forsa-Studie – Mehr Hass im Netz im Corona-Jahr

forsa-Studie – Mehr Hass im Netz im Corona-Jahr

Deutschland. Mehr als Dreiviertel der Menschen in Deutschland erleben Hass im Netz. Das zeigen die neuesten Zahlen einer forsa-Studie zur Wahrnehmung von Hassrede im Internet im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westphalen. Gleichzeitig steigt die Angst vor Hasskommentaren, aber auch die Wut über die Verfasser*innen solcher Kommentare. Die Ergebnisse der Studie stehen kostenfrei online zur Verfügung.


Besonders stark angestiegen ist der Anteil derjenigen, denen die Hasskommentare im Netz Angst machen (2020: 34 Prozent; 2021: 42 Prozent). Von der Angst in Bezug auf Hasskommentare berichten besonders häufig Frauen (Frauen: 51 Prozent; Männer: 33 Prozent). Ein zunehmender Anteil der Bevölkerung gibt an, dass Hasskommentare sie wütend machen (2016: 72 Prozent; 2021: 77 Prozent).

Gleichzeitig zeigt die Studie aber auch, dass die 25- bis 44-jährigen in diesem Jahr besonders aktiv gegen Hass im Netz vorgegangen sind. Auf Basis derer, die im Netz schon einmal Hasskommentare gesehen haben, gab diese Altersgruppe im Jahr 2021 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich häufiger an, sich mit Hasskommentaren im Netz beschäftigt zu haben (2020: 42 Prozent; 2021: 53 Prozent).

Weitere Ergebnisse der Studie sowie mehr Informationen sind hier zu finden.


Landesanstalt für Medien NRW
Im Zollhof 2
40221 Düsseldorf
Fon: 0211.770 070
Mail: klcksfmdnnstlt-nrwd
Web: www.medienanstalt-nrw.de


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