Debattenbuch zum deutschen Kolonialismus

Debattenbuch zum deutschen Kolonialismus

Berlin. 100 Jahre nachdem Deutschland "seine" Kolonien verloren hat, beginnt endlich die Debatte um Schuld und Sühne. Deutschland muss sein koloniales Handeln gestern und heute kritisch hinterfragen. Mit dem neu erschienenen Sammelband "Kolonialismus-Debatte: Bestandsaufnahme und Konsequenzen" möchte der Deutsche Kulturrat einen Baustein zur notwendigen Aufarbeitung leisten und die Rolle des Kulturbereiches dabei klar benennen.


In den deutschen Kolonien wurden einst grausame Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt. Diese Verbrechen müssen zum Andenken an die Opfer endlich deutlich benannt werden. Oder ist die Debatte durch einseitige Schuldrhetorik geprägt? 59 Autor*innen haben in dem Debattenbuch Bestandsaufnahmen verfasst und Konsequenzen gefordert; unter ihnen prominente Namen aus Kultur, Politik und Wissenschaft. Themen sind u.a.: Kolonialismus und Dekolonisation, Kolonialismus und Museen, Kolonialismus und Mission sowie Kolonialismus und das Humboldt Forum.

Das Buch umfasst 179 Seiten und kann für 14,80 Euro hier bestellt werden.


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