Studie zu Online-Risiken und Medienerziehung

Deutschland. Social Media-Angebote und Games sind in der Altersgruppe der Zehn- bis Vierzehnjährigen sehr beliebt. Mit Cybermobbing, sexueller Belästigung, Beleidigungen, Hatespeech oder Kostenfallen sind sie aber auch mit einer Reihe von Risiken konfrontiert. Nicht immer wissen sie, was dann zu tun ist. Die Monitoringstudie "Elaborated Report 2024 – Online-Risiken und elterliche Medienerziehung" zeigt, dass leider auch Eltern für diese Risiken oft nicht gewappnet sind und aus Sicht der Kinder mehr Wissen, Einfühlungsvermögen und Mut zur Auseinandersetzung brauchen. Die Studie ist Teil des Projekts ACT ON! und wurde durchgeführt vom JFF im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Ergebnisse der Studie können kostenfrei eingesehen werden.


Social-Media-Angebote und Games wie YouTube, TikTok, Minecraft, Fortnite etc. erfreuen sich großer Beliebtheit. Dabei sind einige Inhalte nicht für das Alter der Teilnehmenden freigegeben. Gefahren sind unter anderem Cybermobbing, Inhaltsrisiken, sexuelle Belästigung, Hatespeech etc., die von den Kindern bewältigt werden müssen. Je nach Nutzungssituation, individuellen Fähigkeiten und ihrer Kenntnis von Angebotsstrukturen zeigen die 10- bis 14-Jährigen qualitativ unterschiedliche Strategien damit umzugehen.

Eltern versuchen ihre Kinder zu schützen, allerdings wird dies meistens bei den Kindern als Abschreckungserzählungen und Deeskalation wahrgenommen. Zudem werden häufig Parental-Control-Apps verwendet, um die Kinder zu kontrollieren. In den Äußerungen der Kinder zeigt sich, dass sie ihre Eltern vor allem in einer Gatekeeper-Funktion bezüglich der Medienauswahl und der Online-Zeiten wahrnehmen, während vergleichsweise wenige Kinder eine tiefergehende elterliche Befassung mit der Mediennutzung beschreiben. Ein Austausch über die sichere Nutzung oder ein Einrichten von Sicherheitseinstellungen findet eher selten statt.

Weitere Informationen sind hier zu finden. Die ganze Studie ist hier zu finden.


JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
Arnulfstraße 205
80634 München
Fon: 089.689 890
Mail: jffjffd
Web: www.act-on.jff.de


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