Diskussion: Deutschland – eine Republik für alle?

Diskussion: Deutschland – eine Republik für alle?

Magdeburg. Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am 18. November 2019 eine öffentliche Diskussion unter dem Titel "Deutschland - eine Republik für alle? Bestandsaufnahme und Perspektiven zum 30. Jahrestag des Mauerfalls". Es sollen verschiedene Fragen zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschengruppen, die sich abgehängt oder vernachlässigt fühlen, beredet werden.


Termin:
18.11.2019, 18:30-20:00 Uhr

Ort:
einewelt Haus, Schellingstr. 3-4, 39104 Magdeburg

Kosten:
Keine


Anfang des Jahres machte eine Studie der Sozial- und Migrationsforscherin Naika Foroutan von sich reden, die die Benachteiligung von Muslim*innen und ehemaligen DDR-Bürger*innen gegenüber Westdeutschen unter anderem anhand des Lohnniveaus, der gesellschaftlichen Position und der Aufstiegschancen beschreibt. Sie zeigt auf, dass bei zentralen Teilaspekten der sozialen, strukturellen, kulturellen und identifikativen Teilhabe sowohl bei Migrant*innen wie auch bei Ostdeutschen ähnliche Momente der Benachteiligung identifizierbar sind. Zugleich werden beiden Gruppen teils ähnliche Stereotypen zugeschrieben.

Welche Schlüsse können daraus abgeleitet werden? Wie gehen wir damit um, dass sich Menschengruppen in unserer Republik abgehängt fühlen? Wie erliegen wir einerseits nicht der Gefahr, Stereotypen zu verfestigen, andererseits aber auch nicht einer Verklärung menschenverachtender antidemokratischer Einstellungen? Diese und weitere Fragen sollen gemeinsam mit Expert*innen zu diskutiert werden.

Es wird um vorherige Anmeldung gebeten. Weitere Informationen findet man hier.


Friedrich-Ebert-Stiftung
Otto-von-Guericke-Str. 65
39104 Magdeburg
Fon: 0391.56 87 60
Mail: nfmgdbrgfsd
Web: www.fes.de


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