Seminar: Keine Schlussstriche - Jugendarbeit nach dem NSU

Seminar: Keine Schlussstriche - Jugendarbeit nach dem NSU

Chemnitz. Die Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten in Sachsen veranstaltet am 4. und 5. September 2019 das Seminar "Keine Schlussstriche - Jugendarbeit nach dem NSU". Es geht in diesem – mit Blick auf das Entstehungsumfeld des NSU - um die Frage, welche Rolle Jugendarbeit als Akteurin für die Etablierung eines demokratisch ausgestalteten Sozialraums spielt und was dies für das fachliche Selbstverständnis als emanzipatorische Profession bedeutet.


Termin:
04.-05.09.2019

Ort:
Villa Esche, Parkstr. 58, 09120 Chemnitz

Kosten:
65 Euro


Ausgehend von den Aktivitäten des sogenannten NSU werden im Seminar zum einen sozialräumliche Bedingungen, Entwicklungen und Kontinuitäten in Chemnitz in den Blick genommen. Dafür wird auch auf vergangene und gegenwärtige völkisch-rassistische Strukturen und Akteur*innen vor Ort geschaut. Zum anderen wird es darum gehen, Ableitungen für eine Jugendarbeit nach dem NSU zu finden.

Nach Ende des NSU-Prozesses 2018 steht dessen nachhaltige Aufarbeitung in der Praxis noch weitgehend aus. Dies meint auch explizit eine pädagogische Auseinandersetzung mit neonazistischem Terror, wofür auch spezifische Besonderheiten des jeweiligen Lokalraums in den Blick genommen werden, aus denen heraus der NSU agierte.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet man hier.


AGJF Sachsen e.V.
Neefestr. 82
09119 Chemnitz
Fon: 0371.53 36 40
Mail: nfgjf-schsnd
Web: www.agjf-sachsen.de


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