Deutschland. Das Förderprogramm "Outer Ear" unterstützt partizipative Projekte im Bereich aktueller Musik, die den Entstehungsprozess künstlerischer Werke in den Mittelpunkt stellen und neue Zugänge für bislang wenig erreichte Zielgruppen schaffen. Gefördert werden innovative Formate, die gemeinsames Erleben, Offenheit und experimentelle Ansätze stärken. Die Bewerbungen werden bis zum 30. April 2026 entgegengenommen.
Partizipative Projekte sollen möglichst vielen Interessierten ermöglichen, am Entstehungsprozess eines Werkes teilzunehmen, ihn sogar mitzugestalten. Anstatt den Fokus auf das fertige Produkt zu legen, werden die vielschichtigen Prozesse des Musikmachens in den Vordergrund gestellt. Das Spielerische, Experimentelle, genauso wie das Unfertige, Zweifel und Umwege werden in unterschiedlichsten Präsentationsformaten hör- und erlebbar. Diese Herangehensweise schafft nicht nur neue Zugänge zu aktueller Musik, sondern auch Teilhabe und temporäre Gemeinschaften. In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung ist es wichtiger denn je, die ästhetischen und künstlerisch-technischen Besonderheiten experimenteller Musikpraktiken zu nutzen und zu stärken. Aktuelle Musik hat das einzigartige Potenzial, Offenheit für Neues und Anderes zu wecken und zu kultivieren, damit Demokratiefähigkeit und Einfühlsamkeit zu stärken und gemeinsame ästhetische Erfahrungen zu generieren, die herausfordern und verbinden.
Alle weiteren Informationen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung bis zum 30. April 2026 sind hier zu finden.
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