Bundesprogramm "Jugend erinnert"

Bundesprogramm "Jugend erinnert"

Deutschland. Ziel des Bundesprogramms "Jugend erinnert" mit der Förderlinie "Aufarbeitung des SED-Unrechts" ist es, junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren durch außerschulische Bildung dazu anzuregen, sich mit der SED-Diktatur und ihren Folgen auseinanderzusetzen. Dazu werden Kooperationen oder Projekte, die innovative Methoden nutzen, bis maximal Ende 2023 mit 40.000 bis maximal 200.000 Euro gefördert. Bis zum 15. Februar 2021 werden die Bewerbungen entgegengenommen.


Neben der Vermittlung historischen Wissens geht es insbesondere darum, das Demokratieverständnis der Zielgruppe zu stärken. Zu diesem Zweck sollen sich Aufarbeitungseinrichtungen wie Gedenkstätten, Museen oder Wissenschaftsorganisationen stärker mit Trägern der der Bildungs-, Jugend- und Kulturarbeit sowie Jugendorganisationen verzahnen.

Gegenstand der Förderung können Kooperationen sein, die Aufarbeitungseinrichtungen untereinander oder/und mit Trägern der Bildungs-, Jugend- und Kulturarbeit im weiteren Sinn sowie mit Jugendorganisationen initiieren oder verstetigen. Darüber hinaus werden Projekte gefördert, die besonders moderne, digitale, multimediale und audiovisuelle Vermittlungsformate einschließlich der neuen sozialen Medien für junge Menschen entwickeln. Die Projektvorhaben müssen in der Art der Kooperation, der Nutzung neuer Methoden oder durch die überregionale Anwendbarkeit ihrer konzeptionellen Ansätze gesamtstaatliche Wirkung entfalten.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen mit Sitz in Deutschland, die sich in mindestens einem Arbeitsschwerpunkt mit Geschichte und Folgen der SED-Diktatur befassen. Einrichtungen, die keinen Gemeinnützigkeitsstatus bzw. ihren Sitz im Ausland haben, sind von der Antragstellung ausgeschlossen, sie können aber als Kooperationspartner im Projekt mitwirken.

Fördermittel können pro Projekt in Höhe von 40.000,00 Euro bis 200.000 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss über eine Laufzeit bis maximal Ende 2023 bewilligt werden. In der Regel wird anteilig gefördert. Eine angemessene Mitfinanzierung durch Länder oder Kommunen wird erwartet, ist aber kein Ausschlusskriterium.

Die Anträge auf Förderung durch das Bundesprogramm "Jugend erinnert", Förderlinie SED-Unrecht, können bis zum 15. Februar 2021 bei der Bundesstiftung Aufarbeitung gestellt werden. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Antragstellung sind hier zu finden.


Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin
Fon: 030.319 89 50
Mail: brbndsstftng-frbtngd
Web: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de


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