Tagung: Wie viel Körper braucht die Kulturelle Bildung?

Tagung: Wie viel Körper braucht die Kulturelle Bildung?

Merseburg. Versteht man die Ermöglichung ästhetischer Erfahrungen als ein Kernanliegen Kultureller Bildung, so besteht eine Gemeinsamkeit vor allem im Bezug der Kulturellen Bildung zum Körper. Die 10. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung vom 21. bis 23. November 2019 an der Hochschule Merseburg wird sich diesem Thema widmen.


Termin:
21.-23.11.2019

Ort:
Hochschule Merseburg,Eberhard-Leibnitz-Str. 2; Schlossgartenhaus, Mühlberg 1a, 06217 Merseburg

Kosten:
90 Euro (erm. 45 Euro)


Welchen Stellenwert hat der Körper als Fundament des Wahrnehmens und Handelns in den Praktiken, Feldern und Diskursen? Wie viel Körper braucht die Kulturelle Bildung - noch oder wieder? Die Perspektiven auf den Körper sind vielfältig. Er ist Speicher und Träger von Geschichte, Erfahrungen und Wissen, Akteur sozialen Handelns sowie Ausgangspunkt für Bildungs- und Erkenntnisprozesse. Unabhängig von der Form der Begegnung und Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur, immer ist der Körper involviert.

Am verbinden sich individuelle und gesellschaftliche Dimensionen: Erfahrungen werden eingeschrieben, Praktiken hervorgebracht, Bestehendes dekonstruiert und Neues erzeugt. Genau diese Implikationen sind für kulturelle Bildungsprozesse grundlegend. In aktuellen Forschungszusammenhängen der Kulturellen Bildung scheint der Körper auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle zu spielen. Doch die Praxen, Künste und aktuellen Diskurse sowie die Forschung selbst zeigen eine Vielzahl an Anschlussstellen, die es gilt, genauer in den Blick zu nehmen.

Nähere Informationen und das Anmeldeformular findet man hier.


Hochschule Merseburg
Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur
Eberhard-Leibnitz-Str. 2
06217 Merseburg
Fon: 03461.46 22 16
Mail: jnwchslstdhs-mrsbrgd
Web: www.hs-merseburg.de


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