Deutschland. Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug ins Kinderzimmer. Das zeigt sich auch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg, wo vernetzte Puppen und Spielzeugroboter präsentiert werden, die nicht nur reagieren, sondern teilweise auch mithören und dialogfähig sind. Der Podcast "BR24 Thema des Tages" greift diese Entwicklung auf und beleuchtet Chancen und Risiken KI-gestützter Spielwaren. Diskutiert werden u.a. Datenschutzfragen, mögliche Gefahren durch dauerhafte Datenerfassung sowie pädagogische Perspektiven auf den frühen Kontakt mit KI. Gleichzeitig wird thematisiert, welche Potenziale in lernfördernden, interaktiven Anwendungen liegen und wie Kinder zu einem reflektierten Umgang mit KI befähigt werden können. Der Podcast kann online kostenfrei abgerufen werden.
Deutschland. Wie kann Medienpädagogik demokratische Werte stärken und junge Menschen zu gesellschaftlicher Teilhabe befähigen? Das Handbuch "Haltung zeigen, Gesellschaft gestalten – Mit Medienpädagogik für Demokratie und Menschenrechte" versammelt Beiträge, Praxisideen und Projekte, die zeigen, wie junge Menschen darin unterstützt werden können, Medien kritisch zu nutzen, Desinformation zu erkennen und sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen. Die Publikation ist für 18 Euro erhältlich.
Deutschland. Die Bildungsstätte Anne Frank hat zur App "RE:think – Das digitale Lernlabor" neues pädagogisches Begleitmaterial veröffentlicht. Die Anwendung richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren und eignet sich besonders für den Einsatz im Schulunterricht. In 12 Mini-Games setzen sich die Jugendlichen spielerisch mit Themen wie Antisemitismus, Rassismus, Hatespeech und Verschwörungsmythen auseinander und werden dazu angeregt, sich für ein respektvolles und demokratisches Miteinander einzusetzen. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt stellt mit "Roberta Kahlo: Wenn Roboter zu Mit-Künstlerinnen werden. Kreativität an der Schnittstelle von Kunst, Technik & Zufall" eine neue Methode für die kulturelle Bildungsarbeit vor. Im Zentrum der Methode stehen kleine Fahrroboter, die als Mitgestaltende in künstlerischen Prozessen eingesetzt werden. Sie bewegen sich durch Farbe, nehmen Pigmente auf und hinterlassen auf großformatigen Papierflächen eigene Spuren. So entstehen abstrakte Bildwelten, die zwischen Planung und Zufall oszillieren. Entscheidend ist dabei nicht das perfekte Ergebnis, sondern das gemeinsame Experimentieren mit Technik, Material und Idee. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. Digitale Räume gehören zum Alltag junger Menschen. Im Interview "Viele Likes ≠ stabile Psyche" mit Nina Hennecken von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung sprechen Nadia Boltes und Tobias Hennigs von der .lkj) Sachsen-Anhalt darüber, wie sich der Umgang junger Menschen mit digitalen Medien, Social Media und KI verändert hat und welche Herausforderungen damit einhergehen. Das Interview ist online zu finden.
Deutschland. Die Siemens Stiftung hat über das Medienportal für den MINT-Unterricht ein neues Medienpaket veröffentlicht. Es unterstützt Jugendliche dabei, sich mit ihrer mentalen Gesundheit auseinanderzusetzen. Das Material richtet sich an Schüler*innen ab der siebten Klasse und kann im Biologieunterricht sowie fächerübergreifend eingesetzt werden. Kern des Angebots ist die digitale Anwendung "MentalHealth 2.0". In der Anwendung bewegen sich die Jugendlichen mit einem Avatar durch einen interaktiven Stationenzirkel und treffen Entscheidungen, die sich auf die mentale Gesundheit der Figur auswirken. Dabei lernen sie, welche Faktoren das psychische Wohlbefinden beeinflussen und wie eigenes Verhalten eine Rolle spielen kann. Thematisiert werden u.a. Stress, Bewegung, soziale Beziehungen, Schlaf, Ernährung und Sucht sowie das Zusammenspiel von Lebensumständen und persönlichen Entscheidungen. Ergänzend stehen Lehrkräften ein Leitfaden und didaktische Handreichungen zur Verfügung, die den Einsatz der Materialien im Unterricht unterstützen. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. In der durch die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften publizierten Leitlinie zum Thema "Diagnostik und Behandlung von Internetnutzungsstörungen" finden Personen aus der Praxis eine Handreichung für den Umgang mit verschiedenen Erkrankungen, egal ob diese Erkrankungen primär körperlicher oder psychischer Art sind. Von der Entwicklung der Leitlinien profitieren damit Fachkräfte aus allen Arbeitsbereichen und Professionen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI trifft Musik: Kreative Musikvideoproduktion" für Fachkräfte entwickelt. Sie fördert die kreativen Fähigkeiten, das technologische Verständnis und die kollaborativen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Die Methode zeigt Fachkräften, wie Künstliche Intelligenz kreativ in den Prozess der Musikvideoerstellung integriert werden kann. Ziel ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie KI als Unterstützung für kreative Prozesse nutzen können, indem sie in die Videoproduktion einbezogen wird. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der benötigten Elemente für die Erstellung eines Musikvideos kommt dabei eine breite Palette an KI-Werkzeugen zum Einsatz. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Mit dem Portal "EinfachMachen" steht erstmals auf Bundesebene eine digitale Anlaufstelle zur Verfügung, um bürokratische Hürden zu melden und konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen. Bürger*innen, Unternehmen, Verbände sowie Verwaltungsbeschäftigte können über ein nutzerfreundliches Online-Formular Hinweise einreichen, die systematisch ausgewertet und zur Weiterentwicklung von Verwaltungsverfahren genutzt werden. Perspektivisch sollen die eingehenden Meldungen zudem KI-gestützt analysiert werden, um gezielte Maßnahmen für einen spürbaren Bürokratieabbau zu entwickeln.
Deutschland. Die Homepage klexikon.de ist das größte kostenlose Kinderlexikon in deutscher Sprache und richtet sich an Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Mit über 3.500 Artikeln und zusätzlich mehr als 1.500 Einträgen im MiniKlexikon in besonders einfacher Sprache bietet die Plattform kindgerechte, geprüfte und verständliche Wissensangebote für Schule und Alltag. Pro Monat werden die Inhalte rund eine Million Mal aufgerufen. Damit ist das Klexikon eine zentrale Anlaufstelle für verlässliches Wissen für Kinder, Familien und pädagogische Kontexte. Das Lexikon steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Der Bundesverband Theaterpädagogik hat ein Handbuch mit dem Titel "#theatre.makes.politcs" veröffentlicht. Es gibt Theater-, Medien- und Tanzpädagog*innen Methoden und Formate an die Hand, um sich für inklusive und demokratische Gesellschaften einzusetzen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Zusammenfassung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bietet Familien und Fachkräften wichtige Informationen zum Thema "Kinderbilder im Netz". Sie soll eine Orientierung geben, welche gesetzlichen Regelungen beim privaten und kommerziellen Teilen von Kinderfotos und -videos zu beachten sind. Auf der Homepage sind Broschüren, Aufsichtsbehörden und Ansprechpartner*innen zu finden.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt an. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Rechtsextreme Akteur*innen versuchen verstärkt, die Jugendarbeit zu beeinflussen und Fachkräfte unter Druck zu setzen. Gleichzeitig nutzen sie Strategien, um sich als Teil einer vermeintlich "bürgerlichen Mitte" darzustellen. Ein neues Wissensportal des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt bündelt zentrale Informationen und Materialien, um rechtsextreme Strategien zu erkennen und demokratische Jugendarbeit zu stärken. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Mit dem Serious Game "Stoppt Mobbing!" steht ein interaktives Lernspiel zur Verfügung, das Kinder und Jugendliche für Mobbing sowie Cybermobbing sensibilisiert. In einer digitalen Schulumgebung werden verschiedene Fälle thematisiert, die durch Befragungen beteiligter Personen und das Erkunden der Umgebung nachvollzogen werden. Ziel ist es, Ursachen, Rollen sowie Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen. Das Spiel eignet sich für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren. Ergänzend steht Pädagogischen Fachkräften Begleitmaterial zur Verfügung, um das Serious Game in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit einzusetzen. Das Material kann kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "Sichtlich unsichtbar – eine kreative Spurensuche zu Körper, Macht und Sichtbarkeit in der Kunst" für Multiplikator*innen entwickelt. Sie schafft einen persönlichen Zugang und fördert den individuellen künstlerischen Ausdruck. Das Material wurde in der Methoden Mediathek veröffentlicht und ist kostenfrei zugänglich.
Deutschland. Der Elternratgeber "Games? Na sicher! – Orientierung für Eltern im digitalen Spielealltag" greift zentrale Fragen rund um digitale Spiele im Familienalltag auf. Kinder und Jugendliche nutzen Games auf Konsole, PC oder Smartphone selbstverständlich. Gleichzeitig bestehen bei vielen Eltern Unsicherheiten zu geeigneten Spielen, Spielzeiten und einer sinnvollen Begleitung. Der Ratgeber bietet praxisnahe Orientierung und verständliche Hilfestellung für den Erziehungsalltag. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit digitalen Spielen zu vermitteln und die Lebenswelt von Kindern besser einordnen zu können. Er setzt auf konkrete Beispiele und alltagstaugliche Empfehlungen statt abstrakter Vorgaben. Dadurch entsteht eine fundierte Grundlage, um digitale Spiele als festen Bestandteil kindlicher Lebenswelten verantwortungsvoll zu begleiten. Der Elternratgeber steht kostenfrei als Download zur Verfügung und kann auch als Printversion bestellt werden.
Deutschland. Im Rahmen des Programms "Experience AI" begleitet das Bildungsprogramm weitklick des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter Lehrende dabei, komplexe Themen rund um die Künstliche Intelligenz praktisch und zielgruppengerecht in ihr Klassenzimmer zu bringen. Das Ziel ist es, Jugendliche auf ein Leben vorzubereiten, in dem KI weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird. Die Materialien und Fortbildungen sind kostenfrei.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Mit dem Programm DiscoverEU der Europäischen Kommission können 18-jährige Menschen Europa kostenfrei per Zug entdecken und dabei Kultur, Geschichte sowie Vielfalt verschiedener Länder erleben. Insgesamt werden 40.000 Reisetickets vergeben, die eine bis zu 30-tägige Reise ab dem 1. Juli 2026 ermöglichen und individuell gestaltet werden können. Das Angebot ist Teil des Erasmus+ Programms und richtet sich an junge Europäer*innen, die neue Erfahrungen sammeln und internationale Begegnungen erleben möchten. Die Bewerbungen werden vom 8. bis zum 22. April 2026 entgegengenommen.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt an. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. In der durch die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften publizierten Leitlinie zum Thema "Diagnostik und Behandlung von Internetnutzungsstörungen" finden Personen aus der Praxis eine Handreichung für den Umgang mit verschiedenen Erkrankungen, egal ob diese Erkrankungen primär körperlicher oder psychischer Art sind. Von der Entwicklung der Leitlinien profitieren damit Fachkräfte aus allen Arbeitsbereichen und Professionen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "KI trifft Musik: Kreative Musikvideoproduktion" für Fachkräfte entwickelt. Sie fördert die kreativen Fähigkeiten, das technologische Verständnis und die kollaborativen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Die Methode zeigt Fachkräften, wie Künstliche Intelligenz kreativ in den Prozess der Musikvideoerstellung integriert werden kann. Ziel ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie KI als Unterstützung für kreative Prozesse nutzen können, indem sie in die Videoproduktion einbezogen wird. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der benötigten Elemente für die Erstellung eines Musikvideos kommt dabei eine breite Palette an KI-Werkzeugen zum Einsatz. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Mit dem Portal "EinfachMachen" steht erstmals auf Bundesebene eine digitale Anlaufstelle zur Verfügung, um bürokratische Hürden zu melden und konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen. Bürger*innen, Unternehmen, Verbände sowie Verwaltungsbeschäftigte können über ein nutzerfreundliches Online-Formular Hinweise einreichen, die systematisch ausgewertet und zur Weiterentwicklung von Verwaltungsverfahren genutzt werden. Perspektivisch sollen die eingehenden Meldungen zudem KI-gestützt analysiert werden, um gezielte Maßnahmen für einen spürbaren Bürokratieabbau zu entwickeln.
Deutschland. Die Homepage klexikon.de ist das größte kostenlose Kinderlexikon in deutscher Sprache und richtet sich an Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Mit über 3.500 Artikeln und zusätzlich mehr als 1.500 Einträgen im MiniKlexikon in besonders einfacher Sprache bietet die Plattform kindgerechte, geprüfte und verständliche Wissensangebote für Schule und Alltag. Pro Monat werden die Inhalte rund eine Million Mal aufgerufen. Damit ist das Klexikon eine zentrale Anlaufstelle für verlässliches Wissen für Kinder, Familien und pädagogische Kontexte. Das Lexikon steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Der Bundesverband Theaterpädagogik hat ein Handbuch mit dem Titel "#theatre.makes.politcs" veröffentlicht. Es gibt Theater-, Medien- und Tanzpädagog*innen Methoden und Formate an die Hand, um sich für inklusive und demokratische Gesellschaften einzusetzen. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Zusammenfassung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bietet Familien und Fachkräften wichtige Informationen zum Thema "Kinderbilder im Netz". Sie soll eine Orientierung geben, welche gesetzlichen Regelungen beim privaten und kommerziellen Teilen von Kinderfotos und -videos zu beachten sind. Auf der Homepage sind Broschüren, Aufsichtsbehörden und Ansprechpartner*innen zu finden.
Sachsen-Anhalt. Rechtsextreme Akteur*innen versuchen verstärkt, die Jugendarbeit zu beeinflussen und Fachkräfte unter Druck zu setzen. Gleichzeitig nutzen sie Strategien, um sich als Teil einer vermeintlich "bürgerlichen Mitte" darzustellen. Ein neues Wissensportal des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt bündelt zentrale Informationen und Materialien, um rechtsextreme Strategien zu erkennen und demokratische Jugendarbeit zu stärken. Die Seite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Mit dem Serious Game "Stoppt Mobbing!" steht ein interaktives Lernspiel zur Verfügung, das Kinder und Jugendliche für Mobbing sowie Cybermobbing sensibilisiert. In einer digitalen Schulumgebung werden verschiedene Fälle thematisiert, die durch Befragungen beteiligter Personen und das Erkunden der Umgebung nachvollzogen werden. Ziel ist es, Ursachen, Rollen sowie Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen. Das Spiel eignet sich für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren. Ergänzend steht Pädagogischen Fachkräften Begleitmaterial zur Verfügung, um das Serious Game in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit einzusetzen. Das Material kann kostenfrei genutzt werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle digitale kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt hat die Methode "Sichtlich unsichtbar – eine kreative Spurensuche zu Körper, Macht und Sichtbarkeit in der Kunst" für Multiplikator*innen entwickelt. Sie schafft einen persönlichen Zugang und fördert den individuellen künstlerischen Ausdruck. Das Material wurde in der Methoden Mediathek veröffentlicht und ist kostenfrei zugänglich.
Deutschland. Der Elternratgeber "Games? Na sicher! – Orientierung für Eltern im digitalen Spielealltag" greift zentrale Fragen rund um digitale Spiele im Familienalltag auf. Kinder und Jugendliche nutzen Games auf Konsole, PC oder Smartphone selbstverständlich. Gleichzeitig bestehen bei vielen Eltern Unsicherheiten zu geeigneten Spielen, Spielzeiten und einer sinnvollen Begleitung. Der Ratgeber bietet praxisnahe Orientierung und verständliche Hilfestellung für den Erziehungsalltag. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit digitalen Spielen zu vermitteln und die Lebenswelt von Kindern besser einordnen zu können. Er setzt auf konkrete Beispiele und alltagstaugliche Empfehlungen statt abstrakter Vorgaben. Dadurch entsteht eine fundierte Grundlage, um digitale Spiele als festen Bestandteil kindlicher Lebenswelten verantwortungsvoll zu begleiten. Der Elternratgeber steht kostenfrei als Download zur Verfügung und kann auch als Printversion bestellt werden.
Deutschland. Im Rahmen des Programms "Experience AI" begleitet das Bildungsprogramm weitklick des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter Lehrende dabei, komplexe Themen rund um die Künstliche Intelligenz praktisch und zielgruppengerecht in ihr Klassenzimmer zu bringen. Das Ziel ist es, Jugendliche auf ein Leben vorzubereiten, in dem KI weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird. Die Materialien und Fortbildungen sind kostenfrei.
Deutschland. Anlässlich des Tags der Kinderrechte am 20. November 2026 hat klicksafe ein neues Quiz zum Thema Kinderrechte im Internet veröffentlicht. Das interaktive Angebot vermittelt zentrale Kinderrechte im digitalen Raum auf verständliche und spielerische Weise. Hintergrund sind die seit 2021 geltenden Regelungen, die festlegen, wie Kinderrechte auch online umgesetzt werden müssen. Das Quiz eignet sich dazu, Kinder und Jugendliche über ihre Rechte im Netz zu informieren und das Bewusstsein für Kinderrechte im digitalen Umfeld zu stärken. Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen entwickelt. Die Nutzung ist kostenfrei.
Deutschland. Der Materialkompass ist ein Online-Angebot der Verbraucherzentrale Bundesverband und bietet Lehrkräften Orientierung bei der Auswahl von Unterrichtsmaterialien aus dem Internet. Da viele frei verfügbare Materialien keiner offiziellen Qualitätskontrolle unterliegen, setzt der Materialkompass auf eine unabhängige fachliche Prüfung. Unterrichtsmaterialien aus den Bereichen digitale Bildung, finanzielle Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Ernährungsbildung werden von externen Expert*innen aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis begutachtet. Grundlage ist ein wissenschaftlich evaluiertes Bewertungsraster, das fachliche Richtigkeit, Transparenz und didaktische Qualität prüft. Die Ergebnisse sind öffentlich einsehbar und ermöglichen eine informierte Entscheidung für Materialien, die frei von Werbung und einseitiger Einflussnahme sind. Der Materialkompass steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Digitale Räume sind ein fester Teil der Lebenswelt junger Menschen. Um sich dort sicher und selbstbewusst zu bewegen, ist digitale Souveränität entscheidend. Die Handreichung "Souverän und resilient im digitalen Raum" richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und bietet praxisnahe Impulse, um Medienkompetenz zu stärken. Sie kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. klicksafe hat den neuen Ratgeber "Stopp Cybermobbing! Warnsignale erkennen und richtig reagieren" veröffentlicht. Die Publikation richtet sich an Eltern sowie Pädagogische Fachkräfte und thematisiert, wo und wie häufig Cybermobbing auftritt, welche typischen Warnsignale es gibt und wie angemessen darauf reagiert werden kann. Vorgestellt werden zudem Strategien und Vorsichtsmaßnahmen zur Prävention sowie zur Verringerung möglicher negativer Folgen für Betroffene. Ergänzt wird der Ratgeber durch weiterführende Informationen, Anlaufstellen sowie Materialien und Linktipps für Schule und Jugendarbeit. Der Ratgeber ist für 0,60 Euro verfügbar.
Deutschland. Künstliche Intelligenz ist längst im Familienalltag angekommen – von Lern-Apps bis hin zu problematischen Phänomenen wie Fake-Freunden. Doch wie können Eltern ihre Kinder sicher begleiten? Im digitalen Elternabend gibt SCHAU HIN!-Mediencoach Dr. Iren Schulz praxisnahe Tipps für den verantwortungsvollen Umgang mit KI. Sie zeigt, wie Chancen genutzt und Risiken früh erkannt werden können. So werden Eltern fit für die neuen Herausforderungen im Kinderzimmer. Die Aufzeichnung des Elternabends kann kostenfrei gestreamt werden.
Deutschland. Mit den "KonsumChallenges" zeigt die Denkwerkstatt Konsum des Umweltbundesamtes, wie nachhaltiger Konsum im Alltag praktisch umgesetzt werden kann. Die interaktiven Bildungsmaterialien ab der 7. Klasse vermitteln auf motivierende Weise, wie kleine Veränderungen – vom Wassersparen über Radfahren bis zu bewusster Ernährung – zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Entwickelt von adelphi und kosmos b im Auftrag des Umweltbundesamtes, stehen die Materialien kostenfrei zum Download bereit.
Deutschland. OroVerde – Die Tropenwaldstiftung hat das kostenfreie Unterrichtsmaterial "Nachricht aus dem Regenwald" für Grundschulen veröffentlicht. Das Projekt sensibilisiert Kinder für die Bedeutung des Regenwaldes, seine Gefährdung und den globalen Zusammenhang zwischen Konsum und Umweltschutz. Mithilfe von Arbeitsblättern, Spielen und Bastelideen entdecken Schüler*innen, wie sie selbst zum Schutz des Regenwaldes beitragen können. Das Material eignet sich ideal für den fächerübergreifenden Unterricht in den Klassen drei bis fünf und fördert spielerisch das Umweltbewusstsein und die Nachhaltigkeitskompetenzen.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale Kulturelle Bildung der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Mission Selbstwirksamkeit: Deine Superkräfte entdecken und einsetzen" für Multiplikator*innen und Pädagogische Fachkräfte entwickelt. Die Methode lädt Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren dazu ein, ihre eigenen Stärken und "Superkräfte" zu entdecken. Durch Kreativität, Rollenspiel und gemeinschaftliche Aktivitäten werden Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und soziale Verantwortung gefördert. Am Ende präsentieren die Teilnehmer*innen ihre Held*innenfiguren in einer gemeinsamen Konferenz, in der sie Lösungen für Probleme in ihrem Quartier finden. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. Kinder und Jugendliche kommen auf Plattformen wie TikTok und Instagram mit rechtsextremen Falschinformationen und Verschwörungserzählungen in Kontakt. Auch auf Spieleplattformen wie Steam oder Discord tummeln sich rechtsextreme Akteur*innen und versuchen, junge Gamer*innen für sich zu gewinnen. In der Broschüre von klicksafe erfahren Eltern, auf welche Formen von rechtsextremer Propaganda Jugendliche im Netz stoßen können. Die Publikation kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Magdeburg. Graffiti gilt als rau, direkt und bis heute oft männlich dominiert. Die Wanderausstellung "Sisterhood", die vom 7. bis 10. Mai 2026 zu sehen ist, verschiebt diesen Blick: Sie versammelt Perspektiven von FLINTA*-Personen und macht sichtbar, wer die Szene längst mitprägt. Parallel zur Ausstellung entsteht in einer offenen Kunstjam ein gemeinsamer Gestaltungsraum, in dem besonders FLINTA-Personen angesprochen werden und freistehende Holzcubes bearbeiten. Damit lassen sie den Ausstellungsraum zeitweise zum Produktions- und Vernetzungsort werden. Organisiert wird das Projekt vom Female Hip Hop Tresen Magdeburg in Kooperation mit dem XOFF Kollektiv. Die Vernissage findet am 7. Mai 2026 statt. Die Veranstaltung kann kostenfrei besucht werden und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Moers. Das Moers Music Festival bringt seit über fünf Jahrzehnten internationale Künstler*innen und Besucher*innen für ein Wochenende voller experimenteller Musik und kulturellem Austausch zusammen. Im Rahmen eines internationalen Freiwilligenprojekts können Teilnehmende aktiv an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Festivals mitwirken und dabei Einblicke in verschiedene Bereiche der Festivalorganisation erhalten. Neben der praktischen Mitarbeit besteht die Möglichkeit, Konzerte und Diskussionen zu besuchen sowie sich mit Künstler*innen und internationalen Gästen auszutauschen. Das Projekt fördert interkulturelle Begegnungen und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Kulturereignisses. Die Teilnahmekosten betragen 90 Euro und eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai 2026 erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
Deutschland. Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt erweitert ihre Methoden Mediathek um das Format "Sound Gestalten in Virtual Reality – Kreative Musikexploration im virtuellen Raum mit Virtuoso". Die Methode eröffnet neue Zugänge zur musikalischen Praxis: Mithilfe einer VR-Brille bewegen sich die Teilnehmenden in einem virtuellen Studio, in dem sie Klänge durch Gesten und Bewegung erzeugen und interaktive Instrumente nutzen. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Musikpädagogen Marius Stieler entwickelt und verbindet digitale Ästhetik mit Kultureller Bildung. Es lädt dazu ein, Musik auf experimentelle Weise zu erforschen und neue Ausdrucksformen zu entdecken. Im Anschluss an die praktische Phase stehen Reflexion und Austausch im Mittelpunkt. Dabei werden insbesondere die Unterschiede zwischen digitalem und analogem Musizieren thematisiert. Die Methode eignet sich für Gruppen von zwei bis acht Personen im Alter von zwölf bis einundzwanzig Jahren.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt "Kreativpotential Schule", kurz KreaS, ist eine Initiative des Landesinstitutsuts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt und fördert kreative Lehr- und Lernansätze in Schulen. Es unterstützt Lehrkräfte durch eine Homepage mit Materialien, Fortbildungen sowie Projektideen bei der Umsetzung von BNE-Zielen und digitaler Bildung und trägt so zu einer zukunftsorientierten Unterrichtsgestaltung bei. Das Angebot kann online kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Das Unterrichtsmaterial "Unsere Ideen für den Klimaschutz! – Der Handabdruck" des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit bietet einen digitalen Lernpfad zur Auseinandersetzung mit Klimaschutz für die Grundstufe. Im Zentrum steht das Konzept des ökologischen Handabdrucks als positiver Gegenentwurf zum Fußabdruck, das anhand von alltagsnahen Situationen, Reflexionsaufgaben und Kommunikationsstrategien vermittelt wird. Lernende entwickeln dabei eigene Ideen für wirksame und umsetzbare Veränderungen im schulischen Umfeld und setzen sich mit den Wirkungen unterschiedlicher Kommunikationsformen auseinander. Der didaktische Fokus liegt auf der Förderung von Urteils- und Handlungskompetenz, wobei das Material durch seinen anspruchsvollen Zugang besonders für höhere Klassenstufen geeignet ist. Das Material steht online kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt hat im Rahmen des SAeBIT-Projekts ein Orientierungsportal für Globales Lernen und BNE veröffentlicht. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg sowie fachliche Orientierung zu Globalem Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und den SDGs für die schulische Praxis. Die Nutzung ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Deutschland. Die neue Ausgabe der Broschüre "Digitale Spiele – Pädagogisch beurteilt" ist erschienen und bietet einen aktuellen Überblick über relevante Videospiele aus pädagogischer Perspektive. Kinder und Jugendliche testen darin neue Spiele und bewerten diese ergänzend zur USK-Altersfreigabe mit Blick auf ihre Eignung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Veröffentlichung entsteht in Kooperation der Stadt Köln, mit dem Spieleratgeber-NRW und wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien gefördert. Die Broschüre kann online kostenfrei abgerufen werden.
Deutschland. Das Unterrichtsmaterial "Klasse Schüler*innenfirma" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung bietet eine umfassende Grundlage zur Gründung und Umsetzung von Schüler*innenfirmen in der Sekundarstufe I. Als Teil des Programms "Startup Zukunft!" führt es in modularer Struktur durch alle zentralen Schritte von der Ideenentwicklung bis zur Umsetzung und stellt ergänzend Materialien für Lehrkräfte, rechtliche Hinweise sowie ein Lernportfolio bereit. Inhaltlich steht die betriebswirtschaftliche Perspektive im Vordergrund, wird jedoch durch gesellschaftliche Fragestellungen ergänzt, insbesondere wenn optionale Module einbezogen werden. Das Material steht online kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Die Siemens Stiftung hat über das Medienportal für den MINT-Unterricht das Medienpaket "Körper" veröffentlicht. Es unterstützt Kinder dabei, ein positives Körperbewusstsein zu entwickeln und ihren eigenen Körper sowie dessen Funktionen besser kennenzulernen. Durch sachliche Übungen und passende Medien ermöglicht das Material eine ruhige und fachlich fundierte Auseinandersetzung mit Körperteilen und deren Bedeutung. In mehreren Lerneinheiten werden u.a. äußere und innere Geschlechtsteile erklärt, ihre Lage im Körper mithilfe von 3D-Modellen veranschaulicht und körperliche Vielfalt thematisiert, um Selbstbewusstsein, Sprachfähigkeit und einen respektvollen Umgang mit dem eigenen Körper zu stärken. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Die App "freii" leitet Jugendliche von 11 bis 15 Jahren und ihre Eltern an, ihre Mediennutzung genauer unter die Lupe zu nehmen und zu bewerten. Über einen Zeitraum von drei Wochen gibt es dazu Impulse und Denkanstöße in Videos, Sprachnachrichten, Challenges oder Quizzes. Die App wurde von der Villa Schöpflin, Zentrum für Suchtprävention, entwickelt und kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine steigende Anzahl von Jugendlichen informiert sich in sozialen Medien bei Influencer*innen über das aktuelle Tagesgeschehen. Doch was ist wirklich wichtig und wer entscheidet das? Im Browser-Game "Nachrichtenmacher" von planet Schule lernen Jugendliche, wie Journalist*innen arbeiten, wie wichtig es ist Informationen kritisch zu hinterfragen, Quellen zu checken und dass es auch notwendig sein kann, bei Expert*innen nachzufragen. Das Spiel ist für Schüler*innen ab Klasse 8 geeignet, für Lehrer*innen stehen Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Deutschland. Die Initiative klicksafe hat gemeinsam mit der LAG WfbM Berlin die "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App" veröffentlicht. Die App richtet sich an Menschen, die Mobbing oder sexuelle Gewalt im Internet erleben und bietet niedrigschwellige Unterstützung in Form kurzer Videos, praktischer Anleitungen sowie Informationen in Einfacher Sprache. In acht Videobeiträgen geben Expert*innen konkrete Hinweise zum Umgang mit digitalen Angriffen und ermutigen dazu, aktiv zu werden. Die Inhalte stehen sowohl in Lautsprache als auch in Gebärdensprache zur Verfügung. Ergänzend zeigt die App Schritt für Schritt, wie Beiträge gemeldet, blockiert oder gelöscht werden können, etwa auf Plattformen wie Instagram oder TikTok. Darüber hinaus informiert die Anwendung verständlich über Themen wie Cyber-Mobbing, sexuelle Gewalt im Netz, rechtliche Grundlagen sowie Beratungsstellen. Die Nutzung der App ist kostenfrei.
Deutschland. Das Plakat "Atmen. Pause. MindCare." bietet 18 praxisnahe Methoden zur Förderung mentaler Gesundheit im Arbeitsalltag und in der kulturellen Bildungsarbeit. Entwickelt für Fachkräfte sowie für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, verbindet das Angebot einfache kreative Impulse wie Bewegung, Schreiben oder gemeinsames Musizieren mit konkreten Anleitungen für die Umsetzung in der Praxis. Das Plakat zeigt niedrigschwellige Wege auf, um Wohlbefinden, Selbstwahrnehmung sowie soziale Interaktion zu stärken und kann kostenfrei heruntergeladen oder bestellt werden.
Magdeburg. Graffiti gilt als rau, direkt und bis heute oft männlich dominiert. Die Wanderausstellung "Sisterhood", die vom 7. bis 10. Mai 2026 zu sehen ist, verschiebt diesen Blick: Sie versammelt Perspektiven von FLINTA*-Personen und macht sichtbar, wer die Szene längst mitprägt. Parallel zur Ausstellung entsteht in einer offenen Kunstjam ein gemeinsamer Gestaltungsraum, in dem besonders FLINTA-Personen angesprochen werden und freistehende Holzcubes bearbeiten. Damit lassen sie den Ausstellungsraum zeitweise zum Produktions- und Vernetzungsort werden. Organisiert wird das Projekt vom Female Hip Hop Tresen Magdeburg in Kooperation mit dem XOFF Kollektiv. Die Vernissage findet am 7. Mai 2026 statt. Die Veranstaltung kann kostenfrei besucht werden und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Mit dem Programm DiscoverEU der Europäischen Kommission können 18-jährige Menschen Europa kostenfrei per Zug entdecken und dabei Kultur, Geschichte sowie Vielfalt verschiedener Länder erleben. Insgesamt werden 40.000 Reisetickets vergeben, die eine bis zu 30-tägige Reise ab dem 1. Juli 2026 ermöglichen und individuell gestaltet werden können. Das Angebot ist Teil des Erasmus+ Programms und richtet sich an junge Europäer*innen, die neue Erfahrungen sammeln und internationale Begegnungen erleben möchten. Die Bewerbungen werden vom 8. bis zum 22. April 2026 entgegengenommen.
Moers. Das Moers Music Festival bringt seit über fünf Jahrzehnten internationale Künstler*innen und Besucher*innen für ein Wochenende voller experimenteller Musik und kulturellem Austausch zusammen. Im Rahmen eines internationalen Freiwilligenprojekts können Teilnehmende aktiv an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Festivals mitwirken und dabei Einblicke in verschiedene Bereiche der Festivalorganisation erhalten. Neben der praktischen Mitarbeit besteht die Möglichkeit, Konzerte und Diskussionen zu besuchen sowie sich mit Künstler*innen und internationalen Gästen auszutauschen. Das Projekt fördert interkulturelle Begegnungen und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Kulturereignisses. Die Teilnahmekosten betragen 90 Euro und eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai 2026 erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Kinderrechte im digitalen Raum" entwickelt und für Multiplikator*innen kostenfrei in der Methodenmediathek bereitgestellt. Die Methode möchte Pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen darin unterstützen, mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Verständnis für zentrale Themen zu schaffen, Handlungsoptionen zu entwickeln und gemeinsam praktische Strategien zu erarbeiten. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat ein neues Medienpaket zur Cybersicherheit für den Unterricht veröffentlicht. Das dreiteilige Angebot richtet sich an Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren und vermittelt Grundlagen zum sicheren Umgang mit Smartphones, Apps und Online-Accounts. Mithilfe von Arbeitsblättern, Videos, Artikeln und interaktiven Übungen lernen Kinder, wie sie ihre Daten schützen, Phishing-Versuche erkennen und auf gehackte Profile oder verdächtige Nachrichten reagieren können. Das Material kann kostenfrei heruntergeladen werden und enthält zusätzlich Begleitmaterial für Lehrkräfte sowie Hinweise für Eltern.
Deutschland. Im kopaed Verlag ist das Praxishandbuch für Schulentwicklung und Unterricht "Making und Schule" erschienen. Die Publikation zeigt, wie Making und MakerSpaces nachhaltig in den Schulalltag integriert werden können. Grundlage bildet eine dreijährige Pilotphase im Schweizer Kanton Thurgau, in der fünf Schulen unter verschiedenen Voraussetzungen Making in ihre Schulkultur eingebunden haben. Das Buch bietet praxisnahe Hilfestellungen für Lehrpersonen und Schulleitungen – von der Projektplanung und Budgetierung über die Konzeption bis hin zur konkreten Unterrichtsgestaltung in schulischen MakerSpaces. Die Publikation ist für 24,80 Euro erhältlich.
Magdeburg/Stendal. Die Hochschule Magdeburg-Stendal lädt am 9. Mai 2026 in Magdeburg und am 20. Juni 2026 in Stendal zum "Open Campus: Entdecken. Ausprobieren. Informieren." ein. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Studiengänge und Arbeitsfelder der Hochschule. Die Besucher*innen können verschiedene Angebote kennenlernen und an praxisorientierten Stationen teilnehmen. Der Tag ermöglicht einen Überblick über Inhalte, Strukturen und Aktivitäten der Hochschule. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Mit der Homepage www.lokalmedial.de entsteht in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Plattform der Bürgermedien, die Beiträge aus allen sieben Offenen Kanälen online bündelt und sichtbar macht. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Sendern zu erleichtern und eine zentrale, werbefreie Mediathek aufzubauen, die lokale Inhalte langfristig archiviert und zugänglich macht. Das Projekt wurde vom Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt umgesetzt und basiert auf offenen Technologien wie PeerTube und Nextcloud, wodurch Transparenz sowie Nachnutzbarkeit gewährleistet werden. Die Webseite kann kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals nach der Corona-Pandemie wieder zu. Das geht aus dem im März 2026 veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervor. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich ein Viertel der Schüler*innen psychisch belastet. Für die aktuelle Ausgabe, die in Kooperation mit der Universität Leipzig entstand, wurden etwa 1.500 Schüler*innen zwischen 8 und 17 Jahren und deren Erziehungsberechtigte befragt. Die Studie ist online abrufbar.
Deutschland. Mit dem Programm DiscoverEU der Europäischen Kommission können 18-jährige Menschen Europa kostenfrei per Zug entdecken und dabei Kultur, Geschichte sowie Vielfalt verschiedener Länder erleben. Insgesamt werden 40.000 Reisetickets vergeben, die eine bis zu 30-tägige Reise ab dem 1. Juli 2026 ermöglichen und individuell gestaltet werden können. Das Angebot ist Teil des Erasmus+ Programms und richtet sich an junge Europäer*innen, die neue Erfahrungen sammeln und internationale Begegnungen erleben möchten. Die Bewerbungen werden vom 8. bis zum 22. April 2026 entgegengenommen.
Deutschland. Im Schnitt haben die Nutzer*innen ihre Handys 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer*innen eines Smartphones. Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten, zunehmend auch über Headsets, Freisprechfunktionen oder andere "hands free"-Varianten.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt KAUSA Landesstelle Sachsen Anhalt veranstaltet an jedem ersten Montag im Monat von 11 bis 12 Uhr eine kostenfreie Online-Beratung zum Thema Duale Ausbildung in Sachsen-Anhalt an. Die Beratungen finden auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch und Russisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Deutschland. Das Zentrum Klimaanpassung bietet mit der eigenen Beratungshotline eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Klimaanpassung. Ob konkrete Maßnahmen vor Ort, passende Förderprogramme oder erste Schritte zur Entwicklung kommunaler Strategien – die Hotline unterstützt kostenfrei, praxisnah und individuell. Seit dem Start wurde das Angebot bereits mehr als 4.000 Mal genutzt, u.a. von Kommunen, Einrichtungen und engagierten Akteur*innen aus allen Regionen Deutschlands. Die Anfragen reichen von erfolgreichen Klimaanpassungsmaßnahmen an Schulen über Unterstützungsangebote für kleinere Kommunen ohne eigenes Klimaanpassungsmanagement bis hin zu Informationen zu Kosten und Umsetzung von Dachbegrünungen. Damit deckt die Beratungshotline das gesamte Spektrum der Klimaanpassung ab – von strategischen Konzepten über Fördermöglichkeiten bis zu konkreten Umsetzungsschritten vor Ort.
Deutschland. Eine Bitkom-Befragung zeigt, dass KI-Sprachassistenten für viele Menschen zu sozialen Begleiter*innen werden. 39 Prozent würden bei bestimmten Themen eher eine KI als Freund*innen oder Familie um Rat fragen, unter jungen Erwachsenen sogar die Hälfte. 27 Prozent glauben, dass KI künftig helfen kann, Einsamkeit zu verringern. 18 Prozent der Befragten halten sogar eine freundschaftliche Verbindung zu einem KI-Assistenten für möglich. Am offensten zeigen sich die 30- bis 49-jährigen, am zurückhaltendsten die Gruppe der 50- bis 64-jährigen. Männer sind etwas aufgeschlossener als Frauen. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.209 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine neue Bitkom-Befragung zeigt, wie früh Kinder digitale Geräte sowie soziale Medien nutzen und wie herausfordernd dies für viele Eltern ist. Bereits mit sieben Jahren dürfen die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, ab neun besitzen sie mehrheitlich ein eigenes Gerät. Auch andere digitale Geräte gehören früh zum Alltag: PCs ab sieben, Tablets ab acht und Spielkonsolen ab neun Jahren. Mit zunehmendem Alter steigen die Aktivitäten in sozialen Netzwerken stark an: In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind bereits 92 Prozent aktiv, über die Hälfte mit einem eigenen Profil. Gleichzeitig wünschen sich 63 Prozent der Eltern, dass ihr Kind weniger Zeit am Smartphone verbringt, und nur zwei von fünf sprechen regelmäßig über Erlebnisse in sozialen Netzwerken. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, wie stark KI den Schulalltag prägt – und wie gespalten die Schüler*innenschaft darauf reagiert. 23 Prozent der Jugendlichen machen ihre Hausaufgaben inzwischen überwiegend mit KI, während 44 Prozent ein Verbot der KI-Nutzung für Hausaufgaben fordern. Die Meinungen zur Wirkung der Technologie gehen auseinander: Eine knappe Mehrheit glaubt, KI könne beim Lernen helfen, fast ebenso viele befürchten jedoch negative Auswirkungen. Zugleich hält ein Teil der Jugendlichen KI für kompetenter als Eltern oder Lehrkräfte beim Erklären von Aufgaben. Rund die Hälfte gibt an, Angst vor der schnellen KI-Entwicklung zu haben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 502 Schüler*innen in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren telefonisch befragt, darunter 327 Nutzer*innen von KI.
Deutschland. Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Die Studie kann kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass Smartphones in vielen Familien zum Konfliktthema werden. 74 Prozent der Eltern, deren Kinder ein Smartphone nutzen dürfen, streiten mit ihnen über Art oder Dauer der Nutzung – besonders häufig bei Zehn- bis Zwölfjährigen. Gleichzeitig halten 14 Prozent der Eltern ihr Kind für smartphonesüchtig, wobei die Sorge mit dem Alter der Kinder zunimmt. Auch Sanktionen sind verbreitet: Fast die Hälfte der Eltern setzt Handyverbote ein, um Grenzen zu setzen, vor allem bei jüngeren Kindern. Bei der überwiegenden Mehrheit von 60 Prozent bricht ein solcher Streit ums Smartphone eher selten, bei 14 Prozent allerdings häufig aus. Besonders ausgeprägt ist dies bei Eltern von zehn- bis zwölf-jährigen Kindern, die generell ein Smartphone nutzen dürfen: Von ihnen streiten sich sogar insgesamt 88 Prozent mit ihrem Kind über die Handynutzung. Mit ihren sechs- bis neun-jährigen Kindern streiten sich 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren telefonisch befragt, darunter 796 deren Kind generell ein Smartphone nutzen darf.
Deutschland. Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung der .lkj) Sachsen-Anhalt erweitert ihre Methoden Mediathek um das Format "Sound Gestalten in Virtual Reality – Kreative Musikexploration im virtuellen Raum mit Virtuoso". Die Methode eröffnet neue Zugänge zur musikalischen Praxis: Mithilfe einer VR-Brille bewegen sich die Teilnehmenden in einem virtuellen Studio, in dem sie Klänge durch Gesten und Bewegung erzeugen und interaktive Instrumente nutzen. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Musikpädagogen Marius Stieler entwickelt und verbindet digitale Ästhetik mit Kultureller Bildung. Es lädt dazu ein, Musik auf experimentelle Weise zu erforschen und neue Ausdrucksformen zu entdecken. Im Anschluss an die praktische Phase stehen Reflexion und Austausch im Mittelpunkt. Dabei werden insbesondere die Unterschiede zwischen digitalem und analogem Musizieren thematisiert. Die Methode eignet sich für Gruppen von zwei bis acht Personen im Alter von zwölf bis einundzwanzig Jahren.
Sachsen-Anhalt. Das Projekt "Kreativpotential Schule", kurz KreaS, ist eine Initiative des Landesinstitutsuts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt und fördert kreative Lehr- und Lernansätze in Schulen. Es unterstützt Lehrkräfte durch eine Homepage mit Materialien, Fortbildungen sowie Projektideen bei der Umsetzung von BNE-Zielen und digitaler Bildung und trägt so zu einer zukunftsorientierten Unterrichtsgestaltung bei. Das Angebot kann online kostenfrei genutzt werden.
Deutschland. Das Unterrichtsmaterial "Unsere Ideen für den Klimaschutz! – Der Handabdruck" des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit bietet einen digitalen Lernpfad zur Auseinandersetzung mit Klimaschutz für die Grundstufe. Im Zentrum steht das Konzept des ökologischen Handabdrucks als positiver Gegenentwurf zum Fußabdruck, das anhand von alltagsnahen Situationen, Reflexionsaufgaben und Kommunikationsstrategien vermittelt wird. Lernende entwickeln dabei eigene Ideen für wirksame und umsetzbare Veränderungen im schulischen Umfeld und setzen sich mit den Wirkungen unterschiedlicher Kommunikationsformen auseinander. Der didaktische Fokus liegt auf der Förderung von Urteils- und Handlungskompetenz, wobei das Material durch seinen anspruchsvollen Zugang besonders für höhere Klassenstufen geeignet ist. Das Material steht online kostenfrei zur Verfügung.
Sachsen-Anhalt. Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt hat im Rahmen des SAeBIT-Projekts ein Orientierungsportal für Globales Lernen und BNE veröffentlicht. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg sowie fachliche Orientierung zu Globalem Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und den SDGs für die schulische Praxis. Die Nutzung ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Deutschland. Die neue Ausgabe der Broschüre "Digitale Spiele – Pädagogisch beurteilt" ist erschienen und bietet einen aktuellen Überblick über relevante Videospiele aus pädagogischer Perspektive. Kinder und Jugendliche testen darin neue Spiele und bewerten diese ergänzend zur USK-Altersfreigabe mit Blick auf ihre Eignung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Veröffentlichung entsteht in Kooperation der Stadt Köln, mit dem Spieleratgeber-NRW und wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien gefördert. Die Broschüre kann online kostenfrei abgerufen werden.
Deutschland. Das Unterrichtsmaterial "Klasse Schüler*innenfirma" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung bietet eine umfassende Grundlage zur Gründung und Umsetzung von Schüler*innenfirmen in der Sekundarstufe I. Als Teil des Programms "Startup Zukunft!" führt es in modularer Struktur durch alle zentralen Schritte von der Ideenentwicklung bis zur Umsetzung und stellt ergänzend Materialien für Lehrkräfte, rechtliche Hinweise sowie ein Lernportfolio bereit. Inhaltlich steht die betriebswirtschaftliche Perspektive im Vordergrund, wird jedoch durch gesellschaftliche Fragestellungen ergänzt, insbesondere wenn optionale Module einbezogen werden. Das Material steht online kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Die Siemens Stiftung hat über das Medienportal für den MINT-Unterricht das Medienpaket "Körper" veröffentlicht. Es unterstützt Kinder dabei, ein positives Körperbewusstsein zu entwickeln und ihren eigenen Körper sowie dessen Funktionen besser kennenzulernen. Durch sachliche Übungen und passende Medien ermöglicht das Material eine ruhige und fachlich fundierte Auseinandersetzung mit Körperteilen und deren Bedeutung. In mehreren Lerneinheiten werden u.a. äußere und innere Geschlechtsteile erklärt, ihre Lage im Körper mithilfe von 3D-Modellen veranschaulicht und körperliche Vielfalt thematisiert, um Selbstbewusstsein, Sprachfähigkeit und einen respektvollen Umgang mit dem eigenen Körper zu stärken. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Deutschland. Die App "freii" leitet Jugendliche von 11 bis 15 Jahren und ihre Eltern an, ihre Mediennutzung genauer unter die Lupe zu nehmen und zu bewerten. Über einen Zeitraum von drei Wochen gibt es dazu Impulse und Denkanstöße in Videos, Sprachnachrichten, Challenges oder Quizzes. Die App wurde von der Villa Schöpflin, Zentrum für Suchtprävention, entwickelt und kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Eine steigende Anzahl von Jugendlichen informiert sich in sozialen Medien bei Influencer*innen über das aktuelle Tagesgeschehen. Doch was ist wirklich wichtig und wer entscheidet das? Im Browser-Game "Nachrichtenmacher" von planet Schule lernen Jugendliche, wie Journalist*innen arbeiten, wie wichtig es ist Informationen kritisch zu hinterfragen, Quellen zu checken und dass es auch notwendig sein kann, bei Expert*innen nachzufragen. Das Spiel ist für Schüler*innen ab Klasse 8 geeignet, für Lehrer*innen stehen Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Deutschland. Die Initiative klicksafe hat gemeinsam mit der LAG WfbM Berlin die "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App" veröffentlicht. Die App richtet sich an Menschen, die Mobbing oder sexuelle Gewalt im Internet erleben und bietet niedrigschwellige Unterstützung in Form kurzer Videos, praktischer Anleitungen sowie Informationen in Einfacher Sprache. In acht Videobeiträgen geben Expert*innen konkrete Hinweise zum Umgang mit digitalen Angriffen und ermutigen dazu, aktiv zu werden. Die Inhalte stehen sowohl in Lautsprache als auch in Gebärdensprache zur Verfügung. Ergänzend zeigt die App Schritt für Schritt, wie Beiträge gemeldet, blockiert oder gelöscht werden können, etwa auf Plattformen wie Instagram oder TikTok. Darüber hinaus informiert die Anwendung verständlich über Themen wie Cyber-Mobbing, sexuelle Gewalt im Netz, rechtliche Grundlagen sowie Beratungsstellen. Die Nutzung der App ist kostenfrei.
Deutschland. Das Plakat "Atmen. Pause. MindCare." bietet 18 praxisnahe Methoden zur Förderung mentaler Gesundheit im Arbeitsalltag und in der kulturellen Bildungsarbeit. Entwickelt für Fachkräfte sowie für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, verbindet das Angebot einfache kreative Impulse wie Bewegung, Schreiben oder gemeinsames Musizieren mit konkreten Anleitungen für die Umsetzung in der Praxis. Das Plakat zeigt niedrigschwellige Wege auf, um Wohlbefinden, Selbstwahrnehmung sowie soziale Interaktion zu stärken und kann kostenfrei heruntergeladen oder bestellt werden.
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle für digitale kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt hat die Methode "Kinderrechte im digitalen Raum" entwickelt und für Multiplikator*innen kostenfrei in der Methodenmediathek bereitgestellt. Die Methode möchte Pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen darin unterstützen, mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Verständnis für zentrale Themen zu schaffen, Handlungsoptionen zu entwickeln und gemeinsam praktische Strategien zu erarbeiten. Die Arbeitsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat ein neues Medienpaket zur Cybersicherheit für den Unterricht veröffentlicht. Das dreiteilige Angebot richtet sich an Schüler*innen im Alter von 10 bis 14 Jahren und vermittelt Grundlagen zum sicheren Umgang mit Smartphones, Apps und Online-Accounts. Mithilfe von Arbeitsblättern, Videos, Artikeln und interaktiven Übungen lernen Kinder, wie sie ihre Daten schützen, Phishing-Versuche erkennen und auf gehackte Profile oder verdächtige Nachrichten reagieren können. Das Material kann kostenfrei heruntergeladen werden und enthält zusätzlich Begleitmaterial für Lehrkräfte sowie Hinweise für Eltern.
Deutschland. Im kopaed Verlag ist das Praxishandbuch für Schulentwicklung und Unterricht "Making und Schule" erschienen. Die Publikation zeigt, wie Making und MakerSpaces nachhaltig in den Schulalltag integriert werden können. Grundlage bildet eine dreijährige Pilotphase im Schweizer Kanton Thurgau, in der fünf Schulen unter verschiedenen Voraussetzungen Making in ihre Schulkultur eingebunden haben. Das Buch bietet praxisnahe Hilfestellungen für Lehrpersonen und Schulleitungen – von der Projektplanung und Budgetierung über die Konzeption bis hin zur konkreten Unterrichtsgestaltung in schulischen MakerSpaces. Die Publikation ist für 24,80 Euro erhältlich.
Deutschland. Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug ins Kinderzimmer. Das zeigt sich auch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg, wo vernetzte Puppen und Spielzeugroboter präsentiert werden, die nicht nur reagieren, sondern teilweise auch mithören und dialogfähig sind. Der Podcast "BR24 Thema des Tages" greift diese Entwicklung auf und beleuchtet Chancen und Risiken KI-gestützter Spielwaren. Diskutiert werden u.a. Datenschutzfragen, mögliche Gefahren durch dauerhafte Datenerfassung sowie pädagogische Perspektiven auf den frühen Kontakt mit KI. Gleichzeitig wird thematisiert, welche Potenziale in lernfördernden, interaktiven Anwendungen liegen und wie Kinder zu einem reflektierten Umgang mit KI befähigt werden können. Der Podcast kann online kostenfrei abgerufen werden.
Deutschland. Wie kann Medienpädagogik demokratische Werte stärken und junge Menschen zu gesellschaftlicher Teilhabe befähigen? Das Handbuch "Haltung zeigen, Gesellschaft gestalten – Mit Medienpädagogik für Demokratie und Menschenrechte" versammelt Beiträge, Praxisideen und Projekte, die zeigen, wie junge Menschen darin unterstützt werden können, Medien kritisch zu nutzen, Desinformation zu erkennen und sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen. Die Publikation ist für 18 Euro erhältlich.
Deutschland. Die Bildungsstätte Anne Frank hat zur App "RE:think – Das digitale Lernlabor" neues pädagogisches Begleitmaterial veröffentlicht. Die Anwendung richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren und eignet sich besonders für den Einsatz im Schulunterricht. In 12 Mini-Games setzen sich die Jugendlichen spielerisch mit Themen wie Antisemitismus, Rassismus, Hatespeech und Verschwörungsmythen auseinander und werden dazu angeregt, sich für ein respektvolles und demokratisches Miteinander einzusetzen. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Deutschland. Die Servicestelle digitale Kulturelle Bildung der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt stellt mit "Roberta Kahlo: Wenn Roboter zu Mit-Künstlerinnen werden. Kreativität an der Schnittstelle von Kunst, Technik & Zufall" eine neue Methode für die kulturelle Bildungsarbeit vor. Im Zentrum der Methode stehen kleine Fahrroboter, die als Mitgestaltende in künstlerischen Prozessen eingesetzt werden. Sie bewegen sich durch Farbe, nehmen Pigmente auf und hinterlassen auf großformatigen Papierflächen eigene Spuren. So entstehen abstrakte Bildwelten, die zwischen Planung und Zufall oszillieren. Entscheidend ist dabei nicht das perfekte Ergebnis, sondern das gemeinsame Experimentieren mit Technik, Material und Idee. Die Methode steht kostenfrei in der Methodenmediathek der Servicestelle zur Verfügung.
Deutschland. Digitale Räume gehören zum Alltag junger Menschen. Im Interview "Viele Likes ≠ stabile Psyche" mit Nina Hennecken von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung sprechen Nadia Boltes und Tobias Hennigs von der .lkj) Sachsen-Anhalt darüber, wie sich der Umgang junger Menschen mit digitalen Medien, Social Media und KI verändert hat und welche Herausforderungen damit einhergehen. Das Interview ist online zu finden.
Deutschland. Die Siemens Stiftung hat über das Medienportal für den MINT-Unterricht ein neues Medienpaket veröffentlicht. Es unterstützt Jugendliche dabei, sich mit ihrer mentalen Gesundheit auseinanderzusetzen. Das Material richtet sich an Schüler*innen ab der siebten Klasse und kann im Biologieunterricht sowie fächerübergreifend eingesetzt werden. Kern des Angebots ist die digitale Anwendung "MentalHealth 2.0". In der Anwendung bewegen sich die Jugendlichen mit einem Avatar durch einen interaktiven Stationenzirkel und treffen Entscheidungen, die sich auf die mentale Gesundheit der Figur auswirken. Dabei lernen sie, welche Faktoren das psychische Wohlbefinden beeinflussen und wie eigenes Verhalten eine Rolle spielen kann. Thematisiert werden u.a. Stress, Bewegung, soziale Beziehungen, Schlaf, Ernährung und Sucht sowie das Zusammenspiel von Lebensumständen und persönlichen Entscheidungen. Ergänzend stehen Lehrkräften ein Leitfaden und didaktische Handreichungen zur Verfügung, die den Einsatz der Materialien im Unterricht unterstützen. Das Material steht kostenfrei zur Verfügung.
Magdeburg. Graffiti gilt als rau, direkt und bis heute oft männlich dominiert. Die Wanderausstellung "Sisterhood", die vom 7. bis 10. Mai 2026 zu sehen ist, verschiebt diesen Blick: Sie versammelt Perspektiven von FLINTA*-Personen und macht sichtbar, wer die Szene längst mitprägt. Parallel zur Ausstellung entsteht in einer offenen Kunstjam ein gemeinsamer Gestaltungsraum, in dem besonders FLINTA-Personen angesprochen werden und freistehende Holzcubes bearbeiten. Damit lassen sie den Ausstellungsraum zeitweise zum Produktions- und Vernetzungsort werden. Organisiert wird das Projekt vom Female Hip Hop Tresen Magdeburg in Kooperation mit dem XOFF Kollektiv. Die Vernissage findet am 7. Mai 2026 statt. Die Veranstaltung kann kostenfrei besucht werden und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Moers. Das Moers Music Festival bringt seit über fünf Jahrzehnten internationale Künstler*innen und Besucher*innen für ein Wochenende voller experimenteller Musik und kulturellem Austausch zusammen. Im Rahmen eines internationalen Freiwilligenprojekts können Teilnehmende aktiv an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Festivals mitwirken und dabei Einblicke in verschiedene Bereiche der Festivalorganisation erhalten. Neben der praktischen Mitarbeit besteht die Möglichkeit, Konzerte und Diskussionen zu besuchen sowie sich mit Künstler*innen und internationalen Gästen auszutauschen. Das Projekt fördert interkulturelle Begegnungen und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Kulturereignisses. Die Teilnahmekosten betragen 90 Euro und eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai 2026 erforderlich.
Sachsen-Anhalt. Die Methode "Komm, wir suchen Frieden" inspiriert Kinder und Jugendliche dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Frieden zu entwickeln und umzusetzen. Was ist eigentlich Frieden? Was macht ihn aus? Wie fühlt er sich an? Und wie können wir ihn bewahren? Gemeinsam mit Schüler*innen der Magdeburger Grundschule Diesdorf und des Hegel-Gymnasiums Magdeburg begab sich das Puppentheater Magdeburg auf eine Forschungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Entstanden ist nicht nur die Inszenierung "Frieden und Krieg und ich", sondern auch die begleitende Methode "Komm, wir suchen Frieden". Diese wurde in Kooperation mit der .lkj) Sachsen-Anhalt entwickelt und ist kostenfrei abrufbar.
