Jugendstudie: Umwelt- und Klimaschutz bleiben wichtig

Deutschland. Die neue Studie von BMUV und Umweltbundesamt "Zukunft? Jugend fragen! 2023" zeigt, dass Umwelt- und Klimaschutz für Jugendliche weiterhin wichtig sind. Andere Themen wie Bildung, soziale Gerechtigkeit und gestiegene Preise gewinnen außerdem stark an Bedeutung. Insgesamt blicken junge Menschen gesellschaftspolitisch zunehmend pessimistischer in die Zukunft. Ihre persönlichen Zukunftsaussichten sehen sie aber weiterhin überwiegend positiv. Die vollständige Studie ist online abrufbar.


Die Studie ergab, dass 78 Prozent der jungen Menschen Umwelt- und Klimaschutz wichtig finden, 72 Prozent gaben an, dass es gut ist, dass es die Europäische Union gibt. 74 Prozent sind der Meinung, die Wirtschaft tue nicht genug für Klima- und Umweltschutz, aber auch von der Politik wird mehr gefordert. Zudem gaben 70 Prozent an, dass sie glauben, dass radikale Protestformen die Mehrheit der Gesellschaft nicht erreichen und 83 Prozent finden es unfair, dass sich ärmere Menschen umweltfreundliche Produkte oft nicht leisten können. Für eine deutliche Mehrheit der jungen Menschen ist es wichtig, in einer Demokratie zu leben. Knapp dreiviertel der jungen Menschen stehen hinter der Europäischen Union.

Die Studie wurde erstmals 2017 durchgeführt und wird seitdem alle zwei Jahre erhoben. Für die aktuelle wurde zwischen dem 15. September und 1. Oktober 2023 eine repräsentative Stichprobe von 1.150 jungen Menschen im Alter von 14 bis 22 Jahren befragt. Die Studie führte das Sozialforschungsinstitut Verian durch. Ein Jugendprojektbeirat mit acht jungen Menschen hat intensiv an der Studie mitgearbeitet.

Weitere Informationen zur Studie sind hier zu finden.


Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Fon: 030.183 050
Mail: zntrlbmvd-mld
Web: www.bmuv.de


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