnis kommt das Fokusthema "Digitaler Familienalltag" des Cybersicherheitsmonitors 2025, eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und der Polizeilichen Kriminalprävention. Der gesamte Bericht und die dazugehörigen Checklisten mit Tipps zum Umgang mit Gefahren im Internet sind kostenfrei online abrufbar.
Magdeburg. Die Arbeitsgruppe "Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement" initiierte die Entwicklung einer öffentlich zugänglichen Übersicht, um insbesondere Engagierten kostenfreie oder kostengünstige Raumangebote in Magdeburg zugänglich zu machen. Auf der Website der Freiwilligenagentur kann gezielt nach passenden Räumlichkeiten gesucht werden.
Magdeburg. Der Verein platz*machen bietet die Initiative “Mediation im Kiez" an. Hier werden ehrenamtlich Konflikte innerhalb der Familie, der Beziehung, innerhalb von Gruppen oder auch Vereinen besprochen und nach Lösungen gesucht. Das ehrenamtliche Angebot richtet sich an Familien und Privatpersonen, Gruppen und Vereine in Magdeburg, die eine kommerzielle Mediation wegen zu hoher Kosten nicht wahrnehmen können. Neben Mediationen werden auch Konfliktmoderation und Streitschlichtungsworkshops angeboten. Die Mediator*innen sind professionell ausgebildet. Ein Termin für eine Mediation dauert maximal zwei Stunden und ein Mediationsangebot umfasst fünf Sitzungen. Jede Sitzung ist mit einer Spendenempfehlung von fünf Euro pro Person verbunden.
Deutschland. Unterrichtsausfall und fehlende Praxisbezüge im Schulalltag stellen viele Schulen vor Herausforderungen. LifeTeachUs ist ein gemeinnütziges Startup, das geprüfte LifeTeacher – von Handwerkern über Studierende bis zu Zeitzeug*innen – in die Klassenzimmer vermittelt. Schulen und Sozialarbeitende können kurzfristige oder längerfristige Anfragen über die App stellen, die in Echtzeit an passende "LifeTeacher" weitergeleitet werden. Die Begegnungen bieten Schüler*innen wertvolle Einblicke in Lebens- und Berufsrealitäten und erweitern die schulische Bildung um praxisnahe Kompetenzen. Das Angebot ist kostenfrei nutzbar.
Deutschland. klicksafe hat das Mitmachheft "Mein erstes Internet-ABC" für Kinder der ersten und zweiten Klasse entwickelt. Es richtet sich an Kinder, die noch nicht oder nur wenig lesen können und vermittelt spielerisch erste Grundlagen im Umgang mit digitalen Medien. Mit Wimmelbildern, Bastel- und Arbeitsaufträgen werden Themen wie Datenschutz, Werbung und Privatsphäre kindgerecht behandelt. Die Arbeitsblätter sind so gestaltet, dass sie in 10 bis 20 Minuten bearbeitet werden können. Ergänzend bietet das Heft Anregungen für Eltern-Kind-Aktionen. Für den Einsatz im Unterricht steht ein Begleitheft für Lehrkräfte mit didaktischen Hinweisen und medienpädagogischen Zielsetzungen zur Verfügung. Das Material ist kostenfrei erhältlich.
Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat neue Praxismethoden zum Thema "Kinderrechte vermitteln in Schule und Hort" veröffentlicht. Unter dem Titel "Frieden" werden drei Methoden vorgestellt. Sie nähern sich dem Thema Frieden und dem Recht auf Frieden auf unterschiedliche Weise und sind für die Klassenstufen drei bis fünf konzipiert. In der ersten Methode setzen sich die Kinder mit Konflikten und Streit im eigenen Umfeld auseinander, um ein Bewusstsein für alltägliche Spannungen zu entwickeln. Die zweite Methode thematisiert Gewalt und die damit verbundenen Gefühle, die in Konfliktsituationen entstehen, und fördert die Auseinandersetzung mit Emotionen. In der dritten Methode werden politische Konflikte aufgegriffen und gemeinsam überlegt, wie Kinder selbst aktiv für ihr Recht auf Frieden eintreten können. Die Methoden eignen sich für den Einsatz im Unterricht, im Hort oder im Rahmen von Projekten und lassen sich insbesondere in den Fächern Sachunterricht, Gesellschaftswissenschaften, Ethik und Religion integrieren. Das Material ist kostenfrei verfügbar.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "Sichtlich unsichtbar – eine kreative Spurensuche zu Körper, Macht und Sichtbarkeit in der Kunst" für Multiplikator*innen entwickelt. Sie schafft einen persönlichen Zugang und fördert den individuellen künstlerischen Ausdruck. Das Material wurde in der Methoden Mediathek veröffentlicht und ist kostenfrei zugänglich.
Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat neue Praxismethoden zum Thema "Kinderrechte vermitteln in Schule und Hort" veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei die allgemeine Vermittlung der Kinderrechte. Zwei Methoden werden vorgestellt, die sich sowohl für den projektorientierten Einsatz als auch für den regulären Unterricht eignen und für die Klassenstufen eins bis sechs konzipiert sind. In der ersten Methode setzen sich die Kinder erstmals mit dem Thema Kinderrechte auseinander und erhalten grundlegende Informationen darüber. Die zweite Methode lädt dazu ein, die eigene Einrichtung unter die Lupe zu nehmen und herauszufinden, wo Kinderrechte bereits sichtbar sind. Beide Methoden fördern eine aktive Auseinandersetzung der Schüler*innen mit ihren Rechten. Das Material eignet sich besonders für den Einsatz in den Fächern Sachunterricht und Ethik sowie für die Arbeit im Hort und in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Das Angebot ist kostenfrei verfügbar.
Deutschland. Im Rahmen des Programms "Experience AI" begleitet das FSM-Bildungsprogramm weitklick Lehrende dabei, komplexe Themen rund um die Künstliche Intelligenz praktisch und zielgruppengerecht in ihr Klassenzimmer zu bringen. Ziel ist es, Jugendliche auf ein Leben vorzubereiten, in dem KI weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird. Die Materialien und Fortbildungen sind kostenfrei.
Deutschland. Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit hat einen Flyer zum Thema Rassismus veröffentlicht. Dieser soll verständlich das Thema Rassismus und Rassismuskritik beleuchten und dazu ermutigen, einen kritischen Blick auf eigene Haltungen und Gewohnheiten zu wagen sowie selbst ins Handeln zu kommen. Leser*innen und insbesondere Multiplikator*innen werden unterstützt, das eigene Bewusstsein zu schärfen, die Lebensrealitäten unterschiedlicher Jugendlicher wahrzunehmen und Räume für Empowerment sowie solidarisches Handeln zu schaffen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. In der App "BeeLife", die im Rahmen eines Projekts der Deutschen Bundesstiftung Umwelt von der Uni Stuttgart entwickelt wurde, stellen sich die Wildbienen mit all ihren Charaktereigenschaften vor und zeigen so ihre große Bedeutung für das Ökosystem auf. Das Ziel ist es, spielerisch ein nachhaltiges Bewusstsein für den Schutz von Wildbienen aufzubauen. Das didaktische Konzept wurde für den Einsatz in der Schule entwickelt, mit primärem Fokus auf die Klassenstufen vier bis sechs. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Methodensammlung "Praxismethoden Beteiligung und Mitwirkung in der Schule" des Deutschen Kinderhilfswerks richtet sich an Fachkräfte in Schule, Hort und Kinder- und Jugendarbeit. Dabei wird Partizipation als Kinderrecht verstanden und in zwei praxiserprobte Übungen umgesetzt: Mit der ersten Methode werden Meinungen und Ideen der Kinder sichtbar gemacht. Die zweite Methode umfasst ein strukturiertes Vorgehen zum Sammeln, Abstimmen und Weiterentwickeln dieser Ideen. Die Materialien eignen sich besonders für die Fächer wie Sachunterricht, Ethik oder politische Bildung sowie für die Nachmittagsbetreuung und außerschulische Projekte. Jede Übung dauert etwa drei Schulstunden. Die Methode unterstützt Gruppenprozesse im Klassenzimmer oder in Bildungskontexten, indem sie demokratische Beteiligung niedrigschwellig und methodisch vielfältig gestaltet. Das Material ist kostenfrei verfügbar.
Deutschland. Die Stiftung Lernen durch Engagement bietet für Schüler*innen und Lehrer*innen einen umfangreichen Materialpool mit vielen Methoden, Handreichungen und Arbeitsmaterialien an. Die Themenschwerpunkte umfassen beispielsweise Demokratiekompetenz, Berufsorientierung und digitale Bildung. Das Angebot kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die Stiftung Lesen ist in der dritten Förderphase erneut als eine von 27 Partnerorganisationen im Bundesprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vertreten. Ziel ist es, gemeinsam mit unterschiedlichen Kinder- und Jugendeinrichtungen neue Leseclubs in allen Bundesländern aufzubauen und bestehende Standorte weiterhin zu begleiten. Bis voraussichtlich Ende 2027 können insgesamt rund 400 Leseclubs gefördert werden – davon etwa 250 im Rahmen einer Weiterführung bisheriger Angebote und rund 150 als neu gegründete Standorte. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit sich zu bewerben, sind auf der Homepage zu finden.
Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat neue Praxismethoden zum Thema "Kinderrechte vermitteln in Schule und Hort" veröffentlicht. Unter dem Titel "Beteiligung und Mitwirkung in der Schule" werden zwei Methoden vorgestellt, die sich mit dem Kinderrecht auf Beteiligung auseinandersetzen und für die Klassenstufen eins bis sechs konzipiert sind. In der ersten Methode geht es darum, Meinungen und Ideen von Schüler*innen sichtbar zu machen. Die zweite Methode zeigt, wie diese Ideen gesammelt, abgestimmt und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Ziel ist es, demokratische Prozesse im schulischen und außerschulischen Alltag erlebbar zu machen. Die Methoden eignen sich für den Einsatz im Unterricht, im Hort oder im Rahmen von Projekten und lassen sich insbesondere in den Fächern Sachunterricht, Ethik und politischer Bildung integrieren. Das Material ist kostenfrei verfügbar.
Deutschland. Die Verlagsgruppe Beltz hat das Praxishandbuch "(Post-)Digitale Kinder- und Jugendarbeit" veröffentlicht. Im Zentrum des Sammelbandes stehen aktuelle Ansätze der Kinder- und Jugendarbeit unter den Bedingungen der Digitalität. Aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen von Pionier*innen in diesem Bereich werden inzwischen differenzierte Konzepte vorgestellt, wie (post-)digitale Kinder- und Jugendarbeit fundiert entwickelt und umgesetzt werden kann. Die Publikation führt diese Entwicklungen zu einem Gesamtbild zusammen. Ausgehend von konzeptionellen Überlegungen wird praxisorientiert aufgezeigt, welche Bedeutung Digitalität in den jeweiligen Handlungsfeldern hat, wie professionelle Umsetzungen gelingen können und wie zentrale Themen dabei berücksichtigt werden. Die Beiträge bieten Impulse für eine Weiterentwicklung sowohl auf individueller als auch auf struktureller Ebene. Das Buch kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Stiftung Aufarbeitung veröffentlichte die Videoreihe "Gegen alle Mauern – Unangepasste Jugendliche in der DDR". Vierzehn Menschen berichten, wie sie in der DDR als junge, unangepasste Persönlichkeiten lebten, dachten und handelten – und welchen Preis sie dafür zahlten. Als Punks, Friedensaktive oder durch ihr schlicht abweichendes Verhalten widersetzten sie sich dem gesellschaftlichen Anpassungsdruck und erfuhren Ausgrenzung, Repression sowie Verfolgung durch die Staatssicherheit. Trotz allem gingen sie ihren Weg – mutig, kreativ und selbstbestimmt. Die Interviews wurden im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland realisiert. Die Videoreihe steht online kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Welche Alltagsentscheidungen sind wirklich klimarelevant? Wie können Jugendliche zu nachhaltigem Handeln motiviert werden ohne zu belehren? Die Denkwerkstatt Konsum bietet Bildungsmaterialien für die Schule und außerschulische Bildung an. Sie sind einsetzbar ab der 7. Klasse und kostenfrei verfügbar.
Deutschland. Antifeminismus bedroht Gleichstellung, Demokratie und das Engagement vieler zivilgesellschaftlicher Organisationen. Der Deutsche Frauenrat legt mit der neuen Handreichung "Klare Kante für Gleichstellung" praxisnahe Empfehlungen für Verbände, Initiativen und der Fachöffentlichkeit vor. Sie zeigt, wie Antifeminismus wirkt, wo er sich ballt und wie sich Organisationen wirksam dagegen positionieren können – auch im Umgang mit Anfeindungen und Desinformationskampagnen. Ziel ist es, demokratische Strukturen zu stärken und solidarische Bündnisse zu fördern. Die Handreichung kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Das Zentrum KlimaAnpassung bietet eine Übersicht zu aktuellen Förderprogrammen und unterstützt mit individueller Beratung. Kultureinrichtungen haben die Möglichkeit, Fördermittel für Klimaanpassungsmaßnahmen von Bund, Ländern und der EU zu beantragen. Das Angebot ist kostenfrei nutzbar.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI-Labor DRESS.CODE: KI – Kleidung – Kollaboration" entwickelt und für Multiplikator*innen in der Methodenmediathek kostenfrei bereitgestellt. Die Methoden des Workshops sind modular aufgebaut und können flexibel an unterschiedliche Zeitrahmen, Gruppendynamiken oder Anforderungen angepasst werden. So ermöglicht der Workshop nicht nur einen umfassenden Prozess von der Reflexion bis zur Umsetzung, sondern erlaubt auch die Durchführung einzelner Bausteine je nach Verfügbarkeit. Angesprochen werden junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren.
Deutschland. Die "Klima-App" des WDR vermittelt anschaulich die Dimension und Wirkung von Waldbränden und Fluten und erklärt deren Zusammenhang mit dem Klimawandel. Sie unterstützt Lehrkräfte sowie Schüler*innen im Alter von 13 bis 16 Jahren dabei, sich mithilfe digitaler Inhalte mit einem der zentralen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Augmented Reality ermöglicht es, Klimaereignisse im Klassenraum unmittelbar erlebbar zu machen. Per Tablet oder Smartphone begegnen die Schüler*innen jungen Menschen, deren Leben durch Klimaveränderungen geprägt wurde und verfolgen deren Geschichten aus nächster Nähe. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Der CulturEU-Funding-Guide der Europäischen Kommission unterstützt gezielt bei der Orientierung in der komplexen Förderlandschaft der EU. Als interaktives Tool führt er Kulturschaffende, Organisationen und Kreativunternehmen passgenau zu geeigneten Fördermöglichkeiten. Der Guide vereint über 75 Förderoptionen aus 21 verschiedenen EU-Programmen wie Creative Europe, Horizon Europe, Digital Europe, InvestEU oder Erasmus+. Mithilfe einer individuellen Filterfunktion nach Sektor, Organisationstyp und Art der gewünschten Unterstützung erhalten Nutzer*innen eine maßgeschneiderte Übersicht relevanter Programme und aktueller Ausschreibungen. Der Wegweiser ist kostenfrei verfügbar.
Quedlinburg. Am 22. Januar 2026 veranstaltet das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Lesung mit dem Journalisten und Autor Sascha Lübbe, der aus seinem Buch "Ganz unten im System – wie uns Arbeitsmigrant*innen den Wohlstand sichern" liest. Mit präzisem Blick und eindrücklichen Reportagen beleuchtet Lübbe die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Menschen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten – oft unter prekären Bedingungen, ohne politische Sichtbarkeit und doch mit der Hoffnung, dass auf das grausame Heute ein großes Morgen folgt. Im Anschluss der Lesung wird es eine Podiumsdiskussion geben. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erforderlich.
Magdeburg. Der Puppenspielclub des Puppentheaters Magdeburg sucht neue Mitspieler*innen zwischen 14 und 18 Jahren. Gemeinsam mit der Kursleiterin Marlen Geisler wird derzeit an dem Stück "It's Teatime, Baby" gearbeitet, das im Juni 2026 bei den Puppenclubtagen uraufgeführt wird. Die Proben finden immer dienstags von 17 bis 19 Uhr im Puppentheater Magdeburg statt. Der PuppenSpielClub Magdeburg besteht seit 2010, produziert eigene Inszenierungen, führt sie auf, ist damit unterwegs und freut sich auf weitere Leute die mitmachen wollen. Interessierte können sich schnellstmöglich anmelden.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
Quedlinburg. Am 22. Januar 2026 veranstaltet das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Lesung mit dem Journalisten und Autor Sascha Lübbe, der aus seinem Buch "Ganz unten im System – wie uns Arbeitsmigrant*innen den Wohlstand sichern" liest. Mit präzisem Blick und eindrücklichen Reportagen beleuchtet Lübbe die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Menschen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten – oft unter prekären Bedingungen, ohne politische Sichtbarkeit und doch mit der Hoffnung, dass auf das grausame Heute ein großes Morgen folgt. Im Anschluss der Lesung wird es eine Podiumsdiskussion geben. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erforderlich.
Deutschland. OroVerde – Die Tropenwaldstiftung hat das kostenfreie Unterrichtsmaterial "Nachricht aus dem Regenwald" für Grundschulen veröffentlicht. Das Projekt sensibilisiert Kinder für die Bedeutung des Regenwaldes, seine Gefährdung und den globalen Zusammenhang zwischen Konsum und Umweltschutz. Mithilfe von Arbeitsblättern, Spielen und Bastelideen entdecken Schüler*innen, wie sie selbst zum Schutz des Regenwaldes beitragen können. Das Material eignet sich ideal für den fächerübergreifenden Unterricht in den Klassen drei bis fünf und fördert spielerisch das Umweltbewusstsein und die Nachhaltigkeitskompetenzen.
Deutschland. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat gemeinsam mit der Expertin Karolin Schwarz die Handreichung "Alles Wahrheit oder nicht(s)? Wegweiser zum Umgang mit Desinformation" veröffentlicht. Sie bietet praxisnahe Tipps und Übungen, um Desinformation zu erkennen und zu hinterfragen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Mit den "KonsumChallenges" zeigt die Denkwerkstatt Konsum des Umweltbundesamtes, wie nachhaltiger Konsum im Alltag praktisch umgesetzt werden kann. Die interaktiven Bildungsmaterialien ab Klasse 7 vermitteln auf motivierende Weise, wie kleine Veränderungen – vom Wassersparen über Radfahren bis zu bewusster Ernährung – zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Entwickelt von adelphi und kosmos b im Auftrag des Umweltbundesamtes, stehen die Materialien kostenfrei zum Download bereit.
Deutschland. Das Kartenspiel zur Klimawaage beantwortet spielerisch Fragen rund um den Klimaschutz im Alltag: Welche Alltagshandlungen sparen besonders viel CO2 ein? Was ist der ökologische Handabdruck? Welche Hebel und Hürden gibt es? Besonders geeignet ist das Kartenspiel in der schulischen und außerschulischen Bildung. Das Spiel kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Mission Selbstwirksamkeit: Deine Superkräfte entdecken und einsetzen" für Multiplikator*innen und Pädagogische Fachkräfte entwickelt. Die Methode lädt Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren dazu ein, ihre eigenen Stärken und "Superkräfte" zu entdecken. Durch Kreativität, Rollenspiel und gemeinschaftliche Aktivitäten werden Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und soziale Verantwortung gefördert. Am Ende präsentieren die Teilnehmer*innen ihre Held*innenfiguren in einer gemeinsamen Konferenz, in der sie Lösungen für Probleme in ihrem Quartier finden. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. Eine aktuelle Befragung der Vodafone Stiftung zeigt, dass Jugendliche überwiegend positive Erfahrungen in sozialen Medien machen. Vernetzung, Inspiration und Unterhaltung prägen den Alltag der 14- bis 20-Jährigen, die durchschnittlich bereits mit elf Jahren ihr erstes Smartphone erhalten haben. Gleichzeitig berichten viele von Sorgen rund um Häufigkeit und Dauer ihrer Nutzung: 71 Prozent schätzen ihren Konsum als moderat bis vier Stunden täglich ein, 27 Prozent nutzen Instagram, TikTok und Co. intensiver als fünf Stunden am Tag. Nur zwei Prozent sind kaum oder gar nicht aktiv. Um einen selbstbestimmten Umgang zu fördern, stellt klicksafe verschiedene Materialien für Jugendliche und Fachkräfte bereit. In die Befragung der Vodafone Stiftung flossen insgesamt die Stimmen von 1.046 deutschsprachigen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren ein. Die Studie kann kostenfrei eingesehen werden.
Deutschland. Kinder und Jugendliche kommen auf Plattformen wie TikTok und Instagram mit rechtsextremen Falschinformationen und Verschwörungserzählungen in Kontakt. Auch auf Spieleplattformen wie Steam oder Discord tummeln sich rechtsextreme Akteur*innen und versuchen, junge Gamer*innen für sich zu gewinnen. In der Broschüre von klicksafe erfahren Eltern, auf welche Formen von rechtsextremer Propaganda Jugendliche im Netz stoßen können. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Initiative Klicksafe hat auf ihrer Homepage einen neuen Themenbereich zu exzessiver Mediennutzung und Mediensucht veröffentlicht. Der Beitrag erklärt, warum soziale Netzwerke, Games und Streaming-Dienste besonders junge Menschen so stark fesseln und ab wann aus intensiver Nutzung eine Sucht werden kann. Eltern und Fachkräfte erhalten praxisnahe Informationen, wie sie frühzeitig vorbeugen, Warnsignale erkennen und angemessen reagieren können. Der Themenbereich bietet fundierte Orientierung im Umgang mit digitalen Medien und vermittelt Strategien für eine gesunde Medienbalance.
Deutschland. Der K&L Verlag verbindet klassisches Lernen mit moderner Medienbildung und bietet neben seinen Büchern auch die kostenfreie App "Kim & Luis" an. Sie ergänzt die Mal- und Arbeitsbücher durch interaktive Inhalte wie Lernspiele, Erklärvideos und 3D-Animationen, mit denen Kinder Themen spielerisch entdecken können. Die Bücherreihen des Verlags – darunter "Kinder sicher im Straßenverkehr", "Ersthelfer von Morgen" und "Brandschutz kann jedes Kind" – vermitteln kindgerecht Wissen zu Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Brandschutz und Gesundheit. So fördert der K&L Verlag Bildung, Sicherheit und Alltagskompetenzen auf anschauliche und zeitgemäße Weise. Die App ist kostenfrei nutzbar.
Deutschland/Magdeburg. Bei der local heroes-Preisverleihung im Moritzhof ist die Rostocker Musikerin Tomken als "Bester Newcomeract Deutschlands" 2025 ausgezeichnet worden. Sie überzeugte die Jury mit einer Mischung aus Artpop-Chanson und einer kraftvollen Live-Performance und erhielt den Förderpreis des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt in Form einer Promotionsleistung im Wert von 2.000 Euro sowie einen First-Class-Deal von recordJet. Insgesamt dreizehn Acts aus allen Bundesländern hatten sich in Landesausscheiden und Mentoring-Programmen für das Bundesfinale qualifiziert und präsentierten Anfang September auf Schloss Hundisburg Live-Shows, Videoperformances und Interviews. Sechs Kategorien wurden von einer dreiköpfigen Jury vergeben, ein weiterer Preis wurde durch ein Online-Voting mit rund 3.200 Stimmen entschieden, den Chicago Lane aus Hannover gewann. Die Preisträger*innen erhielten Sach- und Förderpreise im Gesamtwert von über 10.000 Euro.
Deutschland. Marco Imm und Jeannette Goerlitz aus Sachsen-Anhalt haben mit "THE GRAPHIC NOVEL" ein Projekt geschaffen, das tiefgründige Fragen über den freien Willen und das Schicksal stellt. Ihre Webnovel auf MaJa-TV verbindet handgeschriebene Texte, reale Drehorte und künstlerische Illustrationen zu einem interaktiven Leseerlebnis. Mit Unterstützung von jungen Schauspieltalenten wird die Plattform zu einem Ort für Geschichten, die berühren und inspirieren. Der Zugang zur umfangreichen Mediathek kostet regulär 49,99 Euro. JISSA-Abonennt*innen erhalten einen Rabatt von 20 Euro und zahlen 29,99 Euro.
Deutschland. Mit der bundesweiten Befragung "reKIS" untersucht ein Forschungsteam erstmals systematisch, wie rechtsextreme Einflussnahmen den Kinderschutz und die Kinder- und Jugendhilfe betreffen. Die Studie richtet den Blick darauf, ob und wie extrem rechte Akteur*innen, Narrative oder Diskurse in Arbeitsfelder der Jugendhilfe hineinwirken, welche Folgen dies für Fachkräfte hat und welche Strategien Einrichtungen bereits entwickeln. Der Fragebogen richtet sich an Mitarbeitende öffentlicher und freier Träger, Fachverbände, Hochschulen und weitere Institutionen im Bereich Kinderschutz und Kinderrechte. Die Rückmeldungen sind bis zum 14. Dezember 2025 erwünscht und sollen eine empirische Grundlage für die weitere Forschung und Praxis schaffen.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Die Internet-Beschwerdestelle bietet eine zentrale Anlaufstelle, um illegale oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu melden. Beschwerden, die über die Homepage www.internet-beschwerdestelle.de eingehen, werden juristisch geprüft und bei Verstößen gegen Jugendmedienschutz- oder Strafgesetze an die verantwortlichen Anbieter oder Host-Provider weitergeleitet, mit dem Ziel, die Inhalte zu entfernen oder anzupassen. In besonders gravierenden Fällen werden die Hinweise in anonymisierter Form an zuständige staatliche Stellen übermittelt. Liegen die Inhalte auf Servern im Ausland, leiten die Trägerorganisationen eco und FSM die Fälle an die internationale INHOPE-Struktur weiter. So trägt die Internet-Beschwerdestelle dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen und Betroffenen eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Meldung problematischer Inhalte zu bieten. Der Service steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Kinder bewegen sich deutlich zu wenig – mit Folgen für Gesundheit und Lernerfolg. Neurowissenschaftlerin Petra Arndt erklärt in einem Interview, warum Bewegung für das Lernen unverzichtbar ist. Laut WHO sollten Kinder täglich mindestens 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung haben. Schon kurze Bewegungspausen im Unterricht – etwa fünf Minuten – können helfen, Müdigkeit oder Unkonzentriertheit zu überwinden. Im Beitrag finden Pädagog*innen viele Tipps und Erkenntnisse aus der Wissenschaft.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine aktuelle Befragung der Vodafone Stiftung zeigt, dass Jugendliche überwiegend positive Erfahrungen in sozialen Medien machen. Vernetzung, Inspiration und Unterhaltung prägen den Alltag der 14- bis 20-Jährigen, die durchschnittlich bereits mit elf Jahren ihr erstes Smartphone erhalten haben. Gleichzeitig berichten viele von Sorgen rund um Häufigkeit und Dauer ihrer Nutzung: 71 Prozent schätzen ihren Konsum als moderat bis vier Stunden täglich ein, 27 Prozent nutzen Instagram, TikTok und Co. intensiver als fünf Stunden am Tag. Nur zwei Prozent sind kaum oder gar nicht aktiv. Um einen selbstbestimmten Umgang zu fördern, stellt klicksafe verschiedene Materialien für Jugendliche und Fachkräfte bereit. In die Befragung der Vodafone Stiftung flossen insgesamt die Stimmen von 1.046 deutschsprachigen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren ein. Die Studie kann kostenfrei eingesehen werden.
Deutschland/Magdeburg. Bei der local heroes-Preisverleihung im Moritzhof ist die Rostocker Musikerin Tomken als "Bester Newcomeract Deutschlands" 2025 ausgezeichnet worden. Sie überzeugte die Jury mit einer Mischung aus Artpop-Chanson und einer kraftvollen Live-Performance und erhielt den Förderpreis des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt in Form einer Promotionsleistung im Wert von 2.000 Euro sowie einen First-Class-Deal von recordJet. Insgesamt dreizehn Acts aus allen Bundesländern hatten sich in Landesausscheiden und Mentoring-Programmen für das Bundesfinale qualifiziert und präsentierten Anfang September auf Schloss Hundisburg Live-Shows, Videoperformances und Interviews. Sechs Kategorien wurden von einer dreiköpfigen Jury vergeben, ein weiterer Preis wurde durch ein Online-Voting mit rund 3.200 Stimmen entschieden, den Chicago Lane aus Hannover gewann. Die Preisträger*innen erhielten Sach- und Förderpreise im Gesamtwert von über 10.000 Euro.
Deutschland. Mit der bundesweiten Befragung "reKIS" untersucht ein Forschungsteam erstmals systematisch, wie rechtsextreme Einflussnahmen den Kinderschutz und die Kinder- und Jugendhilfe betreffen. Die Studie richtet den Blick darauf, ob und wie extrem rechte Akteur*innen, Narrative oder Diskurse in Arbeitsfelder der Jugendhilfe hineinwirken, welche Folgen dies für Fachkräfte hat und welche Strategien Einrichtungen bereits entwickeln. Der Fragebogen richtet sich an Mitarbeitende öffentlicher und freier Träger, Fachverbände, Hochschulen und weitere Institutionen im Bereich Kinderschutz und Kinderrechte. Die Rückmeldungen sind bis zum 14. Dezember 2025 erwünscht und sollen eine empirische Grundlage für die weitere Forschung und Praxis schaffen.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Kinder bewegen sich deutlich zu wenig – mit Folgen für Gesundheit und Lernerfolg. Neurowissenschaftlerin Petra Arndt erklärt in einem Interview, warum Bewegung für das Lernen unverzichtbar ist. Laut WHO sollten Kinder täglich mindestens 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung haben. Schon kurze Bewegungspausen im Unterricht – etwa fünf Minuten – können helfen, Müdigkeit oder Unkonzentriertheit zu überwinden. Im Beitrag finden Pädagog*innen viele Tipps und Erkenntnisse aus der Wissenschaft.
Magdeburg. Mit der Web-App "mach5" bietet die Landeshauptstadt Magdeburg seit dem 1. September 2025 einen innovativen digitalen Service für ihre Bürger*innen. Entwickelt vom Sozial- und Wohnungsamt in Kooperation mit dem Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung, ermöglicht die App eine eigenständige Prüfung, ob ein Anspruch auf soziale Sicherungsleistungen besteht. Nutzer*innen können die Anwendung bequem am Computer, Tablet oder Smartphone nutzen und bei einem möglichen Anspruch direkt online einen Antrag stellen oder einen Termin buchen. "mach5" gilt als bundesweit einmaliges Projekt und macht die Sozialverwaltung deutlich digitaler und bürgerfreundlicher.
Sachsen-Anhalt. Das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt hat in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialforschung Halle von Juni bis August 2025 insgesamt 230 Fachkräfte aus den Bereichen Verwaltung, Schule und Zivilgesellschaft befragt. Die Befragung erfasste Erfahrungen mit interkultureller Öffnung und Diskriminierung. Die Ergebnisse geben Hinweise für Bedarfe und neue Angebote. Der Bedarf an Unterstützung ist hoch, unterscheidet sich jedoch stark zwischen den Bereichen. Die Ergebnisse können online eingesehen werden.
Deutschland. Wie viele Menschen in Deutschland spielen Games? Was ist die beliebteste Plattform? Wie groß ist der Umsatz mit Spiele-Apps? Oder welche Bundesländer werden besonders positiv von den Games-Unternehmen bewertet? Diese und viele weitere Fragen werden im Jahresreport der deutschen Games-Branche 2025 beantwortet, der im August 2025 vom game – Verband der deutschen Games-Branche veröffentlicht wurde. In einzelnen Kapiteln gibt es zahlreiche Daten über die Spielerinnen und Spieler, die Entwicklung des Games-Marktes und den Games-Standort Deutschland. Der Report kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Weniger als ein Drittel der Eltern klärt Kinder und Jugendliche vor dem Kauf eines Smartphones oder anderen Geräten über Gefahren im Internet und relevante Schutzmaßnahmen auf. Zu diesem Ergebnis kommt das Fokusthema "Digitaler Familienalltag" des Cybersicherheitsmonitors 2025, eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und der Polizeilichen Kriminalprävention. Der gesamte Bericht und die dazugehörigen Checklisten mit Tipps zum Umgang mit Gefahren im Internet sind kostenfrei online abrufbar.
Magdeburg. Die Arbeitsgruppe "Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement" initiierte die Entwicklung einer öffentlich zugänglichen Übersicht, um insbesondere Engagierten kostenfreie oder kostengünstige Raumangebote in Magdeburg zugänglich zu machen. Auf der Website der Freiwilligenagentur kann gezielt nach passenden Räumlichkeiten gesucht werden.
Magdeburg. Der Verein platz*machen bietet die Initiative “Mediation im Kiez" an. Hier werden ehrenamtlich Konflikte innerhalb der Familie, der Beziehung, innerhalb von Gruppen oder auch Vereinen besprochen und nach Lösungen gesucht. Das ehrenamtliche Angebot richtet sich an Familien und Privatpersonen, Gruppen und Vereine in Magdeburg, die eine kommerzielle Mediation wegen zu hoher Kosten nicht wahrnehmen können. Neben Mediationen werden auch Konfliktmoderation und Streitschlichtungsworkshops angeboten. Die Mediator*innen sind professionell ausgebildet. Ein Termin für eine Mediation dauert maximal zwei Stunden und ein Mediationsangebot umfasst fünf Sitzungen. Jede Sitzung ist mit einer Spendenempfehlung von fünf Euro pro Person verbunden.
Deutschland. In der durch die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften publizierten Leitlinie zum Thema "Diagnostik und Behandlung von Internetnutzungsstörungen" finden Personen aus der Praxis eine Handreichung für den Umgang mit verschiedenen Erkrankungen, egal ob diese Erkrankungen primär körperlicher oder psychischer Art sind. Von der Entwicklung der Leitlinien profitieren damit Fachkräfte aus allen Arbeitsbereichen und Professionen. Die Leitlinie kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Quedlinburg. Am 22. Januar 2026 veranstaltet das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Lesung mit dem Journalisten und Autor Sascha Lübbe, der aus seinem Buch "Ganz unten im System – wie uns Arbeitsmigrant*innen den Wohlstand sichern" liest. Mit präzisem Blick und eindrücklichen Reportagen beleuchtet Lübbe die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Menschen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten – oft unter prekären Bedingungen, ohne politische Sichtbarkeit und doch mit der Hoffnung, dass auf das grausame Heute ein großes Morgen folgt. Im Anschluss der Lesung wird es eine Podiumsdiskussion geben. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erforderlich.
Magdeburg. Der Puppenspielclub des Puppentheaters Magdeburg sucht neue Mitspieler*innen zwischen 14 und 18 Jahren. Gemeinsam mit der Kursleiterin Marlen Geisler wird derzeit an dem Stück "It's Teatime, Baby" gearbeitet, das im Juni 2026 bei den Puppenclubtagen uraufgeführt wird. Die Proben finden immer dienstags von 17 bis 19 Uhr im Puppentheater Magdeburg statt. Der PuppenSpielClub Magdeburg besteht seit 2010, produziert eigene Inszenierungen, führt sie auf, ist damit unterwegs und freut sich auf weitere Leute die mitmachen wollen. Interessierte können sich schnellstmöglich anmelden.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
